Donald Trump und die Russland-Affäre

Am 17. Januar 2017 wurde Donald Trump als 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Damit verband sich die Hoffnung, der Immobilien-Milliardär würde im Weißen Haus gemäßigter agieren als er sich im Wahlkampf gegeben hatte. Doch schnell taten sich zahlreiche Konfliktfelder rund um seine Wahlversprechen auf: Das gescheiterte Einreiseverbot, der Wirbel um die Abschaffung von Obamacare, der Stillstand beim Mauerbau an der Grenze zu Mexiko und über allem die hochbrisante Affäre um Kontakte zu Russland und angeblichen Geheimnisverrat. Russlands Präsident Wladimir Putin kündigte hierzu die Herausgabe eines Gesprächsprotokolls an.

An dem hochkomplexen Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern haben sich schon viele Vermittler die Finger verbrannt. Dennoch sieht Trump eine seltene Chance für die Region. Könnte gerade er jetzt Erfolg haben?

US-Präsident Donald Trump ist intern umstritten und in den USA wird bereits über ein Impeachment-Verfahren gemunkelt. Umso wichtiger ist es nun für ihn, außenpolitisch zu punkten. Seine erste Auslandsreise führt ihn in neun Tagen über Riad und Tel-Aviv in den Vatikan. Es folgen Beratungen mit der EU-Spitze und der G7-Gipfel.

Geschäfte statt Menschenrechte und eine Allianz gegen den Iran: Donald Trump hat bei seinem Besuch in Saudi-Arabien Fakten geschaffen. Damit stellt er sich auch gegen seine Partner in der NATO.

US-Präsident Donald Trump sieht für den Nahen Osten eine seltene Chance, Frieden und Stabilität in der ganzen Region zu erreichen. 

Für Wilbur Ross war die Grundsatzrede von US-Präsident Donald Trump im saudiarabischen Riad wohl nicht spannend genug: Er erweckte zwischenzeitig den Eindruck, als nutze er die Gelegenheit für ein Schläfchen.

Die schlechten Nachrichten aus Washington verfolgen Trump auf seiner ersten Auslandsreise auf Schritt und Tritt. Und bei seiner ersten Visite in Israel und bei den Palästinensern lauern viele neue Fallstricke.

Donald Trump hat einen Plan für mehr Stabilität in der islamischen Welt: mehr Waffen. In einer Region voller Spannungen und Konflikte eine riskante Strategie. Doch sie bringt dem US-Präsidenten eines: "Jobs, Jobs, Jobs" in der Heimat.

US-Präsident Trump will, dass die arabischen Monarchen in ihrer Region für "Ordnung" sorgen, am liebsten mit Waffen "Made in USA". Um seine Anti-Islam-Rhetorik von einst vergessen zu machen, sucht Trump beim Schwert-Tanz den Schulterschluss mit saudischen Männern.

Donald Trump fordert in seiner Grundsatzrede zum Islam ein stärkeres Engagement der islamischen Staaten gegen den Terror. Zugleich sprach er von einem "Kampf zwischen Gut und Böse", der allerdings "kein Kampf zwischen verschiedenen Religionen sei". 

US-Präsident Trump setzt seinen Besuch in Saudi-Arabien fort. Bereits am Samstag hatte er mit Riad einen milliardenschweren Verkauf von Rüstungsgütern vereinbart. Damit will er in den USA Jobs schaffen.

Donald Trump hat bei seinem Besuch in Saudi-Arabien das Tanzbein geschwungen. Mit seinem ersten Tag in Riad ist der US-Präsident angesichts eines Waffendeals in Milliardenhöhe sehr zufrieden.

Verglichen mit Washington könnte die Wüstenmetropole Riad für Donald Trump dieser Tage richtig einladend wirken. Hier empfängt der König ihn mit offenen Armen für ein neues, unkritisches Kapitel der Partnerschaft. Doch die Enthüllungen der Russland-Affäre kommen mit.

US-Präsident Donald Trump lässt sich bei seinem Besuch in Saudi-Arabien von Ehefrau und Tochter begleiten. Bei Twitter entwickelt sich der Begriff "Trumps Tochter" zum Top-Hashtag.

Donald Trump und der Islam, das ist nicht gerade eine Liebesbeziehung. Der US-Präsident ist bekannt für seine polarisierende Meinung. Eine Auswahl von Trumps Aussagen zum Islam.

