Recep Tayyip Erdogan

Am Sonntag wählen die Türken ihr Parlament und ihren Präsidenten neu. Nach einem Wahlkampf unter ungleichen Bedingungen für Regierungspartei und Opposition liegt die Vermutung nahe, dass es auch bei der Abstimmung nicht mit rechten Dingen zugehen wird. 

Gewinnt Recep Tayyip Erdogan die türkischen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen am Sonntag, wird er mit neuen Vollmachten ausgestattet. Auch wenn sein Sieg nicht sicher scheint:  Erdogan hat nach wie vor viele ihm treu ergebene Anhänger. Woher rührt diese Verehrung?

Vor der Wahl in der Türkei hat der Präsidentschaftskandidat der größten Oppositionspartei CHP in der westtürkischen Küstenmetropole Izmir ein Millionenpublikum angezogen.

Wie zu jedem großen Fußballturnier wird auch bei der WM 2018 wieder die Frage diskutiert, weshalb Mesut Özil die deutsche Nationalhymne nicht mitsingt. Dabei hat er sein Schweigen schon längst erklärt.

Der türkische Präsident und seine Partei gehen als Favoriten in die Wahlen am 24. Juni. Doch der Wahlkampf läuft für sie nicht so rund wie angenommen.

Vor über einem Jahr wurde nach einem Volksentscheid die Einführung des Präsidialsystems in der Türkei abgesegnet. Kritiker befürchten, dass Präsident Recep Tayyip Erdogan seine Macht zementieren und die Opposition praktisch kaltstellen kann.

Nach der bitteren Auftaktniederlage der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2018 in Russland gegen Mexiko hat sich nun erstmals Mesut Özil in den sozialen Medien zu Wort gemeldet. 

Es wäre falsch, die schlechte Leistung der DFB-Elf beim WM-Auftakt gegen Mexiko an einem Spieler festzumachen. Dennoch bleibt festzustellen: Bei der Personalie Mesut Özil hat sich Bundestrainer Joachim Löw verzockt.

Nach der Debatte um ihre umstrittenen Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan stärkt Bundestrainer Joachim Löw den Nationalspielern Mesut Özil und Ilkay Gündogan demonstrativ den Rücken. Sie seien in Deutschland "wirklich gut integriert". 

Das DFB-Team sieht sich weiter mit der Debatte um Ilkay Gündogan und Mesut Özil konfrontiert. Nun zeigen sich die Mannschaftskollegen der beiden Nationalspieler solidarisch und appellieren an die Fans: Mit dem Beginn des Turniers soll wieder das sportliche im Vordergrund stehen.

Gemischte Gefühle vor dem Anpfiff: Die Fußball-WM in Russland ist politisch umstritten, zudem schlagen Verletzungssorgen, schlechte Testspiele und die Kritik an den deutschen Nationalspielern Mesut Özil und Ilkay Gündogan auf die Stimmung. Moderatorin Sandra Maischberger unterzieht der Weltmeisterschaft daher mit einer Expertenrunde einen Check. Für den WM-Titel haben die Gäste einen klaren Favoriten.

Die Diskussionen über das Treffen der deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Erdogan wollen nicht abreißen. Nun hat sich Bierhoff noch einmal sehr dezidiert zu der Problematik geäußert.

Der Teammanager der deutschen Nationalmannschaft will Mesut Özil nicht vorschreiben, sich nach den Erdogan-Fotos öffentlich zu äußern. Oliver Bierhoff befürchtet aber Auswirkungen auf die sportliche Leistung.

Das 2:1 gegen Saudi-Arabien kann keine WM-Euphorie auslösen. Die erfreulichen Erkenntnisse für den Bundestrainer reduzieren sich auf wenige Akteure. Im Fokus steht aber ein Einwechselspieler.

Der umstrittene Staatsbesuch beim türkischen Präsidenten Erdogan soll die Nationalspieler Özil und Gündogan nicht länger beschäftigen. "Hakt es ab", rät der Manager beiden. Die Fans fordert Bierhoff zu einem respektvollen Umgang auf: "Wir sind ein Team."

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bekräftigt, dass man den Fußball-Nationalspielern Mesut Özil und Ilkay Gündogan nach deren umstrittenem Besuch beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan eine Brücke bauen sollte.

Ilkay Gündogan äußert sich im Trainingslager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zum umstrittenen Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan.

Vor rund drei Wochen sorgten Fotos, auf denen Ilkay Gündogan und Mesut Özil mit dem türkischen Präsidenten Erdogan posierten, für Aufregung. Nun warnt Bierhoff vor weiterer Kritik an den beiden Nationalspielern.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan nach Angaben türkischer Medien nach Deutschland eingeladen.

Zum 25. Jahrestag des Solinger Brandanschlags steht die Trauer um die türkischstämmigen Toten im Fokus. Aber: Das Gedenken fällt in Zeiten frostiger deutsch-türkischer Beziehungen und in Erdogans Wahlkampf.

Weil der türkische Lira immer mehr an Wert verliert, hat Erdogan seine Landsleute um Hilfe gebeten. Das hat wahlkampftaktische Gründe.

Ein SPD-Politiker aus dem osthessischen Bebra hat die beiden Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan wegen ihres Treffens mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan schwer beleidigt.

Bei der Wahl am 24. Juni kann Recep Tayyip Erdogan Umfragen zufolge nicht mit einem Durchmarsch rechnen. In Sarajevo wirbt er um Stimmen der Auslandstürken. Sie könnten das Zünglein an der Waage werden.

In Deutschland darf Präsident Erdogan keinen Wahlkampf betreiben, das hat die Bundesregierung verboten. Nun tritt er in Sarajevo auf. Tausende Türken aus Deutschland werden zu seiner Rede erwartet.