Dem 1. FC Köln kommen die Krawalle beim Conference-League-Spiel in Nizza (1:1) teuer zu stehen. Wie die Uefa am Freitagabend mitteilte, wurde der Fußball-Bundesligist zu einer Geldstrafe von 100 000 Euro verdonnert.

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Zudem dürfen die Kölner für ihre nächsten beiden Auswärtsspiele auf europäischer Ebene bei Partizan Belgrad (13. Oktober) sowie beim 1. FC Slovácko (27. Oktober) keine Karten an Gästefans verkaufen. Damit ahndete die Uefa das "Abbrennen von Feuerwerkskörpern", das "Werfen von Gegenständen" sowie weitere "Störungen durch Zuschauer". Bei den schweren Auseinandersetzungen vor und im Stadion des französischen Erstligisten waren am 8. September 32 Personen verletzt worden.

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Nizza mit Geisterspiel bestraft

Auch der OGC Nizza wurde als Gastgeber hart bestraft, unter anderem wegen schwerer Sicherheitsmängel im Stadion. Die Franzosen müssen ihr nächstes Conference-League-Heimspiel am 13. Oktober gegen Slovácko vor leeren Rängen austragen und beim Hinspiel eine Woche zuvor in Tschechien auf mitreisende Fans verzichten. "Der 1. FC Köln hat nun fünf Tage Zeit, die ausführliche Begründung dieser Maßnahmen anzufordern. Das wird der 1. FC Köln auch beantragen. Sobald diese Begründung eingegangen ist, werden sich FC-Vertreter äußern. Wir gehen davon aus, dass das zu Beginn der kommenden Woche möglich sein wird", teilte der Club mit. (tca)  © Kölnische Rundschau