Den Sinn hinter der Verpflichtung von Serdar Tasci hat kaum jemand verstanden. Und die Zweifler haben bislang recht behalten. Der Verteidiger kommt beim FC Bayern kaum zum Zug. Pro Einsatzminute kostet Tasci sogar mehr als so mancher Neuwagen.

Serdar Tasci ist 15-facher deutscher Nationalspieler, doch für den FC Bayern ist er im Moment nicht gut genug. Trotz der Verletzungsprobleme in der Münchner Defensive sitzt der 28 Jahre alte Innenverteidiger, der im Winter von Spartak Moskau auf Leihbasis an die Säbener Straße wechselte, wenn überhaupt nur auf der Ersatzbank.

Rund 2,5 Millionen Euro Leihgebühr soll Tasci gekostet haben. Ein unrentables Geschäft für den FC Bayern, bedenkt man, dass der Abwehrspieler seit seiner Verpflichtung erst 53 Minuten auf dem Platz stand. Das bedeutet, dass Tasci die Münchner bislang 47.170 Euro pro Einsatzminute gekostet hat. In sieben von 12 Partien stand er nicht einmal im Kader.

Guardiola lobt Tasci

Am Samstag sind die Bayern beim VfB Stuttgart zu Gast (ab 15:30 Uhr LIVE bei Sky und bei uns im Ticker). Es ist mehr als fraglich, ob Tasci in dieser Partie zum Einsatz kommen wird. "Ich weiß, es ist kompliziert für Serdar", sagt Bayern-Trainer Guardiola über seinen Winter-Zugang.

Der Katalane habe "keine Zweifel über seine Qualität, er ist ein super Typ". Allerdings brauche Guardiola "schnelle Spieler nach vorne".

Ein bisschen Hoffnung weckt Guardiola Tasci dann doch: "Er ist ein Spieler, der jederzeit spielen könnte", sagt der Bayern-Coach.

Solche Aussagen müssen bei Guardiola allerdings nicht viel heißen ... (tfr)