Auf der letzten Station seiner Lateinamerika-Reise ist der iranische Präsident Ebrahim Raisi in Havanna von seinem kubanischen Kollegen Miguel Díaz-Canel empfangen worden. Die Präsidenten trafen sich am Donnerstag in der Hauptstadt Havanna. Der Besuch zeuge vom ausgezeichneten Zustand der Beziehungen zwischen den beiden Ländern sowie der Bereitschaft der Regierungen, die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen auf ein "höheres Niveau" zu heben, teilte das Außenministerium des Karibikstaates mit.

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Auf seiner ersten Reise nach Lateinamerika seit seinem Amtsantritt 2021 hatte Raisi zuvor seit Sonntag die ebenfalls autoritär regierten Länder Venezuela und Nicaragua besucht. Die drei sozialistisch orientierten Staaten Lateinamerikas haben ebenso wie die Islamische Republik Iran ein feindseliges Verhältnis zu den USA. Washington hat gegen die Staaten unter anderem wegen Menschenrechtsverletzungen Sanktionen verhängt. Kuba und der Iran sind zwei der vier Länder auf der Liste der US-Regierung der Staaten, die Terrorismus unterstützen.  © dpa

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