Brandenburg hat gewählt: Die SPD gewinnt die Landtagswahl vor der AfD, die ein noch besseres Ergebnis als bei der Bundestagswahl erzielt. Der Wahlabend im Ticker zum Nachlesen.

Alles zur Landtagswahl in Brandenburg finden Sie hier

  • Alle Wahlkreise ausgezählt: SPD gewinnt die Wahl, AfD wird zweitstärkste Kraft.
  • Koalitionsbildung wird voraussichtlich schwierig.
  • Stimmen zur Landtagswahl: CDU und Linke selbstkritisch, SPD, AfD und Grüne zufrieden

23:15 Uhr: Wir beenden den Live-Ticker

Danke fürs Mitlesen und gute Nacht.

23:02 Uhr: Forschungsgruppe Wahlen analysiert: AfD-Wähler wollen Denkzettel verpassen

Die Forschungsgruppe Wahlen analysierte: "Die Mehrheit der AfD-Wähler in Brandenburg (53 Prozent) gab als Motiv für ihre Wahlentscheidung an, den anderen Parteien einen Denkzettel verpassen zu wollen." Die AfD punktet vor allem in strukturschwachen Grenzregionen und in der von Tagebauschließungen bedrohten Kohleregion. Bei Wählern zwischen 30 und 59 Jahren ist sie stärkste Partei.

22:32 Uhr: Alle Wahlkreise ausgezählt

In Brandenburg sind um 22:22 Uhr alle Stimme aller Wahlbezirke ausgezählt. Die Wahlbeteiligung stieg nach Jahren des Rückgangs wieder auf 61,3 Prozent (47,9). So sieht das vorläufige Ergebnis aus:

  • SPD: 26,2 Prozent (-5,7 Prozentpunkte)
  • CDU: 15,6 Prozent (-7,6 Prozentpunkte)
  • Die Linke: 10,7 Prozent (-7,9 Prozentpunkte)
  • AfD: 23,5 Prozent (+12,3 Prozentpunkte)
  • Grüne: 10,8 Prozent (+4,6 Prozentpunkte)
  • BVB/Freie Wähler: 5,0 Prozent (+2,3 Prozentpunkte)
  • FDP: 4,1 Prozent (+2,6 Prozentpunkte)

21:44 Uhr: Dreyer sieht Wahl als Ansporn

Die kommissarische SPD-Vorsitzende Malu Dreyer sieht in der Wahl in Brandenburg einen großen Ansporn für kommende Wahlen. Ähnlich wie in Rheinland-Pfalz 2016 sei es der SPD in Brandenburg gelungen, in den letzten Wochen vor dem Wahltag kräftig zuzulegen, sagte Dreyer am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur.

"Aus dem Ergebnis in Brandenburg können wir lernen, dass es total wichtig ist, bis zum Ende Haltung zu bewahren, auch in einer Situation der Zuspitzung klar zu bleiben und sozialdemokratische Themen zu betonen", sagte Dreyer.

Dabei sei es wichtig, sich nicht von Umfragen nervös machen zu lassen und geschlossen zusammenzuhalten. "Das wird uns auch eine Motivation in den kommenden Landtagswahlen sein."

21:08 Uhr: Fast alle Wahlbezirke ausgezählt

Laut des Landeswahlleiters von Brandenburg sind Stand 21:07 Uhr von 3835 Wahlbezirken bereits 3813 ausgezählt. Die Wahlbeteiligung liegt aktuell bei 61,2 Prozent und damit um beinahe 14 Prozentpunkte über dem Wert von 2014. In Kürze könnte dann ein vorläufiges Endergebnis feststehen.

21:02 Uhr: Sachsen-Anhalts CDU-Chef vermisst klare Worte aus Brandenburg

Sachsen-Anhalts CDU-Chef Holger Stahlknecht freut sich, dass die CDU von Ministerprsident Michael Kretschmer trotz der Verste in Sachsen weiterhin stärkste Kraft sei, sagte Stahlknecht am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur.

