• Haushalte erhalten keine Erinnerung an die Quartalszahlung des Rundfunkbeitrags mehr.
  • Wer die Kosten zu spät begleicht, muss tiefer in die Tasche greifen.
  • Wegen der Verzugszinsen kann ein Vergessen teuer werden.

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Alle drei Monate ist der Rundfunkbeitrag fällig. Jeder Haushalt muss dann 55,08 Euro an den Beitragsservice (ehemals Gebühreneinzugszentrale) zahlen. Damit Verbraucherinnen und Verbraucher das nicht vergessen, hat der Beitragsservice bislang zum jeweils fälligen Termin eine Zahlungsaufforderung versandt.

Rundfunkbeitrag: Erinnerung an Beitragszahlung nur noch einmalig

Ab sofort erhalten Beitragszahlerinnen und Beitragszahler, die den Rundfunkbeitrag quartalsweise zahlen, nur noch einmalig eine solche Zahlungsaufforderung, teilt der Beitragsservice mit. Sie erhielten erst dann wieder eine Mitteilung, wenn etwa die Beitragshöhe in der Zukunft angepasst werden würde.

Beitragszahlende, die den Rundfunkbeitrag halbjährlich oder jährlich entrichten, erhalten weiterhin zu den jeweils fälligen Terminen eine Zahlungsaufforderung.

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Säumniszuschläge für zu späte Zahlungen

Am Zahlungsintervall ändert sich nichts. Haushalte sind weiterhin aufgerufen, fristgerecht zu bezahlen. Wer das nicht tut, läuft Gefahr, Säumniszuschläge aufgebrummt zu bekommen, warnt die Verbraucherzentrale Berlin. Ein Prozent des geschuldeten Betrags, mindestens aber acht Euro, sind dann zusätzlich fällig. Wer die Zahlung weiterhin aufschiebt, muss mit weiteren kostenpflichtigen Mahnmaßnahmen rechnen, teilt der Beitragsservice mit.

Die Verbraucherschützer raten daher, dem Beitragsservice ein Sepa-Mandat zu erteilen. So werden die Rundfunkbeiträge automatisch zur jeweiligen Fälligkeit vom Konto abgebucht. Wer am Lastschriftverfahren teilnehmen möchte, kann seine Daten in einem Online-Formular hinterlegen. (dpa/sbi)

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