Schwerin (dpa/mv) - Energieminister Christian Pegel (SPD) wirbt Heizungserneuerungen mithilfe der angehobenen Zuschüsse.

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In Mecklenburg-Vorpommern sei es ein günstiger Zeitpunkt veraltete Heizungen auszutauschen, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums am Donnerstag. Die staatlichen Zuschüsse hierzu seien im Rahmen des Klimaschutzpakets des Bundes deutlich gestiegen. "Je nach Art Ihrer neuen Heizung erhalten Sie bis zu 45 Prozent Zuschuss", erklärt Pegel. Beantragen könnte die Zuschüsse fast jeder - für Kommunen lohne es sich gleich doppelt: Diese könnten zusätzlich zu den Bundesvorschüssen über die Klimaschutz-Förderrichtlinie beziehungsweise über die regenerative Energieversorgungs-Richtlinie auch eine Landesförderung erhalten.

"Die Menschen sorgen sich um ihre finanzielle Zukunft, nicht um ihre neue Heizung", kritisiert Stephan Reuken, der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion in Mecklenburg-Vorpommern. Zynischer ginge es kaum, wenn Pegel für Heizungsbau im Zeichen des Klimawandels werbe, während Unternehmen "um ihre nackte Existenz bangen", erklärt Reuken weiter. Die Zuschüsse wirkten zu diesem Zeitpunkt wie "eine Realsatire".  © dpa

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