Die Allianz Arena in München wird modernisiert. Der Umbau beginnt im Sommer und wird rund zehn Millionen Euro kosten. Die Hoffnung der Betreiber ist groß, durch diese Maßnahmen schon bald wieder ein Champions-League-Finale ausrichten zu dürfen.

Wenn die Bundesliga-Saison beendet ist, beginnt die Arbeit für die Handwerker in der Allianz Arena. Ab dem 22. Mai steht der Umbau des Stadions an, in dem aktuell der FC Bayern und der TSV 1860 München ihre Spiele austragen. Sollten die "Löwen" in die Relegation müssen, verschiebt sich der Baubeginn um wenige Tage.

"Insgesamt verbauen wir in der Sommerpause in zehn Wochen rund zehn Millionen Euro", sagt Arena-Manager Jürgen Muth im "Bayern-Magazin".

Das Geld soll demnach unter anderem in zwei neue LED-Videowände und ein neues Flutlicht investiert werden. Zudem sollen neue Welcome-Zonen und eine neue Esplanade samt Überwachung errichtet werden.

Führt Umbau zu weiteren Champions-League-Endspielen in München?

Ziel sei es vor allem, die Spiele in der Arena zu einem noch größeren Event zu machen. Eine Entertainment-Beleuchtung kann das Licht farblich verändern, das Flutlicht soll zudem eine größere Beleuchtungsstärke haben.

Aufgrund dieser Maßnahmen machen sich die Betreiber der Allianz Arena große Hoffnungen, in nicht allzu ferner Zukunft wieder Gastgeber eines Champions-League-Finales zu sein.

"Es gibt in Europa nur wenige Städte und Stadien, die sämtliche Anforderungen für dieses Endspiel erfüllen. Deswegen bin ich mir ziemlich sicher, dass wir innerhalb der nächsten zehn Jahre wieder ein Finale ausrichten dürfen", sagt Arena-Manager Muth im "Bayern-Magazin". (tfr)