(jfi, ah) - Einen Monat nach dem überraschenden Rücktritt von Horst Köhler wird heute ein neuer Bundespräsident gewählt. Verfolgen Sie die Wahl durch die Bundesversammlung im Live-Ticker.

21.33 Uhr: Mit der Nationalhymne wird die Bundesversammlung geschlossen. Sie war die längste, die es bislang gab, um einen Bundespräsidenten zu wählen.

21.24 Uhr: Der neue Bundespräsident wendet sich an die Delegierten. In einer kurzen, knackigen Rede bedankt er sich und bekundet seine Freude, dass er letztlich mit absoluter Mehrheit gewählt wurde.

21.23 Uhr: Christian Wulff nimmt die Wahl zum Bundespräsidenten offiziell an.

21.21 Uhr: Norbert Lammert verkündet, dass Christian Wulff bereits als Ministerpräsident von Niedersachsen zurückgetreten ist. David McAllister wird seine Amtsgeschäfte weiterführen.

21.19 Uhr: Der Applaus will nicht enden, die Schlange der Gratulanten ist lang. Als einer der Ersten gratuliert Joachim Gauck.

21.16 Uhr: Es ist offiziell: Christian Wulff ist neuer Bundespräsident! Er bekam, wie vorher gemunkelt wurde, 625 Stimmen und damit die absolute Mehrheit.

21.14 Uhr: 1240 gültigen Stimmen wurden im dritten Wahlgang abgegeben: 494 Stimmen für Joachim Gauck. Es gibt tosenden Beifall und Standing Ovations für ihn.

21:12 Uhr: Die Wahlfrauen und -männer stehen auf, der Bundestagspräsident Norbert Lammert betritt den Raum.

21.08 Uhr: Es hat geklingelt. Die offizielle Bekanntgabe des Ergebnisses steht also direkt bevor.

20:57 Uhr: Die ARD vermeldet, Christian Wulff sei wohl neuer Präsident. Er habe mit 625 Stimmen gewonnen. Diese Information sei aber noch nicht bestätigt.

20.52 Uhr: Im Interview mit der ARD sagt die Grünen-Fraktionschefin Renate Künast: "Auf dem Spielfeld waren Wulff und Gauck." Die Linken hätten das bei den ersten Wahlgängen allerdings nicht verstanden. "Am Ende könnte Wulff durch die Enthaltung der Linken Bundespräsident werden", orakelt sie - und hat damit höchstwahrscheinlich recht.

20.32 Uhr: Das Ergebnis der Wahl wird er gegen 21 Uhr bekannt geben, sagt Bundestagspräsident Norbert Lammert.

20.27 Uhr: Die Abstimmung ist beendet, nun wird ausgezählt. Ist Christian Wulff unser neuer Präsident? Oder gelang Joachim Gauck die Sensation?

20:24 Uhr: Laut "Süddeutsche" wählt der Linken-Abgeordnete Dieter Dehm drastische Worte: Die beiden übrig gebliebenen Kandidaten seien für ihn wie "Tuberkulose und Lungenkrebs". Er sei glücklich, dass er sich enthalten könne.

20.19 Uhr: Die Spannung ist auf dem Höhepunkt: Wer wird neuer Bundespräsident?

20.02 Uhr: Die Wahlberechtigten der NPD wollen wohl Joachim Gauck ihre Stimmen geben. Sie glauben, dass sie damit den Ausschlag für dessen Sieg geben könnten. Würde er von NPD-Gnaden gewählt, müsse Gauck damit leben, erklärt Rennicke laut "Spiegel".

19.49 Uhr: Auch Frank Rennicke, der Kandidat der NPD, tritt beim dritten Wahlgang nicht mehr an. Jetzt läuft also ein Duell zwischen Wulff und Gauck.

19:43 Uhr: Während der Pressekonferenz von Gregor Gysi kam es übrigens zu einem Zwischenfall: Der DDR-Bürgerrechtler Werner Schulz von den Grünen buhte laut. Gysi rief ihm zu: "Du musst dich daran gewöhnen, dass nicht du eine Pressekonferenz gibst, sondern ich." Schulz daraufhin: "Ihr hättet über euren SED-Schatten springen können!"

