Der diesjährige Karlspreisträger, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, erhält die Auszeichnung am Sonntag, 14. Mai. Anders als in vergangenen Jahren finde die Verleihung nicht am Himmelfahrtstag statt, teilte die Stadt Aachen am Donnerstag mit und begründete das mit einer Terminüberschneidung. Bei der Zeremonie werde die europäische Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine Ansprache zu Ehren des Preisträgers halten.

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Noch völlig offen sei, ob Selenskyj persönlich zu der Zeremonie im Krönungssaal des Aachener Rathauses komme, oder ob er per Videotechnik zugeschaltet werde. "Die Planungen beinhalten beide Szenarien und hängen stark von der dann vorliegenden Kriegslage und den entsprechenden Sicherheitskonzeptionen ab", erklärte die Stadt. Selenskyj nimmt den Preis stellvertretend für das ukrainische Volk an.

In der Begründung des Karlspreisdirektoriums hieß es, dass Selenskyj nicht nur die Souveränität der Ukraine und das Leben seiner Bürger verteidige, "sondern auch Europa und die europäischen Werte". Bisherige Preisträgerinnen und Preisträge sind Ex-Kanzlerin Angela Merkel, der frühere britische Premierminister Tony Blair, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der ehemalige amerikanische Präsident Bill Clinton.  © dpa

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