Evo Morales

Ein kürzlich geplatztes deutsch-bolivianischen Projekt zur Lithiumgewinnung ist nach den Worten von Boliviens Ex-Präsident Evo Morales nur an seinem Rücktritt gescheitert.

Nach dem Rücktritt von Staatschef Morales und seiner Flucht ins mexikanische Exil war Bolivien ohne Führung. Angesichts der massiven Spannungen steht die neue Präsidentin vor einer Mammutaufgabe: Sie muss das tief gespaltene Land zusammenhalten.

Die Unruhen im Land halten an. Der amtierende Präsident Evo Morales befindet sich im Exil in Mexiko.

Nach dem Rücktritt von Evo Morales will Mexiko dem langjährigen Präsidenten Boliviens Asyl gewähren. Sein Leben sei in Gefahr, heißt es. 

Der Druck wurde zuletzt immer größer: Boliviens Präsident Evo Morales hat in einer Fernsehansprache seinen Rücktritt angekündigt. Zuvor hatte der Staatschef eine Neuwahl angekündigt. Das reichte jedoch nicht aus, um die Opposition zu beschwichtigen.

Wochenlang protestierten die Menschen in Bolivien gegen die Wiederwahl ihres Präsidenten Evo Morales. Die Opposition witterte Wahlbetrug. Nun die Wende.

Die politischen Verhältnisse in Südamerika sind ins Wanken geraten. Kaum ein Land, aus dem nicht über Unruhen oder Proteste berichtet wird. Zusätzlich zu den schon länger als Krisenherde bekannten Ländern Brasilien und Venezuela haben mit Argentinien, Chile, Bolivien und Ecuador vier weitere Länder mit innenpolitischen Problemen zu kämpfen. Die Gründe sind vielfältig.

Boliviens Regierungschef Evo Morales ist ein scharflinker Staatschef. Sein Dekret 3.973 befördert die massenhafte Brandrodung des Urwalds. Bolivien ist seither schlimmer unterwegs als Brasilien. Das aber merkt kaum einer, weil Brasiliens Bolsonaro als neues Feindbild der Linken so prächtig taugt.

Der Regenwald im Amazonas brennt lichterloh und im Fokus der Medien steht Brasilien mit seinem Präsident Jair Bolsonaro. Im Nachbarland Bolivien hat der Staatschef Evo Moreno – sonst wenig Gemeinsamkeiten mit seinem Amtskollegen - aber gerade ein gefährliches Dekret erlassen und ist damit ebenfalls Anwärter auf den Titel des schlimmsten Brandstifters in Lateinamerika. Web.de berichtet über die Hintergründe.

Nach einem Einsatz bei Löscharbeiten an den Bränden in Boliviens Amazonasgebiet, hat sich Präsident Evo Morales im Wald verlaufen. Mithilfe von Soldaten fand der Politiker aber wieder den Weg nach draußen.

Mexiko steht vor einem politischen Umbruch: Der 64 Jahre alte Morena-Kandidat gewinnt nach ersten Umfragen die Wahl mit großem Vorsprung. Die Gegenkandidaten gestehen ihre Niederlage kurz danach ein.

Mindestens 13 Milliarden Euro Kosten, eines der größten Bahnprojekte der Welt. Deutsche und Schweizer Unternehmen zeigen Interesse am Bau einer Strecke vom Atlantik zum Pazifik ...