Dresden (dpa/sn) - Der Sächsische Bürgerpreis geht in diesem Jahr an vier Vereine für Demokratie, Bildung und Begegnung, Regionalgeschichte und Kinder aus Tschernobyl sowie einen Tierretter.

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"Allen, die sich mit viel Herzblut ehrenamtlich einbringen, gebührt großer Dank", sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) laut Mitteilung bei der Verleihung am Donnerstagabend in der Dresdner Frauenkirche. Solch uneigennütziges Engagement sei wichtig für das Miteinander und die Demokratie. Preisträger und Nominierte stünden beispielhaft für alle, "die sich kümmern und anpacken".

Die mit je 5000 Euro dotierte Auszeichnung erhielten der Verein Buntmacher*innen Chemnitz, der sich für friedliches und solidarisches Miteinander einsetzt, und der Verein Kirche im Laden in Falkenstein (Vogtland), der mit der Anmietung von Räumlichkeiten Brücken zwischen Kirche und Stadtgesellschaft baut. Auch der Heimatverein Königsbrück, der Projekte von Bedeutung für die regionale Geschichte fördert, und die Tschernobylinitiative Ottendorf-Okrilla, die Urlaube für Kinder aus der Region um den Reaktor in Belarus organisiert, wurden geehrt.

Der Preis wird seit 2011 vom Freistaat sowie der Stiftung Frauenkirche und der Kulturstiftung Dresden der Commerzbank für herausragenden Einsatz für Demokratie, Heimat und Umwelt sowie andere Menschen weltweit vergeben. Landkreise und kreisfreie Städte können dafür Projekte und Personen aus ihrer Region vorschlagen. In diesem Jahr gingen nach Angaben der Staatskanzlei 69 Nominierungen ein.

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