Die Nato verstärkt ihre militärische Präsenz in den östlichen Staaten des Bündnisses - Deutschland wird sich zunächst mit einem Schiff und sechs Kampffliegern beteiligen. Prorussische Separatisten haben das Rathaus von Donezk gestürmt und fordern die Bildung einer "föderalistischen" Ukraine. Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen in unserem Newsticker.

17:47 Angesichts des massiven prorussischen Widerstandes hat eine ukrainische Militärkolonne im Osten des Landes die Waffen gestreckt. Die Soldaten begannen in der Stadt Kramatorsk damit, vor einem uniformierten Mann ohne Abzeichen ihre Waffen unbrauchbar zu machen, wie Reporter der Nachrichtenagentur "AFP" berichteten. Die Kolonne gepanzerter Fahrzeuge war umringt von einer Gruppe prorussischer Aktivisten. Im Gegenzug erhielten die Soldaten die Zusicherung, den Rückweg antreten zu können.

17:31 Ukrainische Soldaten vor Kramatorsk kommen mit ihren Panzern nicht weiter, weil sie von Anwohnern geblockt werden. Sie wollen nicht auf die Zivilisten schießen.

17:09 Die "Bild" berichtet, dass am Flughafen der Stadt Kramatorsk, der gestern noch umkämpft war, mittlerweile Ruhe herrschen soll. Die ukrainischen Soldaten haben sich demnach in ihren Stützpunkt zurückgezogen, die prorussischen Demonstranten seien nicht mehr zu sehen.

16:46 Die von der Nato beschlossene Verstärkung der Militärpräsenz in Osteuropa ist nach Angaben des militärischen Oberkommandeurs, des US-Generals Philip Breedlove, rein defensiv. "Die Maßnahmen (...) sollen unseren Verbündeten die Sicherheit geben, dass wir unseren Verpflichtungen zur gemeinsamen Verteidigung gerecht werden", sagte er in Brüssel. "Die Maßnahmen sind keine Bedrohung Russlands." Die verstärkte Präsenz sei zunächst bis zum 31. Dezember dieses Jahres geplant. "Wir werden später prüfen, was wir dann tun."

16:17 Angela Merkel hat von Russlands Präsident Wladimir Putin Mäßigung im Ukraine-Konflikt verlangt. Merkel habe in einem Telefonat mit Putin "sehr deutlich gemacht, dass sie Russland in der Hauptverantwortung sieht, zu einer Deeskalation beizutragen", sagte Vize-Regierungssprecher Georg Streiter.

16:12 Unter den prorussischen Aktivisten, die sechs ukrainische Panzer vor der östlichen Stadt Slawjansk in ihre Gewalt gebracht haben, sind nach Angaben eines Anführers der Gruppe rund 150 Überläufer der ukrainischen Streitkräfte. Er selbst sei "ein Mitglied der Selbstverteidigungskräfte der Krim", sagte der etwa 50-jährige Mann, der sich vor Journalisten als "Balu" ausgab. "Wir sind etwa zehn. Die anderen sind etwa 150 ukrainische Soldaten, die sich uns angeschlossen haben."

"Wir haben die Kontrolle über die Panzer übernommen, mit denen die Rebellion in Slawjansk zerschlagen werden sollte", sagte der Mann weiter.

16:07 Unter dem Eindruck des Konflikts mit der Ukraine ist die russische Wirtschaft in den ersten drei Monaten des Jahres geschrumpft. Es habe beim Bruttoinlandsprodukt ein Minus von 0,5 Prozent im Vergleich zum letzten Quartal 2013 gegeben, erklärte Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew am Mittwoch laut russischen Nachrichtenagenturen.

