München (dpa) - Der FC Bayern München hat sich deutlich gegen die Super League positioniert. "Ich darf im Namen des Vorstandes ausdrücklich feststellen, dass der FC Bayern nicht an der Super League teilnimmt", wurde Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Dienstagnachmittag in einer Mitteilung des Fußball-Rekordmeisters zitiert.

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Vereinspräsident Herbert Hainer ergänzte im Hinblick auf den neuen Wettbewerb, den zwölf europäische Spitzenvereine ins Leben rufen wollen: "Der FC Bayern sagt Nein zur Super League."

Deutsche Teams gehören nicht zu den Initiatoren der Eliteliga, die seit Wochenbeginn massiv in der Kritik steht und weswegen nationale und internationale Verbände bereits mit drakonischen Strafen drohen. Die Bayern und Rummenigge hatten den neuen Wettbewerb bereits kritisiert, so deutlich wie jetzt aber noch nicht abgelehnt.

"Der FC Bayern steht solidarisch zur Bundesliga. Es war und ist für uns immer eine große Freude, als deutscher Vertreter in der Champions League spielen zu können", sagte Rummenigge, der am Dienstag zudem in das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union gewählt wurde.

Die Münchner Bosse betonten den Stellenwert der Champions League, den Hainer einen "wunderbaren und emotionalen Wettbewerb" nannte und Rummenigge als "weltweit besten Clubwettbewerb" bezeichnete.

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