Henneberg (dpa/th) - An sechs Orten wollen Gegner in Südthüringen heute gegen die geplante Suedlink-Stromtrasse protestieren.

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Aktionen sind unter anderem bei Henneberg nahe der Grenze zu Bayern geplant. Neben den grundsätzlichen Einwänden gegen das Projekt, das Windstrom von Nord- nach Süddeutschland bringen soll, geht es bei den Protesten um zuletzt erschwerte Bedingungen für die Gegner.

Corona habe den Kampf gegen Suedlink schwerer gemacht denn je, teilte der Verein "Thüringer gegen SuedLink" als Mitorganisator mit. "Behörden waren oder sind wochenlang geschlossen, größere Infoveranstaltungen oder Konferenzen tabu. Und trotzdem gingen die Planungen für die milliardenschwere Mega-Stromtrasse weiter."

Gegner der Stromtrasse fürchten etwa, dass nicht nur Windstrom von Nord- nach Süddeutschland, sondern auch ausländischer Atom- und Kohlestrom fließen könnte. Die Trasse soll von Schleswig-Holstein bis Baden-Württemberg führen, durch Niedersachsen, Hessen, Thüringen und Bayern.  © dpa

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