Der überraschende Sieg von Donald Trump bei den US-Wahlen hat weltweit für heftige Reaktionen gesorgt. Auch zahlreiche deutsche Politiker haben sich bereits zum Wahlergebnis geäußert. Wir haben die wichtigsten Stimmen zusammengefasst.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU): "Wer dieses große Land regiert, mit seiner gewaltigen wirtschaftlichen Stärke, seinem militärischen Potenzial, seiner kulturellen Prägekraft, der trägt Verantwortung, die beinahe überall auf der Welt zu spüren ist."

SPD-Chef Sigmar Gabriel gegenüber den Zeitungen der "Funke Mediengruppe": "Trump ist auch eine Warnung an uns".

Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU): "Wir müssen auch mit Donald Trump als neuem US-Präsidenten möglichst gut zusammenarbeiten. Auch umgekehrt sollte der neue US-Präsident erkennen, dass ein gutes Verhältnis zu Europa und Deutschland seinem Land letztlich nur nützt."

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU): "Das war schon ein schwerer Schock, als ich gesehen habe, wohin die Entwicklung geht. Auch wenn dieser Wahlkampf getränkt war von Herabwürdigung, von Spaltung: Es ist eine demokratische, freie Wahl. Und wir müssen uns jetzt mit den Realitäten auseinandersetzen."

Cem Özdemir (Bundesvorsitzender der Grünen): "Das ist ein Schock. Es hat kein republikanischer Präsidentschaftskandidat gewonnen, es hat Donald Trump gewonnen."

Der Bundesminister für Justiz und Verbraucherschutz Heiko Maas (SPD) äußerte sich via Twitter:

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, Thomas Oppermann, wird ein wenig konkreter:

Der stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, Ralf Stegner, wählt sogar noch drastischere Worte:

Martin Schulz (EU-Präsident): "Freuen tut mich das nicht." Trump sei aber der "frei gewählte Präsident der Vereinigten Staaten, der unseren Respekt verdient. Und ich hoffe, dass er auch uns respektieren wird."

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