19.35 Uhr: Sieben Stunden und 35 Minuten sind jetzt schon seit Beginn der Präsidentenwahl vergangen. Alle hoffen nun auf eine baldige Entscheidung.

19:30 Uhr: Die dritte Wahlrunde beginnt. Bundestagspräsident Norbert Lammert merkt launig an, dass während der Abstimmung gerne schon am Buffet gegessen und getrunken werden kann - solange man nicht vergesse, seine Stimme pünktlich abzugeben.

19.23 Uhr: Die Glocke hat geläutet: Um 19.30 Uhr soll die dritte Abstimmung beginnen.

19.20 Uhr: Gysi deutet an, dass sich die Mehrheit der linken Wahlfrauen und -männer wohl bei der Wahl enthalten wird. Das würde bedeuten, dass Wulff vermutlich doch Bundespräsident wird.

19.17 Uhr: Jetzt ist es amtlich: Gregor Gysi bestätigt, dass die Kandidatin der Linken im dritten Wahlgang nicht mehr antritt.

19:15 Uhr: Endlich: Die Delegierten der Linkspartei kommen von ihrer langen Beratung zurück.

19.14 Uhr: Erst zweimal brauchte es in der Geschichte der Bundesrepublik einen dritten Wahlgang, um einen Bundespräsidenten zu bestimmen.

19.08 Uhr: Könnte es am Ende sogar ein Patt zwischen Christian Wulff und Joachim Gauck geben? Dann wäre ein vierter Wahlgang nötig...

19.03 Uhr: Langsam wird es wieder voller im Plenarsaal. Die Spannung steigt: Werden die Delegierten nun doch mehrheitlich für Joachim Gauck stimmen?

18.59 Uhr: Die Kandidatin der Linken, Luc Jochimsen, tritt im dritten Wahlgang angeblich nicht mehr an. Das berichten ARD und AFP. Jetzt wird es immer enger für Wulff.

18.46 Uhr: Auch Horst Seehofer soll sich in der Fraktionssitzung zu Wort gemeldet haben. Er soll die Delegierten ermahnt haben, ihrer historischen Verantwortung gerecht zu werden. Nun sei Disziplin gefragt. "Es geht jetzt um mehr als um den dritten Wahlgang", wurde Seehofer aus Koalitionskreisen zitiert. "Wir haben es selber in der Hand, ob die Union den nächsten Bundespräsidenten stellt oder ob wir ihn uns von der Linkspartei diktieren lassen."

18.40 Uhr: Nun sickern laut "Spiegel" Details aus der Fraktionssitzung der Union durch: Die Kanzlerin soll die "herzliche Bitte" an die Delegierten gerichtet haben, ein "kraftvolles Symbol" zu geben. Es würde nun um das Land gehen.

18.25 Uhr: Der Plenarsaal füllt sich bereits wieder, allerdings nur auf Seiten der Regierungsparteien. Die Vertreter von SPD, Grünen und Linkspartei beraten weiter.

18.15 Uhr: Die Wahl des Bundespräsidenten hat auch diesmal ihren Twitter-Skandal: Unter dem Namen @martinagedeck sendet jemand Nachrichten angeblich aus der Bundesversammlung. Die Schauspielerin dementiert in der ARD vehement, Nachrichten aus dem Reichstagsgebäude nach außen dringen zu lassen: "Ich bin sehr erbost."

18.00 Uhr: Der Wahl-Krimi in Berlin hält an: Die Linke lässt vorerst offen, für welchen Kandidaten sie im dritten Wahlgang stimmen wird. Die Sensation ist weiter möglich.

17.50 Uhr: Hat Joachim Gauck doch noch eine Chance, nächster Bundespräsident zu werden? Im Büro von SPD-Fraktionsführer Steinmeier versuchen Spitzenvertreter von SPD und Grünen, die Linken umzustimmen. Würde die Linkspartei Gauck geschlossen wählen, hätte er wohl eine hauchdünne Mehrheit vor Christian Wulff. Im zweiten Wahlgang hatte Wulff 615 Stimmen bekommen und Gauck 490. 126 Stimmen werden der Linkspartei zugerechnet.

17.45 Uhr: SPD-Parteichef Sigmar Gabriel appelliert an die Linkspartei, im dritten Wahlgang Joachim Gauck zu wählen. Der Partei eröffne sich damit die "Riesenchance", ihre DDR-Vergangenheit endlich hinter sich zu lassen.

