München (dpa/lby) - Die verschärften Corona-Maßnahmen für Gebiete mit erhöhten Infektionszahlen haben in weiten Teilen Bayerns zunächst zu keinen größeren Problemen geführt.

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In München löste die Polizei zwar im Laufe des Wochenendes mehrere illegale Feiern auf. So wurde in der Nacht zum Sonntag eine Party im Keller eines Hotels entdeckt. Wie die Polizei mitteilte, sei die Identität der 53 Anwesenden festgestellt worden; sie werden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Eine stichprobenartige Umfrage bei bayerischen Polizeidienststellen ergab sonst aber, dass die Vorschriften im Regelfall eingehalten werden. In Augsburg etwa gab es "keine größere Auseinandersetzung über die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen", sagte ein Sprecher. In besonders betroffenen Weiden in der Oberpfalz waren der Polizei ebenfalls keine besonderen Vorkommnisse bekannt. Aus Schweinfurt war zu hören, dass es ebenfalls keine Probleme mit den Kontrollen gegeben habe.

In Berchtesgaden gehe es "gesittet" zu, sagte der Sprecher. Der Landkreis Berchtesgadener Land führte nach den jüngsten Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit vom Samstag mit 149,16 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen die Corona-Statistiken im Freistaat an.  © dpa

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