Parchim (dpa/mv) - Die Verkehrsbetriebe Ludwigslust-Parchim (VLP) lassen ihre ersten zwölf Elektrobusse nach einem ungeklärten Großbrand von 20 Bussen in Stuttgart vorsorglich stehen.

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Bei dem Feuer Ende September seien auch zwei E-Busse des Typs betroffen gewesen, den die VLP bezogen habe, teilte der Landkreis Ludwigslust-Parchim am Donnerstag mit. Zuvor hatte die "Schweriner Volkszeitung" berichtet.

Die VLP habe sich an den Hersteller gewandt und um Stellungnahme gebeten, ob man gleichartige Fahrzeuge erhalten habe und ob es inzwischen Erkenntnisse über ein möglicherweise erhöhtes Brandrisiko gebe. Die Brandursache ist noch unklar.

Die bisher gelieferten Elektrobusse der VLP seien als Flotte noch nicht im regulären Linienverkehr in Dienst gestellt worden, betonte der Landkreis. Der Linienverkehr finde daher ohne Einschränkungen mit konventionellen Bussen statt. Bis zur Klärung aller offenen Fragen werde es bei Test- und Schulungsfahrten bleiben. Die Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim will nach eigenen Angaben bis Ende 2022 eine Flotte von 45 vollelektrischen Bussen in Dienst stellen.

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