Berlin (dpa/bb) - Auf die Berlin Volleys wartet ein intensives Programm. Nachdem nun auch das im Dezember coronabedingt abgesagte Halbfinale im deutschen Volleyball-Pokal beim VfB Friedrichshafen für den 2. Februar neu terminiert worden ist, muss die Mannschaft mit Beginn der Bundesliga-Zwischenrunde am 22. Januar elf Pflichtspiele in nur 35 Tagen absolvieren.

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Um die sieben Auswärtspartien in diesem Zeitraum zu bewältigen, wird der deutsche Meister über 10.000 Reisekilometer zurücklegen.

"Nach der langen Zwangspause geht es für uns jetzt darum, schnell zu alter Stärke zurückzufinden, sonst könnten wir unsere bisher gute Saison in kürzester Zeit verspielen", sagte Geschäftsführer Kaweh Niroomand. Die in dieser Saison in allen 19 Pflichtspielen noch ungeschlagenen BR Volleys haben ihre letzte Partie am 18. Dezember bestritten, seinerzeit gelang ein 3:1-Sieg gegen die Netzhoppers KW-Bestensee. Danach wurde das Team durch Coronainfektionen gestoppt.

Allein dreimal müssen sich die Volleys bei ihrem anstehenden Mammutprogramm mit dem Erzrivalen VfB Friedrichshafen auseinandersetzen. Das Team vom Bodensee ist am 22. Januar Auftaktgegner der Berliner in der Bundesliga-Zwischenrunde, das Rückspiel in Ulm findet am 26. Februar statt. Dazwischen, am 2. Februar, sehen sich beide Teams zum Pokal-Halbfinale.

Neben Bundesliga und Pokal sind die BR Volleys auch in der Champions League im Rennen. In der Gruppenphase der Königsklasse müssen sie noch daheim gegen Benfica Lissabon (26. Januar) sowie auswärts bei Vojvodina Novi Sad (9. Februar) und zweimal innerhalb von nur 24 Stunden bei Zenit St. Petersburg (16. und 17. Februar) antreten.

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