Donald Trumps Rede zum Unabhängigkeitstag: "Für Amerikaner ist nichts unmöglich"

Zur Überraschung seiner Gegner hielt sich Donald Trump in seiner Rede zum Unabhängigkeitstag mit Verbalattacken zurück. Dafür sparte der US-Präsident nicht mit Pathos, Patriotismus und Prahlereien. Die wichtigsten Zitate. (mcf/dpa/afp)

Am Lincoln Memorial in Washington, wo Bürgerrechtler Martin Luther King 1963 seine berühmte "I have a Dream"-Rede gehalten hat, hat Donald Trump in der Nacht zum Freitag (MEZ) zu den Amerikanern gesprochen.
Anlass war der Unabhängigkeitstag. Der wird in den USA traditionell unpolitisch und unmilitärisch begangen - doch in diesem Jahr hat der Präsident anders verfügt: Es gab eine große Militärshow und eine äußerst patriotische Rede Trumps.
Hinter einer Glaswand stehend sagte er: "Mit dieser sehr besonderen Ehrenbezeugung für Amerika kommen wir heute als eine Nation zusammen."
"Wir feiern unsere Geschichte, unser Volk und die Helden, die stolz unsere Flagge verteidigen - die tapferen Männer und Frauen des Militärs der Vereinigten Staaten."
Die US-Truppen nannte der Präsident "die besten Soldaten auf der Erde". Junge Amerikaner rief er auf, sich den Streitkräften anzuschließen.
Überhaupt sparte Trump nicht mit nationalem Eigenlob: Die USA seien die "außergewöhnlichste Nation in der Weltgeschichte", sagte er. "Was für ein großartiges Land."
"Wir sind ein Volk, das einen Traum und ein großartiges Schicksal verfolgt. Wir alle teilen dieselben Helden, dasselbe Zuhause, dasselbe Herz, und wir sind alle von demselben allmächtigen Gott geschaffen worden."
Und weiter: "Wir werden nie vergessen, dass wir Amerikaner sind und dass die Zukunft uns gehört."
In den Augen des US-Präsidenten ist die amerikanische Nation "heute stärker als jemals zuvor".
Trump wünschte sich, dass seine Anhänger "unserer Sache treu bleiben".
Später am Tag lobte Trump die Zuschauer via Twitter als "eine großartige Menge von tollen Patrioten".