Bundeskanzler Olaf Scholz hat das Luftwaffen-Großmanöver "Air Defender" als Zeichen der Geschlossenheit und Verteidigungsbereitschaft der Nato und ihrer Verbündeter gewertet. Die Übung von insgesamt 25 Nationen solle dazu beitragen, dass "die Aussage auch ernst genommen wird von allen, dass wir bereit sind, jeden Zentimeter unseres Territoriums zu verteidigen", sagte Scholz am Freitag beim Besuch auf dem Fliegerhorst Jagel, von wo aus Kampfjets der Bundeswehr und anderer Staaten an der größten Übung in der Nato-Geschichte teilnehmen.

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Die Kooperation innerhalb der Nato mit einer solchen Übung zu zeigen, sei gerade in diesen Zeiten eine "große Botschaft", sagte Scholz mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. "Die Bereitschaft hier miteinander eng zu kooperieren ist sehr groß." Die Übung habe auch den praktischen Nutzen, dass man Verbesserungsmöglichkeiten in der Zusammenarbeit erkenne.  © dpa

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