Im Streit um den Haustarif bei Volkswagen hat es in der Nacht zum Mittwoch eine Einigung gegeben. Zu den Details wurde allerdings zunächst nichts bekannt.

IG-Metall-Verhandlungsführer und Bezirksleiter Thorsten Gröger sowie VW-Verhandlungsführer und Marken-Personalchef Martin Rosik wollten über das Ergebnis auf einer Pressekonferenz um 10.00 Uhr informieren, teilte die Gewerkschaft mit.

Gröger war mit der Erwartung in die vierte Verhandlungsrunde gegangen, dass "Volkswagen uns große Schritte entgegenkommt". Rosik erwartete beim Ergebnis eine Orientierung am Tarifabschluss in der Fläche.

Volkswagen hatte Ende Januar ein verbessertes Angebot vorgelegt, das nach drei Nullmonaten eine zweistufige Tariferhöhung um 3,5 Prozent ab Mai und 2 Prozent ab Mai 2019 vorsieht.

Die Gewerkschaft hatte dagegen 6 Prozent mehr Geld gefordert, zudem eine Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung sowie eine Garantie für den Erhalt von Ausbildungsplätzen.

Der VW-Haustarif ist Deutschlands größter Firmentarif. Er gilt für rund 120.000 Beschäftigte in den sechs westdeutschen VW-Werken Emden, Hannover, Wolfsburg, Salzgitter, Braunschweig und Kassel sowie bei der VW-Finanztochter.  © dpa