17.40 Uhr: Die Linke verwirrt mit unterschiedlichen Aussagen über ihr Stimmverhalten im dritten Wahlgang. Die beiden Parteivorsitzenden Lötzsch und Ernst sind sich offenbar nicht einig: Ernst wies Lötzschs Vorschlag eines gemeinsamen Kandidaten mit Rot-Grün für den dritten Wahlgang als "Unfug" zurück.

17.34 Uhr: Die Sitzung der Bundesversammlung ist erneut unterbrochen und die Parteien haben sich zu Beratungen zurückgezogen. Selbst wenn Christian Wulff im dritten Wahlgang gewählt werden sollte, wäre seine Präsidentschaft mit einem Makel behaftet. Könnte er so den von Horst Köhler noch eingeforderten Respekt vor dem Amt des Bundespräsidenten für sich in Anspruch nehmen?

17.28 Uhr: Dietmar Bartsch von der Linkspartei legt Jochimsen einen Verzicht im dritten Wahlgang nahe und fordert Gespräche mit SPD und Grünen über das Abstimmungsverhalten im dritten Wahlgang. Hat Joachim Gauck eine Chance auf die Sensation?

17.20 Uhr: Der Kandidatin der Linkspartei, Luc Jochimsen, kommt nun eine extrem wichtige Rolle zu: Träte sie zum dritten Wahlgang nicht mehr an, müssten sich die Wahlmänner und -frauen der Linkspartei entscheiden zwischen dem vermutlich größeren Übel Christian Wulff und dem angeblich "nicht wählbaren" Joachim Gauck.

17.18 Uhr: SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles weist Gespräche mit der Linkspartei über einen gemeinsamen Kandidaten von sich. Ein solches angebliches Angebot der Linkspartei sein "unseriös". Wer ein solcher Kandidat sein könnte, steht ohnehin in den Sternen.

17.10 Uhr: In ersten Reaktionen sprechen Vertreter von SPD und Grünen von einem Debakel für Schwarz-Gelb. Hingegen schöpfen Vertreter der Koalitionsparteien Hoffnung für den dritten Durchgang wegen des um 15 Stimmen besseren Abschneiden von Wulff im zweiten Wahlgang.

17.06 Uhr: Mit 615 Stimmen erhält Christian Wulff auch im zweiten Wahlgang keine absolute Mehrheit. Es kommt damit zu einem dritten Wahlgang, in dem die einfache Mehrheit in der Bundesversammlung ausreicht.

17.05 Uhr: Lammert gibt das Ergebnis des zweiten Wahlgangs bekannt: Christian Wulff scheitert auch im zweiten Wahlgang.

17.04 Uhr: Der Nachrichtensender n-tv berichtet unter Berufung auf "Kreise", dass Wulff auch im zweiten Wahlgang keine Mehrheit erhalten haben soll.

17.02 Uhr: Die Glocke ruft die Wahlmänner und -frauen zurück in den Plenarsaal. Bundestagspräsident Lammert wird das Ergebnis des zweiten Wahlgangs gleich bekannt geben.

17.00 Uhr: Die Auszählung der Stimmen sollte in wenigen Minuten beendet sein. Die Kommentatoren streiten schon jetzt über den Wahlmarathon: War ein Fiasko für Schwarz-Gelb oder doch nur ein kleiner Ausrutscher?

16.45 Uhr: Alle Augen sind auf die Abweichler aus dem Lager von Schwarz-Gelb gerichtet. War die Stimmverweigerung im ersten Wahlgang nur ein Warnschuss für die Kanzlerin oder soll Christian Wulff wirklich nicht neuer Bundespräsident werden? CSU-Chef Seehofer warnt vorsorgend bereits vor "Schuldzuweisungen".

16.31 Uhr: Die Auszählung der Stimmen hält an und sollte gegen 17 Uhr beendet sein. Die Spannung im Berliner Reichstagsgebäude steigt weiter.