Fünf Länder warten auf Trump, Dutzende Staats- und Regierungschefs, ein Papst und jede Menge Fettnäpfchen: Die Bühne seiner ersten Auslandsreise ist bereitet. Die Weltöffentlichkeit wird jeden Schritt des innenpolitisch schwer angeschlagenen US-Präsidenten verfolgen.

US-Präsident Donald Trump wettert weiter gegen die Sonderermittlungen in der Russland-Affäre. Sie seien "schädlich" für das Land. Und er macht eine Bestandsaufnahme der USA 2017, der wohl nicht zu widersprechen ist - leider.

Der frühere FBI-Direktor Robert Mueller wurde als Sonderermittler ernannt, um die Russland-Verbindungen der Trump-Regierung zu untersuchen. Dem US-Präsidenten dürfte das gar nicht gefallen: Mueller gilt als konsequenter und schonungsloser Aufklärer ohne parteipolitische Vorlieben.

Donald Trump fühlt sich ungerecht behandelt: Auf Twitter beschwert sich der US-Präsident, dass ein Sonderermittler die angebliche Russland-Absprache seines Teams untersuchen soll. Trump spricht sogar von einer "Hexenjagd".

Alle reden nur noch über die Krise, der eigentliche Politikbetrieb ist in Washington fast völlig zum Stillstand gekommen. Nun soll ein Sonderermittler die Russland-Ermittlung überwachen - es ist nur eine von mehreren schlechten Nachrichten für Donald Trump.

Der Fraktionschef der Republikaner im US-Abgeordnetenhaus, Kevin McCarthy, hat nach einem Bericht der "Washington Post" die Vermutung geäußert, Donald Trumps Wahlkampf werde aus Russland bezahlt.

Für Donald Trump wird es ungemütlicher: Das Justizministerium setzt einen Sonderermittler ein, um die Kontakte seines Wahlkampfteams nach Russland untersuchen zu lassen. Das Weiße Haus hatte sich genau dagegen lange gewehrt. Doch Trump ist zuversichtlich.

Das Weiße Haus befindet sich im Krisenmodus. Seit seiner Vereidigung im Januar 2017 macht US-Präsident Donald Trump vor allem durch Possen und Pannen von sich Reden. Das Wichtigste im Überblick.

Donald Trump schreibt Geschichte. Noch nie hat ein US-Präsident in so kurzer Zeit für so viel Wirbel gesorgt. Noch nie wurde so schnell das Wort Impeachment laut. Eine Amtsenthebung gilt als unwahrscheinlich, und ist doch möglich. Drei Szenarien für die USA.  

Donald Trump gerät immer mehr unter Druck: Die jüngste Enthüllung der "New York Times" über ein Sprachmemo vom geschassten FBI-Chef James Comey scheint die Affäre nun auf ein ganz anderes Level zu heben.

So stark stand Donald Trump wohl noch nie unter Druck. Jetzt wird ihm Verrat von Geheimnissen an Russland vorgeworfen. Die Aufregung nicht nur in Washington ist groß. Da meldet sich Putin zu Wort.

Chaos im Weißen Haus. Durchstechereien, offener Streit, Kommunikationsdesaster, eine Situation wie während einer Belagerung. Die einen sehen Trump vor der Amtsenthebung, die anderen sagen: Jetzt mal langsam. Was denn nun?

In Washington werden Fragen laut, ob der US-Präsident versucht hat, in laufende FBI-Ermittlungen einzugreifen.

Die jüngste Trump-Enthüllung hat das Potenzial einer Staatsaffäre. Hat Trump versucht, die Justiz zu behindern? Es wäre die bisher größte Bedrohung seiner Präsidentschaft.

Donald Trump legt sich mit dem FBI an, einem mächtigen Gegner. 35.000 Agenten und Beamte sind im Einsatz, einmal brachten sie einen Präsidenten zu Fall.

Hat er? Oder hat er nicht? US-Präsident Donald Trump soll den inzwischen gefeuerten FBI-Chef James Comey gebeten haben, Untersuchungen einzustellen. Trump selbst beteuert jetzt ...

Donald Trump sicherte Recep Tayyip Erdogan seinen Rückhalt beim Kampf gegen Terrororganisationen. Der türkische Präsident kritisierte bei dem ersten Treffen der Staatsoberhäupter aber die Unterstützung der USA für syrische Kurden.

