Mönchsbart, oder auch Salzkraut, ist ein aromatisches Frühlingsgemüse aus dem Mittelmeerraum. Wir verraten dir, was du über die Pflanze und ihre Zubereitung wissen solltest.

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Ursprünglich stammt Mönchsbart, auch Salzkraut genannt, aus dem Mittelmeerraum. In kleinen Mengen ist das Gemüse auch aus heimischem Anbau zu erhalten. Mönchsbart hat ab März bis Ende Mai Saison. Du kannst Mönchsbart in dieser Zeit beispielsweise im Delikatessenladen, auf dem Wochenmarkt oder in gut sortierten Bio-Supermärkten finden. Die Suche nach dem Gemüse lohnt sich, denn es ist nicht nur gesund, sondern bereichert viele Gerichte mit seiner aromatischen Note – wie unser Rezept für Pasta mit Mönchsbart.

Du kannst die knackigen Stiele des Mönchsbartes aber auch roh verwenden, zum Beispiel in gemischten Salaten. Wasche sie dazu vorher gründlich ab, entferne die Wurzeln und schneide sie in feine Streifen.

Tipp: Achte bei dem Kauf von Mönchsbart darauf, dass die Stiele frisch und saftig grün sind. Wenn möglich, wähle Mönchsbart und die anderen Zutaten für die Pasta in Bio-Qualität, um eine ökologische Landwirtschaft zu unterstützen, die auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden verzichtet.

Mönchsbart auf Italienisch: So bereitest du ihn mit Pasta zu

Wissenswertes zu Mönchsbart

Mönchsbart gehört zur Familie der Wegerichgewächse und erinnert in seiner Wuchsform an Schnittlauch, wobei Mönchsbart jedoch fleischiger ist. Die Pflanze wächst auf Salzwiesen in Küstenregionen und entwickelt so einen erdigen, salzigen Geschmack. Deshalb ist Mönchsbart auch unter dem Namen Salzkraut bekannt. Auf Italienisch wird es "Barba di Frate" (deutsch: Mönchsbart) genannt.

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Laut dem Bundeszentrum für Ernährung ist Mönchsbart für eine gesunde Ernährung geeignet. Das Kraut hat 17 Kilokalorien pro 100 Gramm und ist reich an wertvollen Mineralstoffen und Vitaminen. Dazu gehören:

  • Kalium
  • Kalzium
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • verschiedene B-Vitamine

Das Kraut ist aromatisch-erdig und eine interessante Abwechslung zu herkömmlichen Frühlingskräutern. In Italien wird Mönchsbart zu Salaten und Pasta gereicht oder blanchiert und als Beilage serviert. Er passt außerdem zu Risotto oder Frittata.

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