Der Krieg in Syrien

Jahrzehntelang haben Bashar al-Assad und sein Familienclan alle Spannungen im Vielvölkerstaat Syrien unterdrückt. Doch im Zuge des Arabischen Frühlings 2011 kam es auch in Syrien zu Protesten. In kürzester Zeit wurde daraus ein Bürgerkrieg, in dem Sunniten gegen Alawiten, Schiiten und Christen kämpfen. Um seine Gegner - die Sunniten - auszuschalten, griff Assad zu drastischen Mitteln: Massenhinrichtungen und systematischer Folter, später mit Fassbomben und Giftgas. Der Diktator legte sein ganzes Land in Schutt und Asche. Das Chaos in Syrien mit unzähligen Milizen und Fronten nützte dem "Islamischen Staat". Um den IS zu bekämpfen, haben sich Europa und die USA militärisch in den Konflikt eingeschaltet. Mit dem Kampf gegen den "Islamischen Staat" begründete auch Russlands Präsident Wladimir Putin Luftangriffe in Syrien. Allerdings trafen russische Bomben auch Stellungen der Rebellen, die an einem Zweifrontenkrieg gegen den IS und Assad kämpfen. Russland ist aus geopolitischen Gründen am Machterhalt des syrischen Diktators interessiert. Der grausame Krieg im eigenen Land hat Millionen Flüchtlinge aus dem Land vertrieben.

Täglich bombardieren Syriens Regierungstruppen das Rebellengebiet Ost-Ghuta, wo 400.000 Menschen eingeschlossen sind. Die humanitäre Lage ist dramatisch, ein Ende nicht abzusehen.

Täglich bombardieren Syriens Regierungstruppen das Rebellengebiet Ost-Ghuta.

Das syrische Rebellengebiet Ost-Ghuta erlebt eine blutige Angriffswelle. Kritiker werfen Moskau vor, an der Eskalation mitschuldig zu sein. Können die Vereinten Nationen entschärfen?

Eine der schlimmsten Angriffswellen seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs erschüttert die Region Ost-Ghuta nahe Damaskus. Eine UNICEF-Sprecherin gibt Einblicke in ein Gebiet, in dem es für Hilfsorganisationen schwer geworden ist zu helfen, während die Not der Menschen größer ist denn je.

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Die Truppen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad überziehen Ost-Ghuta mit einer massiven Angriffswelle. Die Situation der rund 400.000 Menschen in der Region ist verheerend, Worte und dramatische Bilder können das Leid der Bevölkerung kaum ermessen.

Der blutige Bürgerkrieg in Syrien eskaliert an zwei Fronten. Ein Ende ist nicht abzusehen. Aus dem Rebellengebiet Ost-Ghuta kommen dramatische Bilder und grauenvolle Nachrichten.

Die Menschen im syrischen Ost-Ghuta erleben die bisher schlimmsten Luftangriffe der Regierung. Knapp 400.000 Menschen sind dort eingeschlossen. Egal ob Essen, Arzneien oder Benzin: Es fehlt an fast Allem.

Vor einem Monat ist die Türkei in die von Kurden kontrollierte Region Afrin im Norden Syriens einmarschiert. Jetzt bombardiert sie das Gebiet auch. Syrische Regierungskräfte kamen zuvor den Kurden dort zu Hilfe. Droht eine Eskalation?

Der Ton wird rauer: Türkeis Außenminister Mevlut Cavusoglu warnt die syrische Regierung vor Unterstüzung der Kurdenmiliz YPG - mit drastischen Worten.

Frankreichs Präsident Macron droht dem syrischen Machthaber Assad: Falls das Regime Chemiewaffen gegen Zivilisten einsetzt, werde Frankreich angreifen. Bislang gebe es aber keine Belege dafür.

Die USA unterstützen die Kurdenmiliz YPG in Syrien, die Türkei bekämpft sie. Nun hat Präsident Erdogan eine deutliche Warnung an den Nato-Partner geschickt.

Iran baut seine militärische Präsenz in Syrien aus - und provoziert mit einem Drohnenflug über Israel. Die Eskalation am Wochenende hat gezeigt: Die Gefahr eines Kriegs zwischen beiden Staaten wächst.

Die USA halten sich aus Syriens Bürgerkrieg eigentlich raus. Trotzdem greift die US-geführte Anti-IS-Koalition Anhänger von Präsident Baschar al-Assad an. Das Bündnis spricht von Selbstverteidigung.