"Da überwiegt die Freude, weil wochenlang spekuliert worden ist, dass die AfD stärkste Kraft werden könnte." Aus seiner Sicht habe sich ausgezahlt, dass Kretschmer sich klar von den politischen Rändern der AfD und der Linken abgegrenzt habe. "In Brandenburg habe ich diese klaren Worte von der CDU nicht gehört."

20:19 Uhr: Woidke will schnelle Regierungsbildung

Dietmar Woidke (SPD) will zügig eine neue Regierung für das Bundesland bilden. "Wir können uns nicht ewig Zeit lassen, und deswegen ist es wichtig, jetzt schnell anzufangen", sagte Woidke am Sonntag im rbb in einer Gesprächsrunde mit Vertretern anderer Parteien. Er ergänzte später, es sehe so aus, dass man eine Dreierkonstellation in der Regierung haben müsse. "Wir werden zeitnah die Gespräche beginnen."

CDU-Spitzenkandidat Ingo Senftleben zeigte sich gesprächsbereit: "Wir wollen Brücken bauen zwischen den Themen in diesem Land, und dazu sind wir bereit."

Grünen-Spitzenkandidat Benjamin Raschke zeigte sich ebenfalls offen: "Wir sind bereit, das haben wir von vornherein gesagt."

Über die bisherige rot-rote Regierungsarbeit gemeinsam mit den Linken sagte Woidke: "Natürlich ist da Vertrauen gewachsen."

19:48 Uhr: Habeck spricht von "fantastischem Ergebnis"

Grünen-Chef Robert Habeck hat sich sehr zufrieden über das Abschneiden seiner Partei bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg geäußert. "Wenn man es einordnet in den größeren Rahmen, ist es ein fantastisches Ergebnis. Das stärkste Ergebnis in beiden Ländern, das wir je hatten", sagte er am Sonntagabend im ZDF.

Das Ergebnis liege nun etwas unter den Umfragen der vergangenen Wochen, dies sei aber verständlich. In beiden Ländern seien potenzielle Grünen-Wähler zu den Regierungsparteien CDU beziehungsweise SPD gewechselt, um zu verhindern, dass die AfD stärkte Kraft wird. "Das ist nachvollziehbar", sagte er.

19:46 Uhr: Verhindern Freie Wähler Rot-Rot-Grün?

Der sich andeutende Einzug der Freien Wähler in den Brandenburger Landtag ermöglicht laut Parteichef Hubert Aiwanger die Bildung einer Koalition der Mitte ohne die Grünen. Mit dem Einzug sei möglicherweise eine rot-rot-grüne Koalition verhindert worden, sagte Aiwanger am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur in München.

Für den Niederbayer, der die Freien Wähler im vergangenen Jahr in Bayern in eine Regierung mit der CSU geführt hatte, ist das derzeitige Ergebnis über der Fünf-Prozent-Hürde zudem ein "wunderbares Signal für künftige Wahlen auch auf Bundesebene".

19:26 Uhr: SPD-Vorsprung schmilzt

Die aktuellste Hochrechnung der ARD von 19:15 Uhr zeigt, dass die SPD nun doch unter 27 Prozent liegt, die AfD hingegen beinahe 24 Prozent der Stimmen erhalten hat. Bei der Hochrechnung des ZDF liegen beide Parteien nur noch zwei Prozentpunkte auseinander. Damit wird es für eine Rot-Rot-Grüne Koalition noch enger.

19:11 Uhr: Scholz freut sich über Ergebnis

Finanzminister Olaf Scholz sagte zum Wahlergebnis in Brandenburg: "Ich habe mich sehr gefreut, das zeigt die Zustimmung für die SPD", sagte er der ARD in Potsdam. "Wir können Wahlen gewinnen, das ist doch die Botschaft, die von heute ausgeht, und darum muss es auch in den nächsten Jahren immer wieder gehen." Das Ergebnis komme durch die gute Arbeit der letzten Jahre und des guten Wahlkampfes des Ministerpräsidentes Dietmar Woidke zustande.

