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Jan Böhmermann steht weiter zu seinem "Schmähgedicht": Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" will der Satiriker keine Unterlassungserklärung abgeben.

Jan Böhmermann ist spätestens seit seinem Erdogan-Gedicht, das sich zu einem Politikum entwickelt hat, der polarisierendste Moderator, den das TV zu bieten hat. Schon früh in seiner Karriere war zu erkennen, dass aus Böhmermann mal ein Großer werden könnte.

Der Paris-Attentäter Salah Abdeslam bewahrte in seiner Wohnung in Brüssel Unterlagen über das deutsche Atomforschungszentrum Jülich auf.

Die Medien überschlagen sich derzeit mit Mutmaßungen, welchen juristischen und privaten Gefahren sich Jan Böhmermann mit seinem Satire-Gedicht über den türkischen Machthaber Recep Tayyip Erdogan womöglich ausgesetzt haben könnte. Im Internet hingegen dominieren Solidaritätsbekundungen.

Das geplante "Grenzmanagement" am Brennerübergang zwischen Österreich und Italien erregt die Gemüter: Rom beschwert sich bei der EU-Kommission und verlangt eine Prüfung, ob die Kontrollen mit dem Schengen-Abkommen vereinbar sind.

Derzeit vergeht kein Tag, an dem es keine neue Meldung zum "Fall Böhmermann" gibt. Worauf die Öffentlichkeit aber sehnlich wartet ist ein Statement des Schmähgedicht-Autors selbst, doch Jan Böhmermann äußert sich nicht zu dem Eklat – bis jetzt! Oder etwa doch nicht?

Die SPD will in der Böhmermann-Affäre das Strafrecht ändern und so der Bundesregierung aus der Bredouille mit der Türkei helfen. Doch geht das überhaupt so einfach? Und was wären die Folgen für Jan Böhmermann?

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer will mit dem Gesetz die Finanzierung von Moscheen und Kindergärten aus dem Ausland stoppen.

Mit seiner Forderung nach einer Strafverfolgung des Satirikers Jan Böhmermann offenbart der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ein vordemokratisches Rechtsverständnis. Es ist nicht das erste Mal, dass er versucht, Journalisten systematisch einzuschüchtern. Neu ist, dass es jetzt auch Medien-Schaffende außerhalb der türkischen Grenzen trifft. 

Jan Böhmermann hat die nächste Sendung "Neo Magazin Royale" abgesagt.

Die türkische Regierung stellt ein Strafverlangen gegen ZDF-Satiriker Jan Böhmermann und Türkeis Präsident Recep Tayyip Erdogan klagt persönlich mit. Doch wie sieht es überhaupt mit den rechtlichen Grundlagen für die Strafanträge aus und wie sind die Erfolgsaussichten für Erdogan?

AfD-Vize Alexander Gauland findet, man könne sich in der Flüchtlingsfrage "nicht von Kinderaugen erpressen lassen", Innenminister Thomas de Maizière erklärt, dass "wir jetzt einige Wochen ein paar harte Bilder aushalten müssen".

In der Debatte um Satirefreiheit greift der Kabarettist Dieter Hallervorden (80) den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in einem Lied an. Die Pressereaktionen in Deutschland spitzen sich währenddessen zu - und sprechen eine deutliche Sprache.

Der Eklat um das Schmähgedicht von Jan Böhmermann reißt nicht ab. Nachdem der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan einen Strafantrag wegen Beleidigung gestellt hat, äußert sich nun Oliver Kalkofe auf Facebook zu der "vollkommen absurde Staatsaffäre".

Im Zuge der Ermittlungen zu den Brüssel-Attentaten haben die belgischen Behörden zwei weitere Terrorverdächtige in Haft genommen.

Historisch betrachtet ist es nichts Neues, doch fühlt es sich ungewohnt an: Das Verhältnis zwischen Deutschland und Österreich ist angespannt. Am Dienstag treffen die Außenminister und Vertreter beider Länder aufeinander. Wie ernst zu nehmen ist der neueste Bruderzwist?

Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen, ob der Islam per se eine gewaltverherrlichende Religion ist. Die Positionen sind verhärtet. Die Debatte zeigt: Muslimische Gemeinschaften sind gefordert, mehr Verantwortung zu übernehmen.

Sie war das Gesicht der Wiener Asylwende und eine Verbündete von Horst Seehofer gegen Angela Merkel: Johanna Mikl-Leitner tritt als Österreichs Innenministerin zurück. Wird nun alles anders? Es sieht nicht danach aus.