Kam ein deutscher Isolierstoff in einer Rakete zum Einsatz, mit der das Assad-Regime in Syrien Giftgas verschoss? Recherchen vor Ort und Bilder von Geschossteilen legen das nahe.

Berichten zufolge ist es in Syrien wieder zu einem Giftwaffen-Angriff gekommen: Weißhelme melden den Einsatz von Chlorgas. Syrien bestreitet unterdessen, im Besitz von Chemiewaffen zu sein.

Das türkische Militär geht im syrischen Grenzgebiet weiter gegen die Kurdenmiliz YPG vor. Dabei sterben sieben Soldaten. In Deutschland und Frankreich protestieren Tausende gegen die Offensive.

In der syrischen Provinz Afrin bekämpft das NATO-Mitglied Türkei die mit dem NATO-Mitglied USA verbündeten Kurden - ein beispielloser Vorgang. US-Experte Josef Braml ist überzeugt, dass Donald Trump die Operation hinter dem Rücken der übrigen Nato-Staaten abgesegnet hat und sieht das Militärbündnis in einer tiefen Krise. 

Recep Tayyip Erdogan will bei seiner Offensive gegen die YPG alle "Terroristen" ausroten. Der türkische Präsident sagte, dass Afrin Schritt für Schritt unter Kontrolle gebracht werde.

Die türkische Armee setzt bei ihrer Offensive in Syrien auch deutsche Panzer ein. Russland beobachtet den Vormarsch nach eigenen Angaben "sehr genau".

Recep Tayyip Erdogan glaubt an eine Nachkriegsordnung in Syrien ohne Baschar al-Assad. Den syrischen Präsidenten bezeichnet er zudem als Terroristen.

Kremlchef Wladimir Putin hat bei einem überraschenden Besuch in Syrien den Rückzug eines Großteils der russischen Truppen aus dem Bürgerkriegsland angeordnet.

Nach der Eiszeit zwischen Russland und der Türkei scheinen Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan derzeit wieder die Nähe des Anderen zu suchen. Was steckt dahinter?

Im syrischen Bürgerkrieg geht es um die Kontrolle von Regionen mit Waffen. Aber auch um die Deutungshoheit über die Wahrheit - mit Bildern. Der kleine Omran wurde zum Symbol des Leids der syrischen Zivilbevölkerung. Und damit zum doppelten Opfer des Konflikts.

Der Giftgas-Angriff im April in Syrien kostete mindest 83 Menschen das Leben. Die syrische Regierung und das verbündete Russland hatten den Einsatz von Sarin stets bestritten. Doch die UN-Kommission ist sich jetzt sicher, dass das Assad-Regime für den Angriff verantwortlich ist. 

Ihre Analyse klingt resigniert, verbittert - und hoffnungslos: Carla Del Ponte spricht über die Gründe für ihren Rückzug als UN-Chefanklägerin - dabei rechnet sie gnadenlos mit der Syrien-Politik der Vereinten Nationen ab.

Die Anzeichen für den Tod von IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi verdichten sich. Wie bedeutet das für die Terrormiliz? Ein Experte warnt, ihre Gefährlichkeit wird sich noch vergrößern – Anschläge in Deutschland könnten deutlich zunehmen.

Kurz vor dem ersten Treffen zwischen Trump und Putin lotet US-Außenminister Tillerson schon mal die Handlungsspielräume aus. Er schlägt Moskau eine Zusammenarbeit in Syrien vor - stellt aber eine Reihe von Bedingungen.

Die USA warnen Baschar al-Assad davor, "einen weiteren Chemiewaffen-Angriff" zu führen. Sollte das der Fall sein, werde der syrische Machthaber "einen hohen Preis" bezahlen, heißt es aus dem Weißen Haus.

Israelische Luftwaffe reagiert auf Beschuss aus Syrien.

Die Ankündigung Russlands, Flugzeuge einer US-geführten Koalition in Syrien künftig als mögliche Ziele zu betrachten, zeigt Wirkung: Ein Land lässt seine Kampfjets erst einmal am Boden. Am Dienstag kommt es erneut zu einem Zwischenfall.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist erst seit gut zwei Wochen im Amt. Doch auf der internationalen Bühne schlägt er bereits seine Pflöcke ein. Im blutigen Syrien-Konflikt legt er eine "rote Linie" seines Landes fest.

