AfD - Alternative für Deutschland

Im Sommerinterview mit dem ZDF hat Alexander Gauland seine Meinung verkündet, dass der Mensch nicht viel zum Klimawandel beiträgt. Was ist da dran? Die Aussagen im Faktencheck.

Klimawandel? Kann man nichts machen. Rentenkonzept? Kommt erst noch. Digitalisierung? Keine Strategie. Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland präsentiert sich im "ZDF-Sommerinterview" mit Thomas Walde bei den zentralen Zukunftsfragen so gut wie ohne Antworten.

Sollte die CDU auch mit der Linken reden, wenn in ostdeutschen Ländern keine Regierung ohne Linke oder AfD möglich wäre? Der Kieler Regierungschef Günther hat eine heftige Debatte in der Union ausgelöst. Und findet dabei durchaus Mitstreiter.

Eine Koalition mit der Linken: In ostdeutschen Bundesländern ist das nichts Ungewöhnliches. Auch für Schleswig-Holsteins CDU-Ministerpräsident Daniel Günther wäre eine Zusammenarbeit eine Option. Mit seinem Vorstoß tritt er so einiges los.

Seit Jahren ist es ein Reizthema: ausländische Kindergeldempfänger. Ihre Zahl ist in den letzten sechs Monaten dieses Jahres stark angewachsen. Die Betrugsfälle häufen sich und alarmiert die Oberbürgermeister. Der Handlungsdruck steigt.

Sahra Wagenknecht sieht die Politik in einer Krise. Den Regierenden gehe es mehr um Macht als um Inhalte. Ihre Partei alleine können die Politik nicht ändern, also will die Fraktionsvorsitzende der Linken nun parteiübergreifend linke Kräfte bündeln – in einer Sammelbewegung. Im Exklusiv-Interview verrät Wagenknecht, was die Initiative ist, wie sie die Politik verändern soll und was sie ihren Kritikern zu sagen hat.

Jetzt macht Sahra Wagenknecht erst: Lange sprach die Linkenfraktionschefin von Plänen, eine linke Sammlungsbewegung gründen zu wollen. Nun gibt sie den Namen bekannt: "Aufstehen". Umgehend erntet sie Kritik aus der eigenen Partei.

Rekordtief für die Union, Rekordhoch für die AfD: Die CDU/CSU ist im ARD-"Deutschlandtrend" auf 29 Prozent gesunken, die AfD auf 17 Prozent gestiegen.

Der niedersächsische Landeschef der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative (JA), Lars Steinke, hat Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg als "Verräter" bezeichnet und stößt damit parteiintern auf Kritik.

Seit 100 Tagen ist SPD-Chefin Andrea Nahles im Amt, doch mit den Sozialdemokraten geht es vor der wichtigen Landtagswahl in Bayern auch bundesweit eher bergab als bergauf - obwohl Nahles die Partei entrümpelt und selbst immer wieder aneckt. Die SPD-Chefin kämpft mit einem großen Imageproblem.

Die Union ist einer Emnid-Umfrage zufolge in der Wählergunst massiv abgerutscht. Auch die SPD hat leicht verloren. Nur die Grünen haben in dieser Woche zulegen und ihren bisherigen Jahreshöchstwert erreicht. 

Der Grünenpolitiker Cem Özdemir und die AfD haben den geplanten Staatsbesuch des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan im September in Deutschland kritisiert.

Wenn Christian Lindner eines nicht ist, dann um Worte verlegen. Dementsprechend angriffslustig zeigte er sich im ZDF-Sommerinterview mit Thomas Walde. Dem Journalisten gelang es, dem FDP-Chef Aussagen zu entlocken, welche die Liberalen in ungewohntem Licht erscheinen lassen.  

Der CSU-Chef muss wegen seiner Flüchtlingspolitik scharfe Kritik einstecken. EKD-Chef Bedford-Strohm erinnert die Partei an die christlichen Grundwerte. Und auch in der CSU wird das Murren lauter.

