Nach dem Auswechseln des CDU-Generalsekretärs sollte Parteichef Friedrich Merz nach Ansicht des Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter sich nun stärker zur Mitte hin öffnen, um das gesamte Wählerpotenzial abzudecken. Merz wird an diesem Mittwoch den Parteigremien den Wirtschaftspolitiker Carsten Linnemann als Nachfolger von Mario Czaja vorschlagen.

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"Wenn er jetzt einen Generalsekretär hat, der sehr konservativ ist, hat er die Chance, die Brücken zu bauen, die nötig sind, zur gesellschaftlichen Mitte, auch zu den Grünen, zu den Liberalen", sagte der Christdemokrat Kiesewetter im ZDF-"Morgenmagazin". "Entscheidend ist, dass die CDU sich in der Mitte verortet. Jetzt hat der Parteivorsitzende Friedrich Merz alle Möglichkeiten, sich in diese Richtung zu orientieren, wenn der Generalsekretär sich dann weiter am konservativen Bereich orientiert."  © dpa

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