15:50 Eine im September in Moskau geplante Konferenz der Parlamentspräsidenten der G-8 und des Europäischen Parlaments findet nicht statt. Wie der Bundestag mitteilte, übermittelte Bundestagspräsident Norbert Lammert seine Absage sowie die der übrigen Parlamentspräsidenten an den russischen Duma-Vorsitzenden Sergej Naryschkin, der zu dem Treffen eingeladen hatte. Lammert begründete dies mit dem russischen Vorgehen in der Ukraine und der Eingliederung der Krim, die "mit dem internationalen Recht in keiner Weise zu vereinbaren" seien.

15:34 Das ukrainische Verteidigungsministerium hat mitgeteilt, dass die prorussischen Separatisten sechs Panzer der Armee in ihre Gewalt gebracht haben.

Deutschland beteiligt sich mit Schiff und sechs "Eurofightern"

15:20 Deutschland wird sich zunächst mit einem Schiff und sechs Kampffliegern an der Verstärkung der Nato-Präsenz in den östlichen Bündnisstaaten beteiligen. Das bestätigte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Der Tender "Elbe" mit rund 45 Soldaten Besatzung soll von Ende Mai bis Anfang ein Minenräum-Manöver in der Ostsee leiten. Bis zu sechs Kampfflieger vom Typ "Eurofighter" sollen sich ab September für vier Monate an der Luftraumüberwachung über dem Baltikum beteiligen. Ob Deutschland darüber hinaus zur stärkeren Nato-Präsenz im Osten beitragen wird, blieb zunächst unklar.

14:59 Der bulgarische Präsident Rossen Plewneliew spricht sich gegen eine Teilung des Landes aus. Die EU und die Nato ruft der Politiker dazu auf, "entschieden und kategorisch zu erklären, dass wir nicht zur Politik aus dem 19. Jahrhundert zurückkehren". Russland beschuldigt er, die Grundlagen der internationalen Rechtsordnung zu verletzen. Bulgarien hatte Anfang der Woche russische Aufklärungsflüge an der Luftgrenze des Nato-Staates über dem Schwarzen Meer als "eine Provokation" kritisiert. Die von den Sozialisten dominierte Regierung in dem EU-Mitgliedstaat ist aber gegen harte Sanktionen gegen Russland.

Russland denkt über Klage gegen die USA nach

14:49 Aufgrund der Sanktionen im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise denkt Russland über eine Klage gegen die USA nach. Laut Nachrichtenagenturen habe Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew gesagt, dass darüber gesprochen worden sei, bei der Welthandelsorganisation WTO ein Verfahren gegen die USA einzuleiten.

14:38 Streiter sagte weiter, dass es weiterhin das Ziel der Bundesregierung und von Bundeskanzlerin Angela Merkel sei, die Lage in der Ukraine "auf politischem Wege" zu stabilisieren. Die Bundesregierung hoffe, dass das für Donnerstag angesetzte Treffen der Außenminister der Ukraine, Russlands, der USA und der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton "ein erster Schritt" dazu sei, in der Ukraine "wieder eine geordnete Situation herzustellen", sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes.

14:31 Die Bundesregierung hat der Regierung der Ukraine einen "verantwortungsbewussten" Umgang mit der aktuellen Krise bescheinigt. Es sei klar, dass Kiew "die gewaltsame Übernahme von Polizeistationen und anderer kritischer Infrastruktur durch bewaffnete Gewalttäter nicht unbegrenzt hinnehmen kann", sagte Vize-Regierungssprecher Georg Streiter in Berlin. "Aus unserer Sicht hat sich die ukrainische Seite hier sehr verantwortungsbewusst und zurückhaltend verhalten."

14:14 Der ukrainische Geheimdienst SBU hat nach Angaben von "AFP" erklärt, die bewaffneten prorussischen Gruppen im Osten des Landes hätten den Befehl erhalten, auf ukrainische Soldaten zu schießen. In abgefangenen Gesprächen zwischen "russischen Saboteuren" sei deutlich geworden, dass die Aktionen vom "russischen Militärgeheimdienst" gesteuert würden. Beamte hätten den Befehl erteilt, zu "schießen, um zu töten".

