Mit Haut und Haaren: Pflegetipps für den Winter

Klirrendkalte Temperaturen draußen und warme Heizungsluft drinnen: Im Winter macht dieser Kontrast nicht nur unserem Gemüt, sondern auch Haut und Haaren zu schaffen. Die Folgen: spröde Spitzen, trockene Hände und ein fahler Teint. Feuchtigkeit heißt das Zauberwort, um in der kalten Jahreszeit für seidiges Haar und streichelzarte Haut zu sorgen. Wie Sie Ihren Körper glänzend durch den Winter bringen, erfahren Sie in der Bildergalerie.

Sie müssen Ihre Mähne im Winter nicht verstecken! Die Devise in der kalten Jahreszeit für Haut und Haare heißt: Feuchtigkeit spenden! Ein Leave-in-Conditioner, der nach der Haarwäsche nicht ausgespült wird, ist eine gute Idee.
Ebenfalls empfehlenswert: eine Haarkur (zweimal pro Woche), die Sie im Winter so lange wie möglich einwirken lassen - ab und zu sogar mal über Nacht.
Eine Haarkur ist auch leicht selbstgemacht: Zum Beispiel ein Ei, einen Teelöffel Honig und zwei Esslöffel Olivenöl vermischen und aufs gewaschene, handtuchtrockene Haar geben. Am besten Frischhaltefolie drum herumwickeln und 20 Minuten einwirken lassen. Danach das Haar mit lauwarmem Wasser ausspülen und lufttrocknen lassen.
Wahre Wunder vollbringen auch hochwertige Haaröle. Diese nicht im ganzen Haar verteilen (sonst kann's schnell zu fettig werden), sondern lediglich in die Haarspitzen einmassieren. Besonders gut geeignet (und dazu wunderbar duftend) sind Argan- oder Kokosnuss-Öl. Extratipp: Wer im Winter zu trockener Kopfhaut neigt, kann vor (!) der Haarwäsche Kokosöl einmassieren und eine halbe Stunde einwirken lassen (oder über Nacht).
Generell gilt: Versuchen Sie, Ihr Haar nicht täglich zu waschen. Verwenden Sie dazu kaltes oder lauwarmes Wasser, um das Haar nicht unnötig auszutrocknen. Im Winter fehlt ohnehin Feuchtigkeit.
Heiße Föhnluft ist ein Frisurenfeind: Sie trocknet das Haar aus - vor allem, wenn Sie nach dem Föhnen oder Glätten das Haus verlassen und Ihr Haar dem Kontrastprogramm Kälte aussetzen. Deswegen: Föhnen und glätten Sie so selten wie möglich. Ist das keine Option, sprühen Sie vor dem Föhnen ein Pflegeprodukt mit Hitzeschutz ins Haar.
Und auch der Friseurbesuch sorgt für Pflege: Regelmäßiges Spitzenschneiden hilft generell, aber vor allem im Winter gegen Spliss - besonders bei schulterlangem Haar.
Für die Haut gilt hingegen: ab ins Spa! Im Winter ist ein Sauna-Besuch mit einer anschließenden, entspannenden Öl-Massage ideal, um für rosige, glatte Haut zu sorgen. Schwitzen ist ein natürliches Detox für die Haut, plus: die Poren öffnen sich. Nur Menschen mit einer sehr sensiblen Haut sollten im Winter nicht zu häufig saunieren.
Gesicht und Körper freuen sich, wenn Sie dabei helfen, alte Hautschüppchen loszuwerden. Dazu der Haut ein- bis zweimal die Woche ein Peeling gönnen (vor allem Knie, Ellenbogen und Fußsohlen). Peelings sind eine optimale Vorbereitung der Haut, damit diese Pflegeprodukte danach besser aufnehmen kann und Sie wieder streichelzart sind!
Neben reinem Wasser sorgen auch Obst und Gemüse für einen Frischekick von innen! Außerdem helfen Omega-3-Fettsäuren dem Körper dabei, seine natürliche Schutzbarriere im Winter aufrechtzuerhalten. Fisch und Nüsse sind gesunde Quellen.
Nägel werden im Winter oft brüchig und die Nagelhaut kann schnell reißen und sich entzünden. Baden Sie die Hände vorbeugend in Öl (etwa in Olivenöl).
Fettende Pflegestifte sind im Winter ein Muss, um trockene Lippen zu vermeiden. Sie können auch einfach Ihr Gesichtsöl auf die Lippen (vor allem die Ränder) tupfen. Ein blitzschnelles Lippen-Peeling: einfach Handtuch anfeuchten und damit die Lippen abrubbeln. Besonders lecker wird die Lippenpflege, wenn Sie ein wenig Honig hinaufträufeln.