Sami A. ist da, wo ihn fast alle haben wollen - in Tunesien. Jedenfalls vorerst. Doch die politischen Kosten der Abschiebung des mutmaßlichen Leibwächters von Osama bin Laden könnten hoch sein.

"Masterplan", "Transitzone", "Asylgehalt" - in der Migrationsdebatte haben Begriffe Hochkonjunktur, denen eine Gefahr innewohnt: Sie wollen manipulieren, drängen eine ganz bestimmte Sicht der Dinge auf. Der Politik- und Kommunikationsberater Johannes Hillje hat die prominentesten Wortschöpfungen unter die Lupe genommen. 

Der Asylstreit in der Union war von Beschimpfungen und persönlichen Attacken geprägt. Ist der raue Umgang Zeichen einer Verrohung in der Politik? Was steckt hinter den Beleidigungen und welche Folgen können sie haben?

Vor kurzem redete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den jetzigen Regierungsparteien bei der Koalitionsbildung ins Gewissen. Zuletzt drohte die Koalition am Asylstreit zu zerbrechen. Im ZDF-Sommerinterview sprach Steinmeier nun über den Zank in der Union, Europa und über die richtige Wortwahl von Politikern.

Alles erledigt: Für CSU-Chef Horst Seehofer ist der Asylstreit mit Bundeskanzlerin Angela Merkel vorbei. Markus Söder sieht den Kompromiss als Chance, die AfD zu schwächen. Andrea Nahles wirft ihm indes AfD-Rhetorik vor.

Dass jeder Einzelne von uns Schuld auf sich lädt, wenn er nichts gegen den Klimawandel unternimmt, will nun wirklich keiner unter die Nase gerieben bekommen. Dass die Welt den Kampf gegen die Erderwärmung vielleicht längst verloren hat, erst recht nicht. Der Astrophysiker Harald Lesch ist dennoch nicht müde, diese Botschaft zu wiederholen. Wenn Sie also bis hierher gekommen sind, lesen Sie bitte weiter. Es wird wehtun - aber auch ein wenig Spaß machen.

Die ungleiche Verteilung des Vermögens nagt an Deutschland. Schuld an dieser Fehlentwicklung ist die Politik, sagt der Soziologe Michael Hartmann und warnt vor einem gefährlichen Teufelskreis aus Frust, Nichtwählen und noch mehr Frust angesichts der Zuspitzung der Verhältnisse.  

Die Haushaltsdebatte im Bundestag gerät zur Generalabrechnung mit der Regierung. In der Kritik der Opposition steht vor allem der Asylkompromiss der Unionsparteien. Bundesinnenminister Seehofer wird - ausgerechnet an seinem Geburtstag - dabei besonders zum Ziel der Angriffe. 

Seit die "Alternative für Deutschland" Ende April 2016 im Grundsatzprogramm ihre flüchtlings- und migrantenfeindlichen Positionen niedergelegt hat, verändert sich die deutsche Einwanderungspolitik. Wie konnte die Rechtsaußen-Partei die öffentliche Diskussion so stark beeinflussen, dass zuletzt CDU/CSU-Fraktion und Große Koalition wegen des Asylkonflikts vor dem Scheitern standen, schließlich sogar beinahe die Regierung darüber gestürzt wäre?

Nach zermürbenden Gesprächen, Anfeindungen und Machtspielen raufen sich Angela Merkel und Horst Seehofer in letzter Minute noch zusammen. Die CSU feiert das als "Asylwende", die über die Grenzen Deutschlands hinausgeht, Merkel hat eine scheinbar unlösbaren Streit mit einem Kompromiss doch gelöst. Doch gewonnen hat laut Medien niemand.  

Die Union scheint zufrieden. Nach all den gegenseitigen Anfeindungen im Asylstreit ist jetzt ein Kompromiss gefunden. Die Opposition hält hingen nichts davon. Auch die SPD wird bemitleidet, weil sie die Lösung nun mittragen müsse - wobei sich auch einige Sozialdemokraten mit Kritik nicht zurückhalten.