Potsdam - Nach zwei Jahren Pause wegen der Corona-Pandemie haben die Werkstätten der brandenburgischen Justizvollzugsanstalten (JvA) wieder zum Weihnachtsbasar in der Potsdamer Staatskanzlei eingeladen.

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Justizministerin Susanne Hoffmann (CDU) wies zur Eröffnung des Basars am Freitag darauf hin, dass in den Gefängnissen des Landes Ausbildungen in zahlreichen Handwerksberufen wie Maurer, Tischler oder Gärtner angeboten würden.

"Wir motivieren zu Arbeit und sinnvoller Beschäftigung und bereiten so unsere Gefangenen auf ein straffreies Leben in Freiheit vor", sagte die Ministerin. "Wer etwas in der Haft gelernt hat, dem fällt es leichter, sich in Zukunft in der Gemeinschaft zu integrieren." Daher solle dieser Behandlungsvollzug noch ausgebaut werden.

Die Besucher des Basars konnten an den Tischen weihnachtliche Dekoration, Weihnachtskarussells oder Adventskalender erstehen. Alle Artikel wurden in den Werkstätten der JVA in Handarbeit hergestellt. Hoffmann erstand ein bunt bemaltes Vogelhäuschen. "Ich habe einige Deko-Artikel aus Holz aus den JVA bei mir zuhause", verriet sie.

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