Brexit: Alles zum EU-Austritt von Großbritannien

Großbritannien steuert weiter auf einen ungeordneten EU-Austritt zu. Das Unterhaus hat am Montagabend abermals sämtliche Brexit-Alternativen abgelehnt.

Die Uhr tickt, eine Einigung steht aber weiter in den Sternen. Das britische Unterhaus befasst sich am Montag erneut mit möglichen Alternativen zum Brexit-Vertrag. Auch der bereits dreimal durchgefallene Deal von Premierministerin Theresa May ist noch nicht endgültig vom Tisch.

Will es Theresa May wirklich noch einmal wissen? Laut einem Bericht der BBC denkt die britische Premierministerin darüber nach ihren bereits dreimal gescheiterten Deal nochmals im Parlament zur Abstimmung zu stellen. Indes fordert eine konservative Abgeordnete eine Regierung der nationalen Einheit.

Das britische Unterhaus hat wieder Nein gesagt zum Austrittsvertrag mit der Europäischen Union. Bis zum 12. April ist nun Zeit, eine Lösung aus dem Brexit-Schlamassel zu finden. Die Abgeordneten suchen inzwischen verzweifelt auf eigene Faust.

Es half kein Drohen und kein Jammern: Das britische Unterhaus hat wieder Nein gesagt zum Austrittsvertrag mit der Europäischen Union. Jetzt wird die Luft sehr dünn. Aber es ist noch immer nicht vorbei.

Neue Schlappe für Premierministerin May: Nach der dritten Niederlage für ihr Brexit-Abkommen droht ein chaotischer Bruch am 12. April oder eine lange Verschiebung des EU-Austritts. Kann sich May noch halten?

Im Streit um den Brexit stehen sich nicht nur verschiedene Interessen, sondern auch starke Charaktere gegenüber. Eine Übersicht über die fünf mächtigsten britischen Akteure. (mcf/mit Material der dpa)

Theresa May versucht es noch ein drittes Mal: Am Freitag stimmen die Abgeordneten des britischen Unterhauses erneut über ihren Brexit-Deal mit der EU ab. Ob er diesmal durchgeht, ist mehr als fraglich.

Ob sie ihren Deal noch durchbekommt oder nicht: Theresa Mays Tage als Premierministerin Großbritanniens sind weitgehend gezählt. Ihre potenziellen Nachfolger scharren längst mit den Hufen. Doch wer kommt für das Amt überhaupt infrage? Ein Überblick.

Der Kampf um den Brexit darf am Freitag in die nächste Runde gehen: Der britische Parlamentspräsident John Bercow hat der erneuten Abstimmung über das EU-Austrittsabkommen zugestimmt. Die aktuelle Vorlage der Regierung unterscheide sich "substanziell" von ihren Vorgänger-Varianten.

Die Stimmen, die nach einem zweiten Brexit-Referendum rufen, werden immer lauter. Millionen Briten demonstrieren dafür, auch so mancher Politiker sieht darin eine Option. Einfach umzusetzen wäre ein zweiter Volksentscheid jedoch nicht.

Die britische Premierministerin Theresa May will an diesem Freitag erneut über ihren bereits zwei Mal im Parlament abgeschmetterten Deal zum EU-Austritt abstimmen lassen. Das teilte die für Parlamentsfragen zuständige Ministerin Andrea Leadsom mit.

Millionen Briten fordern ein zweites Referendum über den EU-Austritt Großbritanniens. Theoretisch wäre es möglich, erneut das Volk zu befragen. Doch es gibt einige Hürden, wie Brexit-Experte Klaus Stolz von der TU Chemnitz erklärt.

Das Unterhaus hat erneut über Mays Brexit-Vorschläge abgestimmt. Acht Varianten wurden in der Testabstimmung abgelehnt. Mays Bereitschaft als Premierministerin zurückzutreten, sollte einer der Brexit-Varianten angenommen werden, hatte keinen Einfluss auf die Abstimmung.

Im Streit um den EU-Austritt tritt das britische Parlament auf der Stelle. Premierministerin May bietet ihren Rücktritt an, sollte ihr Brexit-Deal doch noch angenommen werden. Mögliche Nachfolger scharren bereits mit den Hufen.

Ist es das Endspiel für die britische Premierministerin Theresa May? Die Abgeordneten im Unterhaus haben bereits zwei Mal gegen den Brexit-Deal gestimmt, den May ihnen vorgelegt hat. Heute liegen gleich 16 Möglichkeiten zur Abstimmung vor.