14:02 Einen Tag vor der in Genf geplanten Vierer-Konferenz hat EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle vor einer weiteren Eskalation in der Ukraine gewarnt. "Die Lage könnte außer Kontrolle geraten", sagte er vor dem Europaparlament in Straßburg. "Wir müssen ein Blutvergießen in Europa verhindern." Er sei beunruhigt über das "koordinierte Vorgehen bewaffneter Truppen", die zum Teil offenbar "von außerhalb" gekommen seien. Dies erinnere an die Situation auf der Krim.

13:48 "Bild"-Reporter Paul Ronzheimer twittert ein Bild prorussischer Separatisten, die erneut mit Militärfahrzeugen durch Slawjansk fahren. Sie sagen: "Wir verteidigen unsere Republik!".

13:29 Rasmussen weiter: "Falls nötig, werden in den kommenden Wochen und Monaten weitere Maßnahmen folgen." Der Generalsekretär sagte, die Schiffe würden "in die Ostsee, in das östliche Mittelmeer und nötigenfalls anderswohin" in Marsch gesetzt. Die Verteidigungspläne der Nato würden "überarbeitet und gestärkt". "Wir werden mehr Flugzeuge in der Luft haben, mehr Schiffe im Wasser und wir werden auf dem Land eine erhöhte Bereitschaft haben", sagte er. Vor Journalisten machte er keine Angaben zur Zahl der Soldaten, die in die östlichen Nato-Länder geschickt werden: "Es werden genug sein, um unsere Bereitschaft zu verbessern und um nötigenfalls für mehr vorzubereiten." Der Nato-Rat reagierte mit der demonstrativen Entsendung von Militärs auf Bitten der drei baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland sowie Polens und Rumäniens.

Nato verstärkt Präsenz im Osten

13:17 Die Nato verstärkt angesichts der Ukraine-Krise ihre militärische Präsenz in den östlichen Staaten des Bündnisses. Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sagte in Brüssel, es würden mehr Flugzeuge und Schiffe eingesetzt und auch Soldaten geschickt.

13:09 Die deutsche Wirtschaft sieht den Konflikt in der Ukraine mit wachsender Sorge. Manager und Ökonomen warnen vor schärferen Sanktionen gegen Russland. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Martin Wansleben, forderte den russischen Präsidenten Wladimir Putin auf, mäßigend auf die angespannte Lage im Osten der Ukraine einzuwirken.

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Marcel Fratzscher hält Konjunkturrückschläge in Europa für möglich, sollten gegen Russland Wirtschaftssanktionen verhängt werden. "Ein größeres Risiko sind mögliche Verwerfungen in Finanzmärkten - vor allem durch Turbulenzen und Verluste für die noch immer angeschlagenen Banken in Europa", sagte Fratzscher "Handelsblatt Online".

13:03 "ARD"-Reporter Demian von Osten twittert, dass mittlerweile zahlreiche Panzer in Slawjansk seien. Es sind Panzer der Ukrainer, aber mit russischer Flagge. "Sie scheinen die Kontrolle in der Stadt zu haben.

12:56 Angela Merkel hofft durch das Ukraine-Vierertreffen am Donnerstag in Genf auf Impulse für eine diplomatische Lösung. "Wir hoffen, dass es stattfindet, dass es eine Grundlage ist, dass es möglichst weitere Treffen gibt", sagte Vize-Regierungssprecher Georg Streiter in Berlin. Das Gespräch könne ein "erster Schritt dazu (sein), wieder eine geordnete Situation in der Ukraine herzustellen". An dem Treffen nehmen die Außenminister aus Russland, der Ukraine und den USA sowie die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton teil.

12:09 Tschechiens Staatspräsident Milos Zeman hat keine netten Worte für Wladimir Putin übrig. "Er ist ein gefühlskalter Schachspieler, der alle Schwächen seiner Gegner auszunutzen weiß", sagte Zeman laut einem Bericht der Zeitung "MF Dnes".