Bei einem Luftangriff der US-geführten Koalition sind im Osten Syriens nach einem Bericht der Beobachtungsstelle für Menschenrechte mindestens 35 Zivilisten ums Leben gekommen

Ein Abkommen zwischen Regierungsanhängern und Rebellen in Syrien sieht vor, dass Tausende vier belagerte Orte verlassen. Weil die Umsetzung stockt, mussten sie nahe Aleppo warten. Dann explodiert eine Bombe.

Die USA fordern weiter eine Ablösung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. "Unsere Sicht ist klar, dass die Herrschaft der Assad-Familie zu Ende geht", sagte Außenminister Rex Tillerson am Mittwoch nach seinen Gesprächen in Moskau. 

Wenige Tage nach dem Einsatz von Giftgas in der syrischen Stadt Chan Scheichun gab US-Präsident Trump den Befehl für einen Vergeltungsschlag. Eine Rekonstruktion der Abläufe.

Weniger als 24 Stunden nach dem US-Beschuss des Flugplatzes Al-Schairat haben syrische Kampfjets nach Angaben von Beobachtern von dort aus neue Luftangriffe geflogen.

Das US-Verteidigungsministerium untersucht, ob Russland an der Vorbereitung oder Durchführung des mutmaßlichen Giftgasangriffes in Syrien beteiligt war.

Viele Beobachter interpretieren den plötzlichen Luftschlag der USA auf ein syrisches Flugfeld als unerwartete Kehrtwende in der Syrien-Politik von Donald Trump. Politikwissenschaftler Florian Markl sieht den Angriff dagegen völlig auf der außenpolitischen Linie des Präsidenten.

Mit Dutzenden Marschflugkörpern lässt US-Präsident Trump auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt feuern. Es soll eine Bestrafung sein für den mutmaßlichen Giftgasangriff syrischer Truppen vor wenigen Tagen. Syriens Verbündeter Russland reagiert scharf.

Baschar al-Assad hat den Raketenangriff der USA auf einen syrischen Flughafen verurteilt. Syriens Machthaber gibt sich fest entschlossen, sich zu wehren.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident François Hollande haben sich hinter den US-Luftangriff in Syrien gestellt.

Die USA haben als Vergeltung für einen mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien einen Stützpunkt der Luftwaffe des Landes mit Dutzenden Raketen angegriffen. So erklärt US-Präsident Donald Trump die Attacke

US-Präsident Trump macht seine Ankündigung wahr und geht mit einem Raketenangriff gegen das syrische Militär vor. Leitartikler sehen eine gefährliche Eskalation, auch von einem neuen Weltkrieg ist die Rede.

Donald Trump hat seiner Drohung Taten folgen lassen. Die USA reagierten auf den mutmaßlichen Giftgasangriff und feuerten rund 50 Raketen auf eine Luftwaffenbasis des Regimes in Syrien ab.

Die russische Regierung um Präsident Wladimir Putin hat den US-Angriff auf einen Luftwaffenstützpunkt in Syrien verurteilt. Der Kreml erklärte, dass es sich dabei um "eine Aggression gegen einen souveränen Staat" gehandelt habe.

Die USA lassen Raketen auf einen Luftwaffenstützpunkt in Syrien werfen und erheben kurz darauf schwere Vorwürfe gegen Russland. US-Demokraten und syrische Opposition loben die militärische Reaktion der US-Regierung auf den Giftgasanschlag vom vergangenen Dienstag. Der Assad-Verbündete Russland hatte zuvor noch vor einem Angriff gewarnt.

Mehr als 70 Menschen wurden in Syrien am Dienstag bei einen Giftgasangriff getötet, darunter viele Frauen und Kinder. Der UN-Sicherheitsrat ist gespalten, Resolutionen verpuffen, völkerrechtliche Verträge sind in Kriegszeiten offenbar nichts wert. Es ist ein sinnloses Töten, das kein Ende zu finden droht.

Nach dem Giftgas-Vorfall in der syrischen Stadt Chan Scheichun erwägt US-Präsident Donald Trump Luftanschläge gegen Syrien. Das melden einige US-Medien einvernehmlich. 

US-Präsident Donald Trump bringt einen militärischen Schlag gegen das Assad-Regime ins Spiel. Doch seine Möglichkeiten sind sehr überschaubar. Eine Option: begrenzte Luftangriffe.

Bewohner der syrischen Stadt Chan Scheichun berichten von einem Luftangriff mit Giftgas. Mehr als 80 Menschen sind daran gestorben. Syriens Regierung weist jede Verantwortung entschieden von sich.