Bei einem Terroranschlag auf einen Bus in Kenia wollten somalische Islamisten christliche von muslimischen Passagieren trennen. Offenbar planten die Angreifer, die christlichen Mitreisenden zu töten.

Laut "Spiegel Online", das sich auf örtliche Medien beruft, hatten die Angreifer muslimische Reisende demnach aufgefordert, bei der Identifizierung christlicher Mitreisender zu helfen.

Die Passagiere stellten sich allerdings quer - und retteten den Christen im Bus so das Leben. Laut Nachrichtenagentur Reuters wurde ein Reisender zitiert:

St. Gallen: Jugendlicher verbreitete Film via WhatsApp.

"Die Angreifer drohten uns zu erschießen, doch wir blieben trotzdem sitzen und schützten unsere Brüder und Schwestern. Schließlich gaben die Islamisten auf und verschwanden."

Zwei Menschen starben laut Reuters bei der Attacke, als der Bus zunächst von außen beschossen wurde.

Das Grenzgebiet von Kenia und Somalia wird immer wieder von Terroranschlägen erschüttert und gilt als sehr gefährlich. (she)