Die Zahl klingt alarmierend und geistert seit dem Wochenende durch die Medien. Fast 6.000 minderjährige Flüchtlinge sollen im vergangenen Jahr in Deutschland verschwunden sein. Eine Politikerin der Grünen spricht von Zwangsprostitution und Ausbeutung. Medien spekulieren über ein mögliches Verbrechen. Doch die Gründe für die Statistik könnten viel profaner sein.

Laut jüngsten Umfragen liegt die SPD bundesweit nur noch gut sieben Prozentpunkte vor der AfD. Wie lange sich die Sozialdemokraten noch als Volkspartei betrachten können, lässt sich schwer einschätzen. Intern haben die Genossen ihren Sündenbock längst gefunden: Parteichef Sigmar Gabriel.

Während die Bundesregierung strafrechtliche Konsequenzen für Jan Böhmermann nach dessen umstrittener Schmähkritik am türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan prüft, bekommt der Satiriker nun von ungewohnter Seite Unterstützung. Griechenlands Ex-Finanzminister, Yanis Varoufakis, springt Böhmermann zur Seite.

Es geht um das Strafverlangen der türkischen Regierung gegen den Comedian Jan Böhmermann. Anne Will möchte diskutieren, ob sich Kanzlerin Angela Merkel erpressbar macht und die Pressefreiheit preisgibt. Die Antwort ist eindeutig.

Im griechischen Grenzort Idomeni spitzt sich die Lage erneut zu: Hunderte Flüchtlinge haben die Grenze zu Mazedonien gestürmt. Die Polizei reagiert mit Tränengas und Blendgranaten.

Thüringens AfD-Landeschef Björn Höcke sieht in dem islam- und fremdenfeindlichen Protestbündnis Pegida einen Wegbereiter für die Wahlerfolge der Alternative für Deutschland.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat nach "Spiegel"-Informationen den Kontakt mit einem Insider verweigert, der über angeblich dubiose Geschäfte der Bundesdruckerei ...

Zwei mutmaßliche NSU-Mitglieder sollen für Firmen eines V-Mannes gearbeitet haben, der für den Bundesverfassungsschutz tätig war. Auch wenn die Bundesanwaltschaft inzwischen entsprechenden Medienberichten widersprochen hat, bleibt die Frage aktuell: Wie funktioniert in Deutschland die Arbeit mit den V-Männern?

Griechenlandkrise, Flüchtlingswelle, drohender Brexit und nun das Nein der Niederländer zum Abkommen mit der Ukraine: Die Europäische Union scheint immer weiter auseinander zu driften. Wird 2016 zum Schicksalsjahr für die Union?

Innenminister Thomas de Maizière (CDU) hat Kritik am Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei zurückgewiesen. Die deutschen Bürger müssten noch einige Wochen "ein paar harte Bilder" aushalten, dann ist die Flüchtlingskrise ausgestanden - vermutlich.

Droht eine neue Flüchtlingswelle? Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) spricht von Hunderttausenden Afrikanern, die aus Libyen nach Europa wollen. Das Problem: Teile des nordafrikanischen Landes sind in der Hand der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS).

Die Zahl der Einreisen von Flüchtlingen nach Deutschland sinkt im März auf 20.000. Das gibt Bundesinnenminister Thomas de Maizière bekannt.

Mit seinem Schmähgedicht über Erdogan ist Jan Böhmermann in der letzten Woche wieder ein großer Coup gelungen. In der gestrigen Sendung von "Neo Magazin Royale" warteten nun alle darauf, ob der Moderator noch einmal nachlegen würde. Was er tat. - wenn auch anders, als erwartet.

Die Panama Papers sorgen für Aufruhr. Doch wie kann es sein, dass sich Super-Reiche in Steueroasen eine eigene Welt aufbauen und der heimische Fiskus nichts davon mitbekommt? Das diskutiert Maybrit Illner mit ihren Gästen und geht dabei der Frage nach, inwiefern auch Deutschland eine Steueroase ist. Die Meinungen dazu gehen weit auseinander.

Die Mainzer Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen Jan Böhmermann eingeleitet - wegen des Verdachts der Beleidigung des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Was dahinter steckt, wie die Rechtslage ist und was Böhmermann nun droht.

Ein plötzlicher Geldregen für Al Kaida im Jahr 2010 sorgte dafür, dass Terrorfürst Osama bin Laden Anlagetipps gab. Vor allem Gold und der Euro haben es ihm angetan.

In Deutschland nehmen Einbrüche deutlich zu, immer weniger Fälle werden aufgeklärt. Sandra Maischberger diskutiert mit ihren Gästen spektakuläre Beispiele und Schicksale. Am Ende steht eine Erkenntnis: In Bayern ist alles besser.