16.19 Uhr: Der zweite Wahlgang ist beendet und die Auszählung der Stimmen hat begonnen.

16.17 Uhr: Kommt ein ominöser weiterer Kandidat? Im Info-Sender Phönix sieht Gesine Lötzsch von den Linken plötzlich Gesprächsbedarf mit Vertretern von SPD und Grünen. In einem möglichen dritten Wahlgang will sie offenbar einen gemeinsamen Kandidaten aufstellen. Von Rot-Grün gibt es keine Reaktion auf diesen Vorstoß.

16.14 Uhr: Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle kündigt die erneute Unterstützung von Christian Wulff im zweiten Wahlgang an. Bis auf vier FDP-Mitglieder, die im Vorfeld angekündigt hatten, für Gauck zu stimmen, steht die FDP damit geschlossen hinter dem Kandidaten von Schwarz-Gelb.

16.04 Uhr: Die Abgabe der Stimmen im zweiten Wahlgang steht kurz vor dem Ende. Danach wird sofort mit der Auszählung begonnen, die bis etwa 16.30 dauern sollte.

15.55 Uhr: Wie viele Abweichler aus dem schwarz-gelben Lager wird es im zweiten Wahlgang geben? Im ersten Wahlgang hatte Joachim Gauck 39 Stimmen mehr bekommen, als das rot-grüne Lager auf sich vereinigen kann. 13 Enthaltungen kamen noch dazu.

15.43 Uhr: Die Kanzlerin schwört die Wahlmänner und -frauen von Schwarz-Gelb erneut auf ihren Kandidaten Christian Wulff ein. Sie will es auf keinen Fall in einem dritten Wahlgang auf die Linkspartei ankommen lassen.

15.35 Uhr: FDP-Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel sieht "alte Rechnungen" innerhalb der Union, die mit dem Scheitern Wulffs im ersten Wahlgang beglichen worden seien.

15.28 Uhr: Die FDP weist Anschuldigungen aus der CDU zurück, zahlreiche FDP-Vertreter hätten nicht für Wulff gestimmt. Wer waren die zusätzlichen Abweichler aus dem Lager von Schwarz-Gelb?

15.23 Uhr: Renate Künast von den Grünen sieht Kanzlerin Angela Merkel durch das Ergebnis des ersten Wahlgangs deutlich geschwächt.

15.20 Uhr: Joachim Gauck zeigt sich in einer ersten Reaktion erfreut über den Ausgang des ersten Wahlgangs. Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin spricht von einem "guten Signal" für den gemeinsamen Kandidaten von Rot-Grün.

15.17 Uhr: Das Prozedere ist genau das gleiche wie im ersten Wahlgang. Der zweite Wahlgang ist eröffnet und mit dem Aufrufen der Namen wurde begonnen. Für die Wahl eines Kandidaten sind 623 Stimmen erforderlich.

15.15 Uhr: Bundestagspräsident Norbert Lammert eröffnet die Sitzung für den zweiten Wahlgang.

15.12 Uhr: Die Klingel ruft die Mitglieder der Bundesversammlung zurück in den Plenarsaal des Reichstagsgebäudes.

15.10 Uhr: FDP-Chef Westerwelle sagt im Interview, dass es aus seiner Partei nicht mehr als die vier bereits vor dem ersten Wahlgang bekannten Abweichler gegeben habe.

15.07 Uhr: Sollte Wulff auch im zweiten Wahlgang nicht gewählt werden, würde die Kanzlerin eine echte Schlappe erleiden. Wulffs Durchfallen im ersten Wahlgang ließe sich hingegen noch als "Denkzettel" abhaken.

14.58 Uhr: Vertreter der Linken kündigen an, Joachim Gauck auch im zweiten Wahlgang nicht wählen zu wollen.

14.52 Uhr: Um 15.15 wird die Sitzung der Bundesversammlung mit dem zweiten Wahlgang fortgesetzt.

14.50 Uhr: Vertreter von Rot-Grün gehen inzwischen von einem dritten Wahlgang aus. Oppositionsführer und SPD-Parteichef Sigmar Gabriel spricht von einem "guten Signal".

14.44 Uhr: Die Sitzung der Bundesversammlung ist bis zum zweiten Wahlgang unterbrochen.

14.35 Uhr: Hätte die Linke für ihren erklärten politischen Gegner Joachim Gauck gestimmt, hätten wir bereits einen neuen Bundespräsidenten. Springen die Vertreter der Linkspartei in der Bundesversammlung in einem möglichen dritten Wahlgang über ihren Schatten? Machen sie als Zünglein an der Waage Gauck zum Bundespräsidenten, würde die Kanzlerschaft von Angela Merkel endgültig auf tönernen Füße stehen.

