Um Ingwer haltbar zu machen, hast du ganz unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Wir zeigen dir, wie sich die Knolle länger lagern lässt und wie du sie dabei für unterschiedliche kulinarische Zwecke nutzen kannst.

Mehr Ratgeber-Themen finden Sie hier

Frischen Ingwer kannst du zum Würzen von Gemüsepfannen, Currys und Suppen nutzen. Oder du gießt Ingwerscheiben zu Tee auf oder presst sie mit Früchten zu einem frischen Saft. Die angeschnittene Ingwerknolle wickelst du dann am besten in ein feuchtes Küchentuch und legst sie in den Kühlschrank. Denn Ingwer braucht es möglichst kühl und dunkel. So hält er sich mindestens drei Wochen lang.

Willst du Ingwerknollen jedoch länger lagern, weil du zum Beispiel zu viel davon hast, kannst du den Ingwer auch länger haltbar machen.

Ingwer haltbar machen: Einfrieren und Fermentieren

1. Einfrieren

Um Ingwer haltbar zu machen, kannst du ihn einfrieren. Das machst du am besten portionsweise. So kannst du dir anschließend immer wieder eine kleine Portion auftauen und sie zum Würzen oder für einen Tee verwenden.

  1. Schäle dazu den Ingwer und rasple ihn klein.
  2. Verteile die Ingwerstückchen auf eine Eiswürfelform.
  3. Fülle die Förmchen mit Wasser auf und stelle sie ins Gefrierfach.
  4. Bei Bedarf kannst du einen kleinen gefrorenen Ingwerwürfel auch gekühlt direkt mit in die Pfanne oder den Topf geben. Für einen Tee lässt du den Würfel besser auftauen und gießt ihn erst dann mit heißem Wasser auf.

2. Fermentieren

Du kannst Ingwer aber auch fermentieren und seine Haltbarkeit auf diese Weise verlängern. Fermentierter Ingwer erhält eine noch intensivere und leicht säuerliche Note. Du kannst Ingwer entweder süß mit Honig oder herzhaft mit Salzwasser fermentieren. Den fermentierten Ingwer kannst du als Topping für Salate und Suppen oder als Zutat für Gemüsepfannen oder auch Sandwiches nutzen. Der Honig-Ingwer eignet sich auch für Süßspeisen.

Fermentierte Lebensmittel sind luftdicht verschlossen bis zu sechs Monate im Kühlschrank haltbar. Wie du Ingwer fermentierst, erklären wir dir in diesem Artikel: Ingwer fermentieren: So geht’s mit und ohne Honig.

Ingwer haltbar machen: Als Paste, Sirup oder eingelegt

3. Als Paste

Wenn du Ingwer haltbar machen willst, kannst du ihn auch zu einer Paste verarbeiten. Diese kannst du entweder herzhaft mit Öl und Salz oder süß mit Zucker zubereiten. In beiden Fällen hält sich die Ingwerpaste im Kühlschrank bis zu einem halben Jahr.

Die herzhafte Paste eignet sich dabei ebenfalls als Gewürz für Gemüsepfannen, Suppen und Currys. Aus der süßen Paste kannst du Tee herstellen oder sie als süß-würziges Topping für Sushi verwenden. Die Rezepte dazu findest du hier: Ingwerpaste süß oder herzhaft: Zwei Rezepte zum Haltbarmachen.

4. Eingelegter Ingwer

Der Klassiker zum Sushi ist jedoch eingelegter Ingwer. Auch das ist eine Möglichkeit, die Knolle länger haltbar zu machen. Denn eingelegt und gut verschlossen hält sich Ingwer im Kühlschrank ebenfalls etwa sechs Monate. Wie du das Sushi-Topping selbst zubereiten kannst, erfährst du hier: Ingwer einlegen – Ein Rezept für leckeren Sushi-Ingwer.

5. Ingwer-Sirup

Hast du zu viel Ingwer übrig, kannst du daraus auch Sirup zubereiten – entweder pur oder zum Beispiel mit Zitrone. Den Ingwer-Sirup kannst du für die Herstellung von Limonaden, Cocktails oder als würzige Zutat für Desserts verwenden. Er hält sich im Kühlschrank ebenfalls mehrere Monate lang.

Mehr Inhalte von Utopia.de
News, Tipps, Rezepte und Kaufberatung für eine nachhaltigere Welt.

Da er jedoch relativ viel Zucker enthält, solltest du den Ingwer-Sirup nur in Maßen einsetzen. Die Rezepte für den Sirup mit und ohne Zitrone findest du hier:

Weiterlesen auf Utopia.de:

  © UTOPIA