• Michael Schumachers langjähriger Wegbegleiter Jean Todt ist gerührt von der weiterhin großen Anteilnahme am Schicksal des Formel-1-Rekordweltmeisters.
  • Auch knapp neun Jahre nach Michael Schumachers schwerem Unfall ist er in engem Austausch mit der Familie des früheren Rennfahrers.

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"Ich bin glücklich, dass die Fans, nicht nur in Deutschland, so viel an ihn denken. Die Menschen fragen so viel nach Michael. Die Fans sollten wissen, dass er in besten Händen ist. In der besten Situation, in der er sein kann, und umgeben von Menschen, die ihn lieben", sagte Todt der "Sport Bild" (Mittwoch), ohne weitere Details zum Gesundheitszustand Schumachers zu nennen.

Michael Schumacher hatte 2013 schweren Skiunfall

Der 53 Jahre alte Schumacher wird seit einem Skiunfall Ende 2013, bei dem er ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatte, in seiner Schweizer Wahlheimat von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Der 76-jährige Franzose Todt feierte mit Schumacher bei Ferrari einst Titel und Rennsiege und ist bis heute ein sehr enger Freund der Familie.

"Solange ich auf dieser Welt bin, werde ich sie immer besuchen", sagte Todt über die Schumachers: "Mal sehen wir uns dreimal in der Woche, mal auch einen ganzen Monat nicht. Sie sind meine Freunde, und wir sind in ständigem Kontakt. Was immer ich für die Schumacher-Familie tun kann, werde ich tun." (dpa)  © dpa

Emotionen, Erinnerungen, Ehre: Michael Schumacher erhält NRW-Staatspreis

Große Ehre für Michael Schumacher: Der Formel-1-Rekordweltmeister ist mit dem Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen geehrt worden. Stellvertretend für den 53-Jährigen nahmen Schumachers Tochter Gina und Ehefrau Corinna die Urkunde aus den Händen von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) entgegen.