• Mick Schumacher sagt, er sei "bereit zu kämpfen".
  • Der Haas-Pilot fährt auf einer ganz besonderen Strecke auch um seine Formel-1-Zukunft.

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30 Jahre nach dem ersten Formel-1-Sieg seines Vaters spürt Mick Schumacher mehr denn je die besondere Verbindung zur Strecke in Spa-Francorchamps. "Spa ist das Wohnzimmer unserer Familie", sagte der 23-Jährige vor dem Großen Preis von Belgien am Wochenende. Die spezielle Historie der Schumachers in den Ardennen sei auch für ihn "immer ein Thema", versicherte der Haas-Pilot bei einem Benefiz-Fußballspiel in Frankfurt am Main.

Rekordweltmeister Michael Schumacher hatte in Spa 1991 seinen ersten Grand Prix bestritten und ein Jahr später sein erstes Formel-1-Rennen gewonnen. 2004 machte der Kerpener in Belgien seinen siebten und letzten WM-Titel perfekt. Sohn Mick gewann sein erstes Formel-3-Rennen einst an selber Stelle. "Spa selbst ist so geschichtsträchtig, aber auch ein ganz besonderer Ort für uns als Familie und auch für mich", sagte Schumacher.

Nach der knapp vierwöchigen Sommerpause fährt der Jungstar weiter um seine Zukunft in der Rennserie. "Am Anfang fühlte es sich komisch an, und natürlich wollte ich schon bald nach dem Start der Ferien zurück ins Auto", sagte Schumacher. Sein Haas-Team lässt sich mit Gesprächen über eine Verlängerung des Vertrags Zeit. Teamchef Günther Steiner soll Medien zufolge auch mit dem Australier Daniel Ricciardo telefoniert haben, der nach dieser Saison bei McLaren gehen muss.

Mick Schumacher muss sich weiter beweisen. "Wir können in der zweiten Saisonhälfte hoffentlich mehr Punkte erwarten", sagte Schumacher. Nach einem verkorksten Saisonstart mit zwei heftigen Unfällen hatte er in Silverstone und Spielberg die ersten zwölf Punkte in der Formel 1 eingefahren. In Frankreich und Ungarn ging er wieder leer aus. "Ich bin voll aufgeladen und bereit zu kämpfen", kündigte Schumacher an.  © dpa

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