Berlin (dpa/bb) - Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) sieht das Infektionsrisiko für Mitarbeiter und Gäste in der Gastronomie mit Sorge.

Mehr News aus Berlin finden Sie hier

"Darum ist es gut, dass wir am Dienstag im Senat ein Hygienekonzept für die Gastronomie beraten", sagte Kalayci am Samstag auf dpa-Anfrage. Details hierzu wurden noch nicht genannt. Ein Infektionsgeschehen in einem Berliner Lokal ist nach Angaben der Senatsgesundheitsverwaltung bisher nicht bekannt.

Der Senat berät am Dienstag über weitere Lockerungen der Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie.

In Niedersachsen scheinen sich nur wenige Tage nach der Wiedereröffnung vieler Restaurants in Deutschland mehrere Menschen in einem Lokal mit dem Coronavirus infiziert zu haben. "Die Infektionen stehen vermutlich in Zusammenhang mit einem Besuch in einem Lokal", teilte der Landkreis Leer mit. Falls sich das bestätigt, wäre dies der erste bekannt gewordene Fall von in Restaurants verbreiteten Corona-Infektionen seit Wiedereröffnung der Gaststätten und Cafés.

In Berlin dürfen seit dem 15. Mai Restaurants, Imbisse und Cafés wieder öffnen, solange sie selbst zubereitetes Essen anbieten. Reine Schankwirtschaften wie Kneipen und Shisha-Bars bleiben hingegen weiter geschlossen. Die Gastronomen müssen dabei einen Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Tischen inklusive Stühlen gewährleisten. Angestellte müssen Schutzmasken tragen, für Gäste gibt es diese Pflicht nicht.  © dpa

Nachrichten aus anderen Regionen