Dortmund - Trotz vereinzelter Fan-Randale ist die Polizei in Dortmund zufrieden mit dem Großeinsatz rund um das EM-Halbfinale Niederlande gegen England.

Mehr News aus Nordrhein-Westfalen finden Sie hier

Das Ziel, ein Fußballfest mit größtmöglicher Sicherheit zu ermöglichen, sei erreicht worden, teilte der Polizeiführer des Einsatzes, Achim Stankowitz, mit. Weit über 100.000 weitgehend friedliche Fußballfans hatten sich demnach ab Mittwochmittag in der Stadt aufgehalten.

In ihrer Bilanz nach dem Fußballabend sprach die Polizei von einem "der größten Fußballeinsätze aller Zeiten in Dortmund" - dieses Mal in einer ganz in Orange getauchten Stadt. Allein an dem Marsch der niederländischen Fans von der Innenstadt in Richtung Stadion und Public Viewing beteiligten sich nach Polizeiangaben 100.000 Fans. Die Fanzones in der Innenstadt und im Westfalenpark seien bereits früh komplett ausgelastet gewesen.

Mehr als zwei Dutzend Ingewahrsamnahmen nach Fan-Auseinandersetzungen

Mehrfach seien vor dem Spiel in der Innenstadt Fußball-Fans aneinander geraten. Insgesamt seien nach Spiel zunächst 26 Ingewahrsamnahmen registriert worden. Die Ermittlungen dazu dauerten aber an. So seien in einer Bar niederländische und englische Fangruppen aneinandergeraten und hätten Stühle und Flaschen geworfen. Auch in zwei weiteren Lokalen sei die Polizei bei Auseinandersetzungen zwischen den Fanlagern eingeschritten.

Die Polizei sei zeitnah vor Ort gewesen und habe eine weitere Eskalation sofort unterbinden können, erklärte der Polizeiführer. Das Gros der Menschen sei indes völlig friedlich geblieben, betonte er weiter. "Dass es an ein paar Orten zu Auseinandersetzungen kommt, ist bei so einer großen Menschenmenge und den Emotionen bei einer Fußballbegegnung kaum zu verhindern."  © Deutsche Presse-Agentur

Nachrichten aus anderen Regionen
JTI zertifiziert JTI zertifiziert

"So arbeitet die Redaktion" informiert Sie, wann und worüber wir berichten, wie wir mit Fehlern umgehen und woher unsere Inhalte stammen. Bei der Berichterstattung halten wir uns an die Richtlinien der Journalism Trust Initiative.