19:08 Uhr: Woidke sieht Brandenburg in guten Händen

Brandenburgs Ministerpräsident und SPD-Spitzenkandidat Dietmar Woidke hat positiv auf die Wahlprognose reagiert. "Mir war es wichtig, dass Brandenburg in guten Händen bleibt", sagte Woidke in der ARD. "Ich bin erstmals froh, dass das Gesicht Brandenburgs auch in Zukunft ein freundliches bleiben wird." Woidke nannte es eine große Herausforderung, nun eine stabile Regierung zu bilden.

19:04 Uhr: Senftleben zeigt sich verantwortlich

Der CDU-Spitzenkandidat Ingo Senftleben zeigte sich betroffen vom Abschneiden seiner Partei nach ersten Hochrechnungen. "Ich hätte heute gern ein besseres Ergebnis präsentiert. Ihr seid nicht verantwortlich", sagte er am Sonntagabend bei der Wahlparty in Potsdam. "Ich fühle mich als Spitzenkandidat dafür verantwortlich."

Es dürfe aber nicht vergessen werden, dass Rot-Rot krachend eingebrochen sei. "Es werden nun Gespräche mit Parteien geführt, die mit uns Gespräche führen wollen", sagte Senftleben. Über Regierungsverantwortung würden dann alle CDU-Mitglieder entscheiden.

18:57 Uhr: Dritte Hochrechnung für Brandenburg

Wenig Veränderung zeigt die zweite Hochrechnung. Die SPD liegt weiterhin bei 27 Prozent, die AfD bei 23,1 Prozent, die CDU holt 15,7 Prozent der Stimmen, Grüne und Linke sind bei 10,5 Prozent und 10,6 Prozent und könnte mit der SPD eine Regierung bilden. Die Freien Wähler werden wahrscheinlich wieder im Landtag vertreten sein, im Gegensatz zur FDP, die 4,7 Prozent erreicht.

Auch in Sachsen reicht es für die Liberalen nicht, wie Sie unserem Live-Ticker zur Landtagswahl in Sachsen entnehmen können.

18:31 Uhr: Erste Stimmen zur Wahl

Die Brandenburger AfD hat nach den Worten ihres Spitzenkandidaten Andreas Kalbitz ihre selbstgesteckten Ziele erreicht. Ziel sei es gewesen, bei dieser Landtagswahl "20 plus x" zu erreichen, sagte Kalbitz am Sonntagabend bei einer Wahlparty seiner Partei in Werder an der Havel.

Dass die AfD laut Prognose nun wohl hinter der SPD liegt, sei zwar bedauerlich. Das Ergebnis zeige aber, dass sich die AfD dauerhaft als politische Kraft etabliert habe. Kalbitz sagte: "Gar nichts ist vorbei, jetzt geht es erst richtig los."

Andreas Kalbitz, Spitzenkandidat der AfD, ist zufrieden mit dem Ergebnis.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat sich zufrieden über das Abschneiden der Sozialdemokraten in Brandenburg geäußert. Noch vor kurzem habe seine Partei in Umfragen auf Platz vier gelegen, nun sei sie wahrscheinlich stärkste Kraft. "Gut, dass die Menschen in Brandenburg gesagt haben: Wir wollen nicht, dass die Rechtsextremen von der AfD vorne liegen", sagte er am Sonntagabend im ZDF.

Über den Wahlkampf des Landesverbands sagte er: "Die waren geschlossen, die haben gekämpft." Zu Koalitionsoptionen wollte er sich nicht äußern.

18:25 Uhr: Erste Hochrechnung für Brandenburg-Wahl

Die erste Hochrechnung der ARD ist da. Die SPD erreicht 27,2 Prozent, die CDU 15,3 Prozent, die Linke 11 Prozent, die AfD 22,7 Prozent, die Grüne 10,2 Prozent, die Freien Wähler erreichten 5,0 Prozent. Die FDP verpasst wohl mit 4,8 Prozent knapp den Landtag. Die Sonstigen Parteien kommen auf 3,8 Prozent.

