FPÖ-Politiker Norbert Hofer hat die erste Runde der Bundespräsidentschaftswahl in Österreich überlegen gewonnen. Das Wahlergebnis freut auch Extremsportler Felix Baumgartner.

Die rechtspopulistische FPÖ hat die erste Runde der Bundespräsidentschaftswahl mit Spitzenkandidat Norbert Hofer klar für sich entschieden - sehr zur Freude von Extremsportler Felix Baumgartner.

In einem Facebook-Post bedankt sich Baumgartner bei seinen Landsleuten für den Triumph der FPÖ. Sein Lieblingskandidat Hofer solle in die ehemalige Kaiserresidenz einziehen: "HOFER = HOFBURG", schreibt Baumgartner. Unter einer Fotomontage, die ihn und Hofer abbildet, steht: "Danke Österreich!"

Bereits zwei Tage vor der Wahl hatte Baumgartner auf seiner Facebook-Fanseite eine persönliche Wahl-Empfehlung für den FPÖ-Kandidaten gepostet.

Damit sorgte er für Aufsehen. Reaktionen von Prominenten ließen nicht lange auf sich warten. So kommentierte ORF-Moderator Armin Wolf den Post des Extremsportlers mit folgenden Worten: "FELIX Baumgartners Wahlempfehlung kommt mit 3 Rechtschreibfehlern, 1 Deppen-Apostroph und 7 falschen Satzzeichen aus. Eh nicht so schlecht."

Es ist nicht das erste Mal, dass Baumgartner öffentlich mit rechtspopulistischen Anliegen sympathisiert und Facebook dafür als Sprachrohr verwendet.

In einem Post, in dem er sich über die österreichische Flüchtlingspolitik äußerte, wettert er: "Ein Land, in dem Angeln ohne Angelschein rechtlich bestraft wird und Menschen ohne Pass die Grenze überqueren, können nur Idioten regieren".

Auch mit dem rechtskonservativen Ministerpräsidenten Ungarns, Viktor Orbán, der die Grenzen des Landes für Flüchtlinge schließen ließ, sympathisiert Baumgartner. Er forderte den Friedensnobelpreis für Orbán.

Mit dieser Art von Politik liegt Baumgartner auf der Linie des Populisten Hofer. Der FPÖ-Kandidat äußerte vor den Wahlen, dass er als Bundespräsident die Regierung entlassen hätte, wenn sie weitere Flüchtlinge aufgenommen hätte. (ink)