14.30 Uhr: Die Spitzen der politischen Parteien fragen sich, aus welchem Lager die zusätzlichen Abweichler stammen. Haben Mitglieder der CDU, die sich von der Kanzlerin nicht bedacht fühlen, ihr einen Denkzettel verpassen wollen?

14.26 Uhr: Auf Christian Wulff entfielen im ersten Wahlgang 600 Stimmen, für Joachim Gauck stimmten 499 Mitglieder der Bundesversammlung und Luc Jochimsen erhielt 126 Stimmen. Die für eine Wahl im ersten oder zweiten Wahlgang erforderliche absolute Mehrheit liegt bei 623 Stimmen.

14.23 Uhr: Hektische Betriebsamkeit hinter den Kulissen: Während die Kanzlerin versucht, ihre Truppen um sich zu scharen, zeigen Vertreter von Rot-Grün verhaltene Freude. Sollte auch im zweiten Wahlgang eine Mehrheit für Christian Wulff ausbleiben, rückt die Sensation näher.

14.19 Uhr: Zahlreiche Stimmen aus dem Lager von Schwarz-Gelb fehlen Christian Wulff zum Durchmarsch. Mit 600 Stimmen fehlen ihm 23 Stimmen zur absoluten Mehrheit. Klappt es im zweiten Wahlgang? Auf Joachim Gauck entfielen knapp 40 Stimmen mehr, als Rot-Grün in der Bundesversammlung zugerechnet werden.

14.17 Uhr: Die Sitzung ist zur Vorbereitung eines zweiten Wahlgangs erneut unterbrochen worden.

14.15 Uhr: Bundestagspräsident Norbert Lammert gibt das Ergebnis bekannt: Christian Wulff erhält im ersten Wahlgang die Mehrheit der Stimmen, aber nicht die für eine direkte Wahl erforderliche absolute Mehrheit.

14.14 Uhr: Die Sitzung ist wieder eröffnet.

14.12 Uhr: Bundestagspräsident Lammert gibt das Ergebnis des ersten Wahlgangs in wenigen Minuten bekannt.

14.09 Uhr: Die Mitglieder der Bundesversammlung werden von einer Klingel zurück in den Plenarsaal gerufen. Zwischenzeitlich hatten sie sich bei einigen Häppchen gestärkt.

14.07 Uhr: Vertreter der schwarz-gelben Koalition hoffen auf einen Sieg Wulffs im ersten Wahlgang. Die klare Mehrheit in der Bundesversammlung sollte dafür eigentlich reichen.

14.03 Uhr: Nur noch wenige Minuten bis zur Bekanntgabe des Ergebnisses des ersten Wahlgangs.

13.55 Uhr: Erste Prominente verraten, wen sie gewählt haben. Nina Hoss hat ebenso wie Sebastian Krumbiegel Joachim Gauck gewählt.

13.50 Uhr: Die Auszählung der Stimmkarten geht weiter. Wird Christian Wulff zum neuen Bundespräsidenten gewählt, wäre er das bislang jüngste Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland.

13.40 Uhr: Die Spannung steigt weiter: Muss Christian Wulff in einen zweiten Wahlgang oder erhält er gleich im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit in der Bundesversammlung?

13.30 Uhr: Alle Stimmen sind abgegeben worden. Die Auszählung wird rund 40 Minuten dauern. Bundestagspräsident Lammert empfiehlt den Mitglieder der Bundesversammlung einen kurzen Spaziergang rund um das Reichstagsgebäude.

13.25 Uhr: Der erste Name mit dem Anfangsbuchstaben "Z" wurde aufgerufen. Die Abstimmung steht kurz vor ihrem Ende - danach beginnt das Auszählen der bis zu 1.422 abgegebenen Stimmen.

13.20 Uhr: Im Vorfeld hatte Wulff seinen Anlauf auf das höchste Amt im Staate als "großes Abenteuer" bezeichnet. Und er spüre eine "große Vorfreude" auf seine mögliche neue Aufgabe.

