Waldsolms (dpa/lhe) - Die kleine Gemeinde Waldsolms in Mittelhessen hat vor einem Jahr ein Aktiendepot im Wert von mehreren Millionen Euro geerbt, viel geändert hat sich dort seitdem nicht.

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Nach Auskunft des Bürgermeisters Bernd Heine (SPD) wird überlegt, das Geld in die Sanierung von Straßen, Radwegen sowie der Wasser- und Abwasserversorgung zu investieren. Prestige-Bauten soll es nicht geben. Das Geld stammt von einem verstorbenen Ehepaar, das Jahrzehnte lang in Waldsolms gelebt hatte.

Eine Erbschaft in dieser Größenordnung hat es nach Auskunft des Hessischen Städte- und Gemeindebunds zuvor noch nie gegeben. "Gelegentlich werden Städte, Gemeinden oder Landkreise mit Erbschaften oder Vermächtnissen bedacht, etwa, wenn keine Nachkommen vorhanden sind", sagte Geschäftsführer David Rauber. "Meist handelt es sich um deutlich geringere Summen." Das Land Hessen erbte im vergangenen Jahr laut Auskunft der Oberfinanzdirektion Frankfurt rund 917 000 Euro.

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