Gelsenkirchen (dpa/lnw) - Zwei Jahre nach dem Tod eines Mitglieds sind Rocker der Gruppe "Freeway Riders" zu einem Trauermarsch zusammengekommen.

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Rund 150 Menschen versammelten sich dazu am Sonntagmittag auf einem Friedhof in Gelsenkirchen und wollten dann in einem Trauerzug durch die Stadt ziehen. Das sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Der Marsch sollte an der Stelle beendet werden, an der ihr Mitglied 2018 getötet worden war. Laut Polizeiangaben blieb es bis zum Nachmittag friedlich. Zuvor war das Hygienekonzept der Rocker vom Gesundheitsamt der Stadt genehmigt worden. Der Trauermarsch sollte von der Polizei begleitet werden.

Nach einem Streit im Rockermilieu war ein Mitglied der "Freeway Riders" am 13. Oktober 2018 auf offener Straße erstochen worden. Im vergangenen Juni waren vier Mitglieder der Rockergruppe "Bandidos" zu Haftstrafen zwischen sechseinhalb und zehn Jahren verurteilt worden.  © dpa

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