13.10 Uhr: Sollte Christian Wulff gewählt werden, wird es juristisch kompliziert. Erst muss er von seinem Amt als Ministerpräsident Niedersachsens zurücktreten, bevor er die Wahl annimmt. Dafür wurden eigens zwei Briefe vorbereitet, die er dann in Berlin übergeben würde.

13.00 Uhr: In alphabetischer Reihenfolge werden die Stimmen abgegeben. Mit dem mehrmals genannten Namen "Müller" ist etwa die Halbzeit im Wahlmarathon erreicht.

12.50 Uhr: Alles andere als ein Sieg von Christian Wulff würde einer Sensation gleichkommen. Die meisten Beobachter gehen von einer absoluten Mehrheit im ersten Wahlgang aus.

12.40 Uhr: Nach der Abgabe der zahlreichen Stimmen beginnt dann die Auszählung. Dieser Prozess wird sich nach Angaben der Bundestagsverwaltung bis etwa 14 Uhr hinziehen.

12.32 Uhr: Mit dem Aufruf aller 1.244 Wahlberechtigten beginnt der eigentliche Wahlmarathon. Nacheinander gehen die Mitglieder der Bundesversammlung in die Wahlkabinen und geben ihre Stimmen ab.

12.30 Uhr: Bundestagspräsident Lammert hat die eigentliche Wahl des neuen Bundespräsidenten mit detaillierten Hinweisen zum Wahlprozedere gestartet.

12.25 Uhr: Die Bundesversammlung hat sich offiziell konstituiert.

12.22 Uhr: Die Bundesversammlung übernimmt die Geschäftsordnung des Bundestages für die Wahl des Bundespräsidenten.

12.20 Uhr: Der Bundestagspräsident stellt die Beschlussfähigkeit der Bundesversammlung fest.

12.17 Uhr: Der Bundestagspräsident beschließt seine Rede und erklärt den Wahlmännern und -frauen erneut den Ablauf der Wahl des neuen Bundespräsidenten.

12.15 Uhr: Lammert fordert erneut den von Horst Köhler kurz vor dem Ende seiner Amtszeit vermissten Respekt vor dem Amt des Bundespräsidenten ein.

12.12 Uhr: Heiterkeit und Unruhe im Plenum, als Lammert kurz über die Staatsform der Monarchie referiert, in der das Amt des Staatsoberhaupts vererbt wird.

12.10 Uhr: Der Bundestagspräsident bezeichnet das Amt des Bundespräsidenten als das "wichtigste, aber vielleicht auch schwierigste" in der Bundesrepublik Deutschland.

12.06 Uhr: In seiner Rede geht Lammert erneut auf den Rücktritt von Horst Köhler ein, den nach seiner Auffassung viele Menschen immer noch nicht verstehen.

12.04 Uhr: Die Bundesversammlung startet mit einer technischen Panne: Die Rede von Lammert ist zunächst weder im Plenarsaal noch im Fernsehen zu hören.

12.03 Uhr: Der Bundestagspräsident war im Vorfeld selbst als Kandidat für das höchste Amt im Staate genannt worden.

12.00 Uhr: Bundestagspräsident Lammert eröffnet die Bundesversammlung offiziell.

11.55 Uhr: Zahlreiche Prominente aus Politik und Gesellschaft sind im Reichstagsgebäude zu sehen. Die Glocke mahnt zum Platznehmen.

11.53 Uhr: Um 12 Uhr wird Bundestagspräsident Norbert Lammert die 14. Bundesversammlung offiziell eröffnen.

11.50 Uhr: Das Plenum des Bundestages ist bereits recht gut gefüllt. Es wurde extra umgebaut, um die 1.244 Wahlmänner und -frauen aufnehmen zu können.

11.45 Uhr: Alle Beobachter gehen von einem Sieg Wulffs aus - möglicherweise sogar im ersten Wahlgang.

11.40 Uhr: Christian Wulff als Kandidat von Schwarz-Gelb hat eine klare Mehrheit in der Bundesversammlung.

11.35 Uhr: Alle Parteien schwören sich am Vormittag in Fraktionssitzungen erneut auf ihren jeweiligen Kandidaten ein.

11.30 Uhr: Der Tag der Bundespräsidenten-Wahl hatte mit einem ökumenischen Gottesdienst begonnen.