Donald Trump führt bei den US-Vorwahlen der Republikaner deutlich - trotz seiner Niederlage in Wisconsin. Doch das heißt nicht, dass er auch Präsidentschaftsbewerber wird. Stattdessen könnte ein mächtiger republikanischer Politiker zum Kandidaten gekürt werden - obwohl der bei den Vorwahlen gar nicht angetreten ist.

Das Schmähgedicht über den türkischen Präsidenten Erdogan könnte für Jan Böhmermann schwerwiegende Folgen haben. Wie "Spiegel Online" berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft Mainz nun gegen den Moderator.

Hunderte Journalisten haben durch ein Datenleck 214.000 Briefkastenfirmen in Panama aufgedeckt. Tausende Personen - darunter Politiker, Sportler und Prominente - haben dort ihr Geld investiert. Das ist nicht per se illegal. Doch der Verdacht steht im Raum, dass mit Hilfe der Scheinfirmen Straftaten begangen wurden. Eine Regierung in Europa ist bereits darüber gestürzt. Wie es jetzt weitergeht.

Mit seinem Schmähgedicht über den türkischen Präsidenten Erdogan hat Jan Böhmermann für einen echten Eklat gesorgt - sogar Kanzlerin Merkel schaltetet sich ein. Nun könnte dem Moderator sogar strafrechtliche Konsequenzen drohen.

Flugzeuge bleiben auf dem Boden, Gewehre zielen nicht, Materialengpässe sorgen für Frust. Experten beschreiben die Lage bei der Bundeswehr als dramatisch, sie sei nur bedingt einsatzbereit. Und das obwohl sich die Sicherheitslage verschlechtert. Wie geht es weiter mit der Truppe?

Die Weigerung der stellvertretenden AfD-Vorsitzenden Beatrix von Storch, ihren Rundfunkbeitrag zu bezahlen, bezeichnet ARD-Chefredakteur Thomas Baumann als "paradox".

Steuerhinterziehung, Geldwäsche, Betrug: Nach den Enthüllungen durch die "Panama Papers" fällt erneut ein dunkler Schatten auf so genannte Briefkastenfirmen. Sebastian Fiedler vom Bund Deutscher Kriminalbeamter kritisiert, dass selbst Großbanken Geschäfte über solche Kanäle abwickeln – wie gewöhnliche Kriminelle.

Beatrix von Storch bekommt die volle Konsequenz aus ihrer Anti-Haltung gegen den Rundfunkbeitrag zu spüren. Der GEZ-Nachfolger pfändet der AfD-Politikerin wegen Nichtzahlens kurzerhand das Konto. Im Netz ergießt sich daraufhin der Spott über von Storch.

Frank Plasberg führt mit seinen Gästen eine hoch emotionale Debatte über den NSU-Terror und rechtsradikale Gewalt heutzutage. Für die deutsche Gesellschaft wird die Sendung zur Generalkritik, die Gefahr durch Rechtsradikale endlich ernst zu nehmen.

Die AfD-Politikerin Beatrix von Storch hat mächtig Ärger am Hals wegen nicht gezahlter Rundfunkgebühren. Wie sie selbst bei Twitter mitteilte, wurde ihr Konto gepfändet. Der Link in ihrem Tweet führt allerdings ins Leere.

Über 500 Banken weltweit haben die Dienste der Kanzlei Mossack Fonseca genutzt. Darunter auch mindestens 28 Kreditinstitute aus Deutschland. So reagieren nationale Medien auf die Enthüllung der massenhafte Einrichtung von Briefkastenfirmen.

Viele international bekannte Politiker und Promis rücken durch die Enthüllungen der "Panama Papers" ins Zwielicht. Mit welchen Konsequenzen ist jetzt zu rechnen? Führen Spuren auch nach Deutschland? NDR-Journalist Jan Lukas Strozyk war an den Recherchen beteiligt und sprach mit unserer Redaktion.

Es ist das größte Datenleck der Geschichte: Die "Panama Papers" offenbaren die Eigentümer von 200.000 Briefkastenfirmen. Unter ihnen finden sich viele sehr prominente Namen. Einige der  Betroffenen reagieren nervös und gereizt - besonders Wladimir Putin.

Die "Panama Papers" der Kanzlei Mossack Fonseca sind eines der größten Datenlecks, das die Finanzwelt bisher gesehen hat. Sie könnten Auslöser für zahlreiche Strafverfahren, Politikerrücktritte und Steuerreformen sein. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt.

Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil will Österreichs Grenze künftig auch mit Soldaten schützen. Auch der EU-Türkei-Deal ändert daran nichts. Im Gegenteil.