Zwei ukrainische Soldaten als Geisel genommen

11:58 In der ostukrainischen Region Lugansk sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Kiew zwei ukrainische Soldaten von prorussischen Aktivisten als Geiseln genommen worden. Ein Offizier und ein Soldat seien am Dienstag von "Extremisten" gefangen genommen und an einen unbekannten Ort gebracht worden, erklärte das Ministerium. Mehrere Einheiten der ukrainischen Streitkräfte seien an der Suche nach den beiden Militärs beteiligt. Kiew kündigte eine "harte Reaktion" auf derlei Angriffe auf ukrainische Soldaten an.

11:53 Jazenjuk hat Russland vorgeworfen, in Europa eine "neue Berliner Mauer" zu errichten. Was sich derzeit abspiele, sei eine "Gefahr für Europa und die Europäische Union", sagte er in Kiew. Es sei "klar", dass die russischen Nachbarn eine "Rückkehr zum Kalten Krieg" wollten.

11:48 Kujat weiter: "Es wird nun endlich Zeit, dass man sich zusammensetzt." In Moskau gebe es große Bereitschaft für Verhandlungen. Diese könnten ein Erfolg werden, wenn der Westen klarstelle, dass die Ukraine kein Nato-Mitglied werde. Einen Militäreinsatz der Nato in der Ukraine hält Kujat für undenkbar. "Die Nato ist nicht in der Lage, die Ostukraine zu schützen oder den Zusammenhalt des Landes zu garantieren", sagte er. "Ein Nato-Einsatz ist von vornherein auszuschließen."

11:46 Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, hat der Nato Versagen in der Ukraine-Krise vorgehalten. Das Bündnis habe vor der Krim-Krise "überhaupt keinen Beitrag zur Deeskalation" geleistet. Das sagte der ehemalige Vorsitzende des Nato-Militärausschusses "Bayern2". "Die Nato hätte von Anfang an mit Russland verhandeln müssen, denn sie hat eine strategische Partnerschaft mit Russland", sagte Kujat. Nach dem Grundlagenvertrag hätte der Nato-Russland-Rat einberufen werden müssen.

11:39 Arseni Jazenjuk, Ministerpräsident der Ukraine, beschuldigt Russland, den "Terrorismus in die Ukraine zu exportieren". Russland benutze verdeckt operierende Truppen, um bewaffnete Separatisten zu organisieren.

11:33 "Spiegel-Online"-Korrespondent Benjamin Bidder twittert ein Video, das zeigt, dass die Übernahme der Panzer offenbar friedlich erfolgte.

11:29 Medien zufolge sind Militär-Einheiten mit mindestens zehn gepanzerten Fahrzeugen zu den prorussischen Separatisten übergelaufen. Ein Video des Portals "espreso.tv" zeigt, wie die Truppen mit russischen Flaggen durch die Großstadt Kramatorsk rund 80 Kilometer nördlich von Donezk fuhren. Das russische Staatsfernsehen berichtete von ähnlichen Szenen im nahen Slawjansk. Den Berichten zufolge waren die Einheiten eigentlich zu einem "Anti-Terror-Einsatz" gegen die nach Moskau orientierten Aktivisten in der Gegend befohlen, liefen dann aber über.

Kampfflugzeuge kreisen über Donezk

11:24 Via Twitter berichten mittlerweile mehrere Augenzeugen, dass ukrainische Kampfflugzeuge über Donezk kreisen.

11:07 Die "Bild" vermutet, dass die ukrainischen Panzer von prorussischen Rebellen gekapert und die ukrainischen Militär-Einheiten somit nicht übergelaufen seien.

10:51 Der Militärjet "SU 27" fliegt nach Angaben der "Bild" und des russischen Journalisten Leonid Ragozin über Slawiansk.