Was das für mögliche Koalitionen bedeutet:

18:21 Uhr: CDU enttäuscht

Die RBB-Korrespondentin berichtet von der CDU-Wahlparty. Dort blickte sie in traurige Gesichter, manche verdeckten ihre Gesichter mit Händen. In wenigen Minuten will sich Spitzenkandidat Ingo Senftleben erklären.

18:17 Uhr: SPD im Tiefstand in Brandenburg

Die SPD hat zwar die Wahl gewonnen, aber im Vergleich zu den vorherigen Wahlen ist es das schlechteste Ergebnis . Laut RBB profitierte die Partei vor allem unter den Spätentscheidern: 31 Prozent gaben ihre Stimme der SPD.

18:12 Uhr: AfD zufrieden, SPD auch

Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel und Alexander Gauland sind mit den Wahlergebnisse zufrieden. Zwar sei man in keinem Bundesland stärkste Kraft geworden, aber die Zuwächse seien deutlich.

Matthias Platzeck sagte in der ARD, dass er den Vorsprung nicht so deutlich erwartet hätte und wertete die Prognose als Erfolg. Die Stimmung von der Wahlparty ist positiv.

18:03 Uhr: Rot-Rot-Grün möglich

Das heißt, dass es für eine Rot-Rot-Grüne Koalition reichen würde. Die Wahlbeteiligung steigt auf 59 Prozent. Die erste Prognose im Überblick.

18:00 Uhr: SPD gewinnt Wahl in Brandenburg

Die erste Prognose ist da: Laut infratest dimap gewinnt die SPD. So schneiden die Parteien ab:

  • SPD: 27,5 %
  • CDU: 15,5 %
  • AfD: 22,5 %
  • Grüne: 10 %
  • Die Linke: 11 %
  • FDP: 4,8 %
  • BVB/FW: 5 %


17:48 Uhr: Mehr als 60 Prozent Wahlbeteiligung erwartet

Aktuell geht infratest dimap von mehr als 60 Prozent Wahlbeteiligung aus, wie der öffentlich-rechtliche Sender RBB berichtet. In zehn Minuten werden dann entweder die Parteien jubeln oder enttäuscht auf die Ergebnisse blicken.

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Karikaturen

Nachrichten aus der Politik sind langweilig und dröge? Unsere aktuellen Karikaturen beweisen das Gegenteil - jeden Tag aufs Neue.

17:37 Uhr: Welche Koalitionen sind möglich?

Drei Parteien müssen mindestens in eine Koalition, wenn die Umfragewerte nicht vollständig daneben lagen. Klar ist, dass mit der AfD keine Partei eine Regierung bilden möchte. Eine Mehrheit hätten den Umfragen zufolge eine Koalition aus SPD, CDU und Grüne oder SPD, Linke und Grüne.

17:03 Uhr: Floskelbingo zum Wahlabend

Noch rund eine Stunde, dann wird es die erste Prognose für Brandenburg geben. Bis dahin können Sie sich mit dem "Bullshit-Bingo" der sprachkritischen Floskelwolke begnügen. Welche Phrasen werden die Politiker im Laufe des Wahlabends von sich geben? "Wir müssen uns erstmal sammeln" könnte auf einige Parteien zutreffen.

15:20 Uhr: Höhere Wahlbeteiligung zeichnet sich ab

Bei der Landtagswahl in Brandenburg zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung ab als bei der jüngsten Abstimmung im Jahr 2014. Bis 14:00 Uhr hatten am Sonntag nach Angaben von Landeswahlleiter Bruno Küpper etwa 31,3 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Vor fünf Jahren waren es zu diesem Zeitpunkt nur 22,4 Prozent gewesen. Die abgegebenen Stimmen der Briefwählerinnen und Briefwähler seien dabei nicht berücksichtigt.

Die Wahlberechtigung gilt - anders als in Sachsen, wo am Sonntag ebenfalls gewählt wird - ab 16 Jahren. Die Wahllokale schließen um 18:00 Uhr.

