Angela Merkels erster Antrittsbesuch bei US-Präsident Donald Trump sorgte in der internationalen Presse für einen großes Echo. Während Merkel gelobt wurde, kam Trump insbesondere in den eigenen Medienreihen schlecht weg. Jetzt reagiert er mit zwei Tweets.

Ein erstes Abtasten war es am Freitag zwischen Angela Merkel und Donald Trump im Weißen Haus. Sie sagten, sie wollten trotz vieler Differenzen in Handelsfragen und bei der Lösung des Ukraine-Konflikts eng zusammenarbeiten. Die Gespräche liefen ohne Zwischenfälle ab, dennoch wirkte die Stimmung distanziert und frostig.

Die internationale Presse griff diese Atmosphäre auf, wobei die US-Vertreter wie "The Atlantic" oder die "New York Times" sich in erster Linie am Auftreten des US-Präsidenten rieben und Merkel im Gegenzug stark lobten.

Trump wischt die Kritik aus dem eigenen Land klassisch mit einem Tweet beiseite, wo er sich erneut über die Berichterstattung als "Fake News" echauffiert. Das Treffen mit Merkel war "großartig" twittert er. Im gleichen Atemzug betont Trump, dass Deutschland wie alle Nato-Mitglieder ihre finanziellen Verpflichtungen für das Bündnis erfüllen müssen.

"Trotz dem, was ihr von den FAKE NEWS gehört habt, hatte ich ein großartiges Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dennoch: Deutschland schuldet der Nato riesige Summen, und die Vereinigten Staaten müssen besser für ihre mächtige und kostspielige Verteidigung bezahlt werden, die sie Deutschland bieten!"

Merkel sicherte Trump in den Gesprächen zu, die deutschen Verteidigungsausgaben weiter zu erhöhen.

(ink)