Wahlkampfplakate 2009

Mit diesen Plakaten ziehen Merkel und Co. in den Wahlkampf um den Bundestag.

Bildung als Wahlkampfthema: 2009 zogen die Sozialdemokraten auch mit dem Thema Bildung in den Kampf um die Wählerstimmen und zielten damit indirekt auf die Studiengebühren.
Kampf gegen die Arbeitslosigkeit: Als Arbeiterpartei ließ die SPD auch den Kampf gegen die Erwerbslosigkeit keinesfalls links liegen.
Gesundheit für alle: Gesundheitsministerin Ulla Schmidt beanspruchte für ihre Partei die Kompetenz, am besten für das Wohlergehen der Bürger zu sorgen.
CDU wirbt mit der Kanzlerin: Angela Merkel ist das fünfte Oberhaupt einer Bundesregierung aus den Reihen der CDU und die erste Kanzlerin. Mit der Schwesterpartei CSU kam die Union 2005 auf 35,2 Prozent der Stimmen. 2009 schaffte die Union immerhin noch 33,8 Prozent.
Sicherheit steht ganz vorne: Dieses Plakat sorgte im Internet für viel Spott: Wegen seiner Gesetzesvorlagen für das weltweite Netz hatte der Innenminister der großen Koalition, Wolfgang Schäuble, herbe Kritik einstecken müssen.
Minister werben für die Union: Die CDU machte auch mit den CSU-Bundesministern Werbung. So lächelte also Verbraucherministerin Ilse Aigner in die Kamera.
Lange vorbei: Guttenberg: Der damals aufgehende Stern am Polithimmel: Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg machte bei der Beliebtheit selbst der Kanzlerin Konkurrenz.
Jung steht für Sicherheit: Wie Innenminister Wolfgang Schäuble stand auch der frühere Verteidigungsminister Franz Jung für Sicherheit.
FDP kratzt an 18 Prozent: Glaubte man den Umfragen, hatte die FDP gute Chancen, das "Projekt 18" der FDP im September Wirklichkeit werden zu lassen. Letztendlich wurden es dann fast 16 Prozent. Vor vier Jahren hatten sich die Liberalen mit 9,8 Prozent noch im einstelligen Bereich bewegt.
Niebel wirbt für FDP: FDP-Generalsekretär Dirk Niebel konnte sich also schon im Vorfeld der Wahl Hoffnung auf einen Ministerposten machen. Jetzt ist er der neue Entwicklungsminister von Schwarz-Gelb.
Pieper ging als eine der Favoritin ins Rennen: Bei einem Wahlsieg von gelb-schwarz rechnete sich auch Cornelia Pieper Chancen auf ein Ministeramt aus. Sie ging aber leer aus.
Philipp Rösler steigt auf: Dagegen schaffte es der Guttenberg der Liberalen ins Kabinett. Philipp Rösler kümmert sich um die Gesundheit der Bundesbürger, inzwischen ist er Wirtschaftsminister und Vertreter der Kanzlerin.
Hermann Solms stand für faire Steuern: Als Urgestein der FDP zog Otto Solms für faire Steuern in den Wahlkampf.
Gregor Gysi fordert Reichtum für alle: Das wohl bekannteste Gesicht der Linken: Der streitbare Gregor Gysi.
Oscar Lafontaine für die Linke: Parteichef Oskar Lafontaine wollte die Linken mit der Bundestagswahl endgültig in Westen etablieren. 2005 war die Partei stärker als die Grünen und lag bei 8,7 Prozent Zustimmung. Auch diesmal hatte die Partei viel Zuspruch.
Abzug der Bundeswehr: Der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan war dabei ein besonders wichtiges Anliegen der Partei. Inzwischen hat Oscar Lafontaine der Bundespolitik den Rücken gekehrt.
Linke kämpft gegen Armut : Daneben setzten sie sich gegen Armut und für Chancengleichheit ein.
Die Grünen werben bunt: Hans-Christian Ströbele pflegte die Wurzeln seiner Partei: die Protest-Bewegung.
Grüne wehren sich gegen Einschränkungen der Freiheitsrechte: Die Grünen wandten sich mit diesem Plakat gegen die Einschränkung der Freiheitsrechte durch Innenminister Schäuble.
Grünes Thema: der Atom-Ausstieg: Und auch der Atomausstieg lag der Partei am Herzen.