Berlin (dpa/bb) - In Berlin haben sich deutlich mehr Bewerber für eine Mitarbeit in Corona-Impfzentren gemeldet als bislang benötigt.

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"Wir haben weit über 3000 Bewerbungen bekommen, denen wir derzeit kein Jobangebot machen können", sagte der Präsident des Berliner Deutschen Roten Kreuzes, Mario Czaja, der Deutschen Presse-Agentur. Insgesamt seien mehr als 2000 Mitarbeiter in den sechs Impfzentren beschäftigt, die von verschiedenen Hilfsorganisationen betrieben werden. Außerdem seien mehr als 100 Ehrenamtliche im Einsatz.

Bewerber konnten sich auf der Plattform "wirhelfenberlin.de" melden. Die Rekrutierung sei aufgrund der großen Zahl im März gestoppt worden, sagte Czaja. Viele Mitarbeiter in den Impfzentren kämen aus der Gastronomie, Kultur, der Clubszene oder auch aus der Luftfahrtbranche - alles Bereiche, in denen es durch die Pandemie derzeit kaum oder keine Arbeit gibt. In den Impfzentren werden alle Mitarbeiter angelehnt an die Tarifverträge bezahlt. Das DRK hat die Koordination der Zentren übernommen und betreibt selbst die Impfzentren Flughafen Tegel und Arena Berlin.

Der Bundesverband des Deutschen Roten Kreuzes feiert am 8. Mai das 100-jähriges Bestehen des DRK. Von 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr ist ein digitaler Festakt geplant, zu dem Grußworte von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) sowie ein Gastvortrag von Eckart von Hirschhausen erwartet werden. Ursprünglich sei auch eine Feier des Landesverbandes Berlin geplant gewesen. Doch wegen der Pandemie sei diese abgesagt worden, so Czaja.

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