Bremen (dpa/lni) - Mit einer Eisenstange hat ein 64-Jähriger am Freitag auf dem Bremer Universitätsgelände einen anderen Mann verletzt.

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Dann flüchtete er sich auf das Dach eines Unigebäudes und konnte erst Stunden später von Polizeikräften überwältigt und festgenommen werden. Das 50-jährige Opfer musste ins Krankenhaus, konnte aber von der Kriminalpolizei zum Hergang befragt werden. Zum Hintergrund der Tat wurden keine Angaben gemacht. Die Ermittlungen liefen noch, teilte die Polizei nachmittags mit.

Der mutmaßliche Angreifer schlug morgens in einem Gebäude den 50-Jährigen mit der Stange. Das Opfer konnte sich aber in Sicherheit bringen. Dann ging der Angreifer nach ersten Ermittlungen auf eine 52-jährige Frau los, die sich aber unverletzt retten konnte. Der 64-Jährige flüchtete sich schließlich auf das Dach.

Mit der Tat löste er einen Großeinsatz der Polizei aus. Anfangs sei unklar gewesen, wie groß die Lage wirklich sei. Deshalb sei das gesamte Einsatzteam angetreten, sagte Polizeisprecher Nils Matthiesen. Zum Motiv und weiteren Hintergründen gab es keine Angaben.

Im Internet kursierten zwischenzeitlich Gerüchte, wonach der Mann eine Axt bei sich haben solle. Das bestätigte der Sprecher nicht. An dem Einsatz waren auch schwer bewaffnete Spezialkräfte beteiligt.

Das fünfgeschossige Uni-Gebäude wurde weiträumig abgesperrt, fast zwei Dutzend Einsatzwagen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten waren vor Ort. Universitätsmitarbeiter wurden aus dem betroffenen Gebäude von der Polizei ins Freie geführt. Augenzeugen berichteten, dass sich zwischenzeitlich zwei Menschen mit dem Verdächtigen auf dem Dach unterhielten. In der Nähe war auf dem Dach in roten Großbuchstaben das Wort "Mobbing" gesprüht. Ob das möglicherweise mit der Tat zusammenhängt, war unklar.  © dpa

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