Vor dem Abzug der Bundeswehr aus Mali bis zum kommenden Jahr hat Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) die Rolle der fortlaufenden Entwicklungshilfe betont. "Es macht Sinn, weiter vor Ort zu sein", sagte Schulze am Freitag im Deutschlandfunk während des gemeinsamen Besuchs mit Verteidigungsminister Boris Pistorius in dem westafrikanischen Land. "Es stimmt, dass der Terrorismus hier immer stärker um sich greift. Und deswegen müssen wir mithelfen, dass man diesem Terrorismus den Nährboden entzieht."

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Die Bildung junger Menschen müsse vorangetrieben und Jobperspektiven, etwa in der Landwirtschaft, geschaffen werden. Dafür werde die Bundesregierung weiterhin gemeinsam mit lokalen Verantwortlichen und Nicht-Regierungsorganisationen arbeiten, betonte Schulze. "Wir arbeiten ganz nah an der Bevölkerung." Deutschland sei in der Verantwortung, Entwicklungsprojekte in der Sahelregion fortzusetzen.

Schulze begleitet in dieser Woche Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) beim Besuch deutscher Blauhelme im westafrikanischen Mali. Die beiden SPD-Minister landeten am Donnerstag in Gao, wo die Bundeswehr ein zentrales Feldlager der UN-Mission Minusma unterhält. Die deutsche Beteiligung an dem Einsatz soll bis Mai kommenden Jahres beendet werden. Im Rahmen der UN-Mission sind derzeit mehr als 1100 Männer und Frauen der Bundeswehr in Mali stationiert.  © dpa

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