Yanis Varoufakis

Vor der befürchteten Staatspleite Griechenlands betont Kanzlerin Angela Merkel, dass eine Einigung immer noch möglich sei. Doch das Grexit-Szenario wird immer konkreter, während die Gegner weiterer Hilfen für Athen immer mehr die Oberhand gewinnen. Wie stehen verschiedene Politiker, Ökonomen und Experten zum Grexit?

Letzte Hoffnung für Griechenland: Am Montag ist ein Sondergipfel anberaumt, um nach Auswegen aus der Schuldenkrise zu suchen. Wichtig: Die griechische Regierung muss endlich handfeste Reformen vorlegen. Gelingt Athen heute keine Einigung mit seinen Gläubigern, droht dem Land die Staatspleite. Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen in unserem Live-Ticker.

Soll es einen neuen Schuldenschnitt für Griechenland geben? Der frühere Bundesfinanzminister Theo Waigel hat sich in der Talkshow "Günther Jauch" vehement dagegen ausgesprochen. Wir haben die wichtigsten Aussagen des CSU-Politikers dokumentiert.

Im Schuldendrama um Griechenland geht es in die heiße Phase: Heute treffen sich zunächst die Euro-Finanzminister, später am Abend die Staatschefs der 19 Euro-Länder in Brüssel, um über das Schicksal Griechenlands zu beraten. Es gibt immer noch mehrere Szenarien: von einer Last-Minute-Einigung bis hin zum Grexit. Stimmen Sie ab, was für die Euro-Zone und Griechenland am besten wäre.

Vor dem Sondergipfel der Euro-Staaten zur griechischen Schuldenkrise laufen hinter den Kulissen die Gespräche auf Hochtouren. Tsipras hat neue Vorschläge präsentiert - heißt es zumindest aus Athen.

Noch immer ist in der Griechenland-Krise keine Einigung in Sicht. Am heutigen Donnerstag treffen sich die Euro-Finanzminister um erneut über die Reformanstrengungen Athens zu beraten - und ob diese ausreichen. Zuvor spricht Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Regierungserklärung über den kommende Woche anstehenden EU-Gipfel. Auch hier ist Griechenland das bestimmende Thema.

Im monatelangen Ringen um eine Einigung mit Griechenland wird der hellenische Finanzminister Gianis Varoufakis gerne zum Sündenbock gemacht. Doch damit wird seine Rolle in der Krise deutlich überschätzt. Denn die Verantwortung tragen andere.

Das Spiel auf Zeit der Athener Regierung neigt sich dem Ende zu. Denn nur wenige Tage verbleiben, um zu einer Lösung zu kommen. Das Szenario des griechischen Ausstiegs aus der Eurozone rückt unerbittlich näher.

Im griechischen Schuldendrama steht das nächste wichtige Treffen der Eurogruppe an diesem Donnerstag bevor. Und am Wochenende könnte es einen Krisengipfel geben. Doch wohin die Reise geht, ist ungewiss. Täglich hagelt es neue Hiobsbotschaften.

Nach einem furchtlosen Verhandlungswochenende bringt der hellenische Finanzminister erneut seine Forderung eines Schuldenschnitts in die Debatte ein: Im Gegenzug will er auf weitere Hilfsgelder verzichten.

Griechischer Finanzminister wirft EU, EZB und IWF "Sadismus" vor.

Die Luft wird dünn: Varoufakis pocht auf Schuldenerlass für Athen.

Griechenlands Finanzminister Gianis Varoufakis klagt in einem Interview über die Haltung der Geldgeber und redet Klartext über die bisher geflossenen Hilfsgelder für sein Land.

Gianis Varoufakis hat Gespräche mit den Finanzministern der Euro-Gruppe offenbar heimlich mitgeschnitten. Das die "New York Times" und zitiert den griechischen Finanzminister entsprechend. Der dementiert den Bericht dann auch gar nicht. Zuvor hatte Varoufakis mit Kritik an dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble für Aufregung gesorgt.

Die Sorgen um Griechenland nehmen kein Ende. Kurz vor dem alles entscheidenden Eurogruppentreffen am 11. Mai droht der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einem Veto gegen die Auszahlung der letzten Tranche des zweiten Hilfspakets. Doch zuletzt zeichnete sich erstmals ein möglicher Kompromiss zwischen Brüssel und den griechischen Unterhändlern ab.

Athens Finanzminister Varoufakis widerspricht Gerüchten über Entmachtung.

Etwa drei Monate ist die Links-Rechts-Regierung unter Ministerpräsident Alexis Tsipras nun im Amt. Die Prognosen für Hellas stehen schlechter denn je. Ein Personalwechsel soll nun die Kehrtwende in den Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern bringen. Doch wer sind die Männer, denen Ministerpräsident Alexis Tsipras nun nach Brüssel schickt?

Personalwechsel, Kurswechsel, neue Versprechen: Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras scheint zu Zugeständnissen bereit, provoziert aber gleichzeitig mit kernigen Aussagen in TV-Interviews. Welche Strategie verfolgt der griechische Regierungschef?

Am Wochenende bat Ministerpräsident Alexis Tsipras Bundeskanzlerin Angela Merkel um Geld. Aber wie stellt sich der griechische Regierungschef das vor?

Athens umstrittener Finanzminister Varoufakis steht vor dem Aus.

An diesen Punkten krankt die griechische Reformliste.

Die griechische Staatskasse ist so gut wie leer, Hilfsdarlehen der internationalen Geldgeber fließen seit Monaten nicht mehr. Über Reformen wird in Brüssel weiter zäh gerungen

Der Schuldenstreit zwischen Griechenland und den internationalen Geldgebern nimmt kein Ende. Die Fronten sind verhärtet, der Geduldsfaden wird immer dünner. Trotzdem spielen beide Seiten auf Zeit.  Es ist ein gefährliches Pokerspiel, das verheerende Folgen haben könnte.

Die Bundesregierung will keine Reparationen an Griechenland zahlen. Rechtlich sei die Sache geklärt, heißt es aus Berlin. Was aber ist mit der Moral? Die führen die griechische Regierung und ihre Fürsprecher gern ins Feld. Doch das macht die Sache nicht einfacher. Im Gegenteil, wie sich im Gespräch mit einem Philosophen herausstellt. Eine klare Empfehlung lässt sich trotzdem geben.

Bisher kommt Griechenland seinen Forderungen nach – die Frage ist, wie lange noch.