Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff hat die mutmaßliche Brandstiftung am Wahlkreisbüro des SPD-Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby in Halle scharf verurteilt. "Anschläge auf Büros von Politikern und demokratischen Institutionen sollen zur Verunsicherung von Verantwortungsträgern wie auch der Bevölkerung beitragen", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag. Die Zusammenhänge sollten schnell aufgeklärt und der Täter zur Rechenschaft gezogen werden.

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Besondere Anerkennung brachte Haseloff den Passanten entgegen, die den mutmaßlichen Brandstifter stellten und bis zum Eintreffen der Polizei festhielten. "Wir alle sollten uns des Wertes der Demokratie bewusst sein und sie konsequent schützen. Meine Hochachtung gilt daher den mutigen Passanten, die den mutmaßlichen Täter stellen konnten."

Der Brand an der Tür des Bürgerbüros des Bundestagsabgeordneten Diaby war am Mittwochabend in Halle (Saale) ausgebrochen. Zeugen bemerkten die Flammen an dem Gebäude und alarmierten die Einsatzkräfte. Der mutmaßliche Brandstifter wurde vorläufig festgenommen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus, die Ermittlungen dauern an. Der Brand konnte nach kurzer Zeit gelöscht werden.  © dpa

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