Es gibt auch schöne Momente beim G20-Gipfel in Hamburg. Wenn Justin Trudeaus kleiner Sohn auftaucht, zieht er alle Aufmerksamkeit auf sich. Kein Wunder: Hadrien ist auch ein echter Herzensbrecher.

Der drei Jahre alte Sohn des kanadischen Ministerpräsidenten Justin Trudeau (45), Hadrien, entwickelt sich zum heimlichen Star des G20-Gipfels.

Am Freitag war er mit seiner Mama Sophie Grégoire beim Partnerprogramm des G20-Gipfels dabei, zu dem der Ehemann von Kanzlerin Angela Merkel, Joachim Sauer, eingeladen hatte.

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Nach der Hafenrundfahrt zum Auftakt zog der kleine Junge beim Aussteigen aus dem Elbschiff kurz eine süße Schnute. Beim anschließenden Mittagessen im "Fischerei-Hafenrestaurant" gab es für ihn Kabeljau-Fischstäbchen.

Hadrien klaut der Mama den Blumenstrauß

Beim G20-Gipfel greift Trump daneben - und das Internet lacht sich schlapp.

Schon bei der Ankunft der Familie am Hamburger Flughafen am Vortag hatte Hadrien die Herzen so mancher Hamburger erobert, als er lachend von seinen Eltern die Flugzeugtreppe hinuntergetragen wurde.

Wobei ... "hinuntergetragen" ist gut - Hadrien spielte mit Mutter und Vater "Engelein, Engelein flieg" - und segelte förmlich die Gangway hinunter.

Dann luchste er noch seiner Mutter ihren Blumenstrauß aus weißen Rosen und roten Gerbera ab.

In Papas Fußstapfen

Irgendwann könnte Hadrien Trudeau seinen Vater überflügeln - doch auch der weiß genau, wie man sich in Szene setzt, wie er am Vorabend des G20-Gipfels beim ersten "Global Citizen Festival" bewies.

Auch Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) zollte dem kanadischen Premier Respekt: "Gegen den Auftritt von Justin Trudeau werden Sie niemand aufbieten können, der in diesem Glanz mithalten kann", schmunzelte er. (ank/dpa)