10:45 Die prorussischen Aufständischen in Donezk sind mit Schnellfeuergewehren vom Typ Kalaschnikow bewaffnet. Das Sicherheitspersonal leistete keinen Widerstand gegen die Besetzung. Die Angestellten des Rathauses wurden von den Bewaffneten nicht am Zutritt zu dem Gebäude gehindert.

10:43 Das Rathaus in Donezk haben rund 20 prorussische Bewaffnete gestürmt. Wie eine "AFP"-Reporterin vor Ort berichtet, erklären die Aktivisten, ihre einzige Forderung sei die Organisation eines Referendums über die Bildung einer "föderalistischen" Ukraine. In Donezk wird seit Anfang April bereits der Sitz der Regionalregierung besetzt gehalten.

10:39 "N24" berichtet, dass fünf oder sechs Radpanzer in Slawjansk eingedrungen seien. Das Führungsfahrzeug trage eine russische Flagge. Auf den Dächern der Wagen seien rund 15 uniformierte bewaffnete Männer.

10:33 Nach Angaben eines "AFP"-Fotografen sind insgesamt drei gepanzerte Fahrzeuge mit russischen Flaggen durch Kramatorsk im Osten gefahren. Die Zuordnung der bewaffneten Einheit in Kramatorsk ist noch unklar. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine zufolge sollen die Panzer von prorussischen Kräften besetzt worden sein. Das Verteidigungsministerium in Kiew erklärte allerdings, ukrainische Panzerfahrzeuge seien nicht erobert worden.

10:28 Wie eine Ratssprecherin mitteilt, haben bewaffnete Separatisten das Rathaus von Donezk übernommen. Die Besetzer fordern ein Referendum.

Wechselten ukrainische Militär-Einheiten die Seiten?

10:22 Ukrainische Medien sprechen von Terroristen, die die Panzer in ihre Gewalt gebracht haben und in Richtung Slawjansk fahren.

10:13 Die Gerüchte haben sich bestätigt. Ehemals ukrainische Panzer fahren mit russischer Flagge durch Kramatorsk.

10:09 "N-TV"-Reporter Dirk Emmerich twittert, dass mehrere ukrainische Helikopter auf dem Flughafen von Kramatorsk landen. Belagernde prorussische Milizen seien aufgebracht.

9:58 Wechseln ukrainische Panzer die Seiten? "Bild"-Reporter Paul Ronzheimer berichtet, er höre Gerüchte, dass ukrainische Panzer in Kramatorsk jetzt unter russischer Flagge nach Slawjansk kommen.

9:38 China zeigt sich über die Eskalation besorgt und ruft alle Seiten zur Zurückhaltung auf. Vizeaußenminister Li Baodong spricht am von einer "unglückliche Entwicklung". China setzt sich für einen internationalen Kooperationsmechanismus ein, sagt Li Baodong mit Blick auf den Genfer Krisengipfel. Er spricht am Mittwoch in Peking mit dem Vorsitzenden der Unionsfraktion, Volker Kauder.

9:27 Die scharfe Eskalation des Konflikts hat die Ukraine an den Rand eines Bürgerkrieges gebracht, sagte Präsident Wladimir Putin am Dienstagabend in einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch in einem Gespräch mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon kritisiert der Kremlchef den zuvor gestarteten Einsatz ukrainischer Truppen. Moskau warnt vor einem Scheitern der für Donnerstag geplanten Krisengespräche in Genf. Der ukrainische Interimspräsident Alexander Turtschinow hatte den Beginn des sogenannten "Anti-Terror-Einsatzes" am Dienstag im Parlament in Kiew verkündet. Ziel des Vorrückens sei der "Schutz der Bürger vor Terroristen, die das Land zerreißen wollen".

Ukraine-Krise: Die Ereignisse vom Dienstag können Sie hier in unserem Liveticker nachlesen.

Mit Material der dpa und AFP