• Der grenzenlose Jubel der Fans in Gelsenkirchen und Köln hat ein Nachspiel.
  • Der DFB ermittelt in Folge der Platzstürme.
  • Auf Schalke gab es mehrere Verletzte.

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Die Platzstürme von Fußballfans nach den Spielen des 1. FC Köln und FC Schalke am Samstag hätten nach Meinung der Sicherheitsbehörden dramatische Folgen haben können. Vor allem der grenzenlose Jubel in der Arena in Gelsenkirchen hat die Polizei vor eine große Herausforderung gestellt.

"Dieser Platzsturm hätte auch in einer Katastrophe enden können", sagte der Leitende Polizeidirektor Peter Both. Beiden Klubs drohen Konsequenzen.

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat nach den Vorfällen vom Samstag die Ermittlungen aufgenommen, wie ein DFB-Sprecher am Montag bestätigte. Die Vereine wurden zu Stellungnahmen aufgefordert.

Mehrere Verletzte nach Platzsturm auf Schalke

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden in Gelsenkirchen 18 Personen verletzt, davon neun schwer. In Lebensgefahr befindet sich niemand.

"Durch das unmittelbare und schnelle Eingreifen zahlreicher Polizeibeamter konnte verhindert werden, dass hier nichts Schlimmeres passiert ist", sagte Both. Mehr als 2.000 Fans hatten sich auf das Spielfeld gedrängt, dabei kam es schon auf den Tribünen zu Stürzen und Verletzungen. Einige Betroffene wurden ins Krankenhaus gebracht.

"Wir hoffen, dass die Leute schnell wieder gesund werden und wünschen den Verletzten schnelle Genesung", sagte ein Sprecher des FC Schalke. Der Massenandrang auf dem Spielfeld hat seine Spuren hinterlassen. Der Rasen sei hinüber und nicht mehr bespielbar, hieß es beim Klub.

Köln-Fans feiern mit Mannschaft auf dem Rasen

Auch in Köln rannten zahlreiche Zuschauer nach dem Abpfiff auf den Rasen, um ihre Mannschaft zu feiern und sich Andenken zum Beispiel in Form von Rasenstücken zu sichern.

Der Verein bestätigte, dass man viele Sicherheitsvorkehrungen getroffen und auch einen Appell an die Fans gerichtet habe, nicht den Innenraum zu stürmen. Zusätzliche Zäune waren angebracht worden und zudem sollten die Besucher mit Durchsagen davon abgehalten werden. Im Stadion habe es keine Verletzten gegeben. (dpa/msc)

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