US-Präsident Donald Trump soll sensible Geheimdienst-Informationen an Russland weitergegeben haben. Wie brisant sind die Daten? Und könnte sein Fehler ausreichen, um ein Amtsenthebungserfahren einzuleiten? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.   

Kurden, Gülen, Syrien - Trump und Erdogan hatten eine ganze Menge zu besprechen. Vor der Presse beschwören sie die Zusammenarbeit ihrer Regierungen. Aber auch kritische Töne ...

Donald Trump hat die umstrittene Weitergabe von Informationen verteidigt.

Eigentlich passen Trump und Erdogan ganz gut zusammen, beide sind autoritäre Alphatiere. Doch über den Syrienkrieg haben sie sich entzweit. Beim Treffen in Washington könnte es krachen.

Hat Donald Trump nicht aufgepasst? Oder stellen ihm missliebige Maulwürfe im Weißen Haus Falle um Falle? Seine Gegner sehen den US-Präsidenten inzwischen als Sicherheitsproblem.

US-Präsident Donald Trump soll Berichten mehrerer US-Medien zufolge mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow und dem russischen US-Botschafter Sergej Kislyak hochsensibles Geheimdienstmaterial besprochen haben.

Der "Washington Post" zufolge sprach Trump über Versuche des IS, in Flugzeugen Laptops als Waffen einzusetzen.

Wieder muss sich Donald Trump unbequeme Fragen zu Russland gefallen lassen. Bei einem Treffen mit Vertretern des Kreml soll er allzu freimütig über brisante ...

Syrien, Gülen, Bewaffnung von Kurden - beim ersten Treffen zwischen Trump und Erdogan geht es um schwierige Themen. Der türkische Präsident sieht seinen Besuch im Weißen Haus als Wendepunkt in den Beziehungen - er könnte jedoch enttäuscht werden.

Ein an den gefeuerten Ex-FBI-Chef James Comey adressierter Tweet bringt US-Präsident Donald Trump massive Kritik ein. Einige seiner Kritiker gehen sogar soweit zu sagen, Trump habe sich strafbar gemacht.

Donald Trump steckt nach der plötzlichen Entlassung des FBI-Chefs James Comey weiter in Erklärungsnöten. Zugleich muss er nach einem Nachfolger suchen - und diesen im Senat ...

Ungebremst geht "Comeygate" weiter, die Affäre um die Entlassung des FBI-Direktors. In einer Serie wütender Tweets keilt Trump in alle Richtungen. Aufschlussreich sind erste Reaktionen seiner Anhänger.

Die Entlassung von FBI-Direktor James Comey durch den US-Präsidenten hat in den USA für viel Wirbel gesorgt. Es sollen Ermittlungen zu den Russland-Verbindungen von Trump-Vertrauten verhindert werden, lautet ein Vorwurf. Die wichtigsten Fragen im Überblick.

US-Präsident Donald Trump hat den kürzlich entlassenen FBI-Chef James Comey davor gewarnt, mit internen Informationen an die Öffentlichkeit zu gehen. 

Nach dem Rauswurf von James Comey gerät Donald Trump immer stärker unter Druck. Für seine Entscheidung hat er gleich mehrere Begründungen - an allen gibt es Zweifel.

Nach dem Rauswurf von FBI-Chef James Comey steht US-Präsident Donald Trump politisch und moralisch unter Druck. Ein Amtsenthebungsverfahren dürfte ihm aber kaum drohen.

Der Rausschmiss von FBI-Chef James Comey hat für Donald Trump unangenehme Konsequenzen. Die Causa belastet den US-Präsidenten gleich auf mehreren Feldern.

Es ist ein politisches Erdbeben, und ein viel größeres Nachbeben könnte bevorstehen: US-Präsident Donald Trump feuert FBI-Chef James Comey. Ein Anzeichen, das an den Russland-Vorwürfen mehr dran sein könnte als gedacht, vermutet der USA-Experte Michael Hochgeschwender im Interview.

Der gefeuerte FBI-Chef James Comey hat sich in einem Brief bei seinen Mitarbeitern bedankt. Er sei sich immer bewusst gewesen, dass ein Präsident einen FBI-Direktor aus beliebigem Grund oder ohne jeden Grund feuern könne, heißt es in dem Schreiben, das zunächst der Sender CNN am Mittwochabend veröffentlichte.