• In Iserlohn ist ein Autofahrer mutmaßlich gezielt in eine Menschengruppe gefahren - der Täter ergriff daraufhin die Flucht.
  • Ein Mann wurde verletzt.
  • Nun ermittelt die Mordkommission.

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Ein Autofahrer ist in Iserlohn (Märkischer Kreis) mutmaßlich gezielt in eine Gruppe von Menschen gefahren, die sich an einem Spielplatz aufhielt. Bisherigen Ermittlungen zufolge sei eine Person von dem Auto in die Luft geschleudert worden, mehrere andere Menschen seien zur Seite gesprungen, teilten die Staatsanwaltschaft Hagen, das Polizeipräsidium Hagen und die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis am Samstag mit.

Nach dem mutmaßlichen versuchten Tötungsdelikt am Donnerstagabend werde der unbekannte Autofahrer noch gesucht. Eine Mordkommission ermittelt.

Er soll sich einer Gruppe von etwa 30 Menschen zunächst langsam genähert haben. Dann habe er den Wagen beschleunigt und sei - möglicherweise gezielt - auf etwa fünf Personen zugefahren. Danach habe der Wagen gewendet und sei davon gefahren. Nach Zeugenangaben verließ die Gruppe den Spielplatz dann in verschiedene Richtungen.

Auto fährt in Iserlohn in Menschengruppe: War es "Milieu-Tat"?

Als die Polizei eintraf, befand sich ein leicht verletzter 19-Jähriger vor Ort. Er wurde im Krankenhaus behandelt. Ob er angefahren wurde, sei jedoch noch unklar, hieß es. Der junge Mann habe sich dazu nicht geäußert.

Polizei und Staatsanwaltschaft schließen eine "Milieu-Tat" nicht aus. Weitere Angaben dazu machte die Polizei zunächst nicht. Die Ermittler suchen weitere Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. (dpa/mbo)

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