12:05 Uhr: Stimmabgabe Benjamin Raschke

Benjamin Raschke, Spitzenkandidat von Bündnis 90/Die Grünen für die Landtagswahl in Brandenburg, kommt nach der Stimmabgabe aus einem Wahllokal.

Benjamin Raschke, Spitzenkandidat von Bündnis 90/Die Grünen für die Landtagswahl in Brandenburg, kommt nach der Stimmabgabe aus einem Wahllokal.

11:45 Uhr: Stimmabgabe Ingo Senftleben

CDU-Spitzenkandidat Ingo Senftleben hat seine Stimme abgegeben.

CDU-Spitzenkandidat Ingo Senftleben gibt im Wahllokal bei der Freiwilligen Feuerwehr seine Stimme für die Landtagswahl ab.

11:39 Uhr: Stimmabgabe Ursula Nonnemacher

Ursula Nonnemacher, Spitzenkandidatin der Partei Bündnis 90/Die Grünen, wirft ihren Stimmzettel für die Landtagswahl in Brandenburg in die Wahlurne.

Ursula Nonnemacher (r), Spitzenkandidatin der Partei Bündnis 90/Die Grünen, wirft ihren Stimmzettel für die Landtagswahl in Brandenburg in die Wahlurne.

10:43 Uhr: Stimmabgabe Kathrin Dannenberg

Die Spitzenkandidatin der Partei Die Linke für die Landtagswahl in Brandenburg, Kathrin Dannenberg, gibt ihre Stimme ab.

Kathrin Dannenberg (r), Spitzenkandidatin der Partei Die Linke für die Landtagswahl in Brandenburg, gibt in einem Wahllokal ihre Stimme ab. Daneben steht die Wahlvorsteherin Ines Labes.

10:41 Uhr: Stimmabgabe Dietmar Woidke

In Forst in der Lausitz hat am Sonntagvormittag Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) seine Stimme bei der Landtagswahl abgegeben. Woidke zeigte sich zuversichtlich: "Ich habe ein sehr, sehr gutes Gefühl." Am Abend werde die SPD "die Nase vorn" haben.

Die SPD in Brandenburg kämpft laut Umfragen mit der AfD um den ersten Platz. Beide Parteien erreichten in den Befragungen der vergangenen Monate gut 20 Prozent. Die SPD muss damit rechnen, ihr schlechtestes Ergebnis in Brandenburg seit der Wende einfahren.

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, wirft neben seiner Frau Susanne und seiner Tochter Luise seinen Stimmzettel für die Landtagswahl in Brandenburg in die Wahlurne.

8:00 Uhr: Wahllokale haben geöffnet

Mit der Öffnung der Wahllokale haben am Sonntagmorgen in Brandenburg die Landtagswahlen begonnen. Rund 2,1 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, das Parlament für die nächsten fünf Jahre zu wählen. Noch bis zum Abend können die Menschen ihre Stimmen abgeben, die Wahllokale schließen um 18:00 Uhr.

Brandenburg-Wahl: Kann Dietmar Woidke (SPD) den Vorsprung halten?

Dietmar Woidke will Ministerpräsident von Brandenburg bleiben. Ob er es mit der SPD schaffen kann, genügend Stimmen zu holen und eine Koalition zu bilden, entscheidet sich am heutigen Abend.

Rund 2,5 Millionen Bürger wählen bis 18:00 Uhr den neuen Landtag. SPD und AfD erzielten in einer der letzten Umfrage vor der Wahl 22 Prozent beziehungsweise 21 Prozent. Die Grünen kämen mit 14,5 Prozent beinahe auf den gleichen Wert wie Die LINKE. Die CDU erreichte in der Umfrage nur noch 16,5 Prozent, die FDP muss mit fünf Prozent um den Einzug ins Parlament bangen.

Der Umfrage zufolge könnte es im brandenburgischen Landtag für eine Rot-Rot-Grünen Koalition.

Verwendete Quellen:

  • Mit Material von dpa