Das Unterhaus des britischen Parlaments stimmt an diesem Mittwoch über Alternativen zum Brexit-Deal ab. Premierministerin Theresa May kämpft um ihr Abkommen mit der EU. Muss sie ihr Amt opfern, um den Deal zu retten?

Zum EU-Austritt Großbritanniens plante das Finanzministerium die Ausgabe einer speziellen 50-Pence-Münze. Auf dieser sollte das Brexit-Datum vermerkt sein - doch da der Brexit verschoben wurde, sind die bereits geprägten Münzen nun nicht als Zahlungsmittel zulässig.

Theresa May hat ihre nächste Schlappe im Brexit-Hin-und-Her kassiert: Das House of Commons will jetzt eigenständig über Alternativen zum Deal der Premierministerin abstimmen. Doch welche Optionen gibt es eigentlich?

Bräuchte ich für den Trip nach London ein Visum? Müsste ich beim Online-Shopping für Waren aus Großbritannien mehr bezahlen? Worauf sich Bürger einstellen müssen, falls es zu einem ungeregelten Brexit kommt, erläutert die EU in neuem Infomaterial. Sogar eine Telefon-Hotline wurde eingerichtet. 

Zwei Mal ist die Premierministerin bereits mit ihrem Vertrag über den EU-Austritt im britischen Unterhaus gescheitert. Eine dritte Niederlage wäre schwer zu verkraften.

Theresa Mays poltische Tage scheinen gezählt, mehrere Kabinettsmitglieder planen offenbar einen Putsch. Als Interimslösungen werden David Lidington und Michael Gove genannt - der eine ist für, der andere eigentlich gegen den Brexit.

Wird das Unterhaus in London in dieser Woche im Brexit-Streit eine Lösung finden? Wie lange kann sich Premierministerin Theresa May noch in ihrem Amt halten? Die nächsten Tage in London werden spannend.

Die britische Premierministerin Theresa May will noch einen Versuch wagen, ihren Deal durchs Parlament zu bekommen. Große Chancen hat sie nicht. Unterdessen sollen mehrere Minister bereits an ihrem Stuhl sägen - während Hunderttausende Menschen in London demonstrieren. Es steht in Sachen Brexit eine neue Chaoswoche an.

Theresa May droht eine Revolte aus den eigenen Reihen: Medienberichten zufolge könnte die britische Premierministerin schon bald von ihrem eigenen Kabinett zum Rücktritt gezwungen werden. Berichten zufolge planen elf Minister einen Putsch gegen die "durcheinandergeratene" May.

Der selbsternannte Magier Uri Geller hat einen offenen Brief an die britische Premierministerin Theresa May geschrieben. Dort kündigt er an, dass er den Brexit mit seinen telepathischen Kräften verhindern werde.

China, Industrie und Klima: Beim EU-Gipfel in Brüssel standen wichtige Zukunftsthemen auf der Agenda - neben dem unvermeidlichen Brexit.

Die britische Regierung und die verbleibenden 27 EU-Mitgliedsländer haben Zeit gewonnen, um einen Chaos-Brexit zu vermeiden. Mehr aber auch nicht. Nach der Verschiebung des Austrittstermins auf dem EU-Gipfel liegt der Ball jetzt wieder in London.

EU-Gipfel finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Am Donnerstag aber hat ein bulgarischer Diplomat einen seltenen Einblick gewährt.

Die EU gewährt Großbritannien beim Brexit Aufschub - allerdings zu ihren Bedingungen. Für die EU der richtige Schritt, kommentieren europäische Medien. Die Pressestimmen zeigen aber auch: Einem Ausweg aus dem Chaos sind die Briten damit nicht näher.

Großbritannien will den Brexit verschieben. Die übrigen EU-Länder haben dafür ein offenes Ohr - und finden einen hoch komplexen Kompromiss. Das Grundsatzproblem aber bleibt.

Kritik im Bundestag am Chaos in London: Die Kanzlerin plädiert als Konsequenz für noch mehr Europa - und nicht weniger. Kein Verständnis hat sie für Bedenken gegen europäische Rüstungsvorhaben.

China, Industriepolitik, Klima: Beim Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs gibt es viele drängende Themen. Doch den größten Raum könnte das Brexit-Chaos einnehmen.

Wie wirkt sich ein Brexit auf die Einkommen der verbleibenden EU-Länder und speziell auf Deutschland aus? Mit Verlusten in Milliardenhöhe, prognostiziert eine Studie. Trump und Putin könnten sich womöglich die Hände reiben.

1.000 Tage reichten nicht: Knapp drei Jahre nach dem Votum der Briten zum EU-Austritt will Premierministerin May den Brexit nun aufschieben. Die EU hat Bedenken.

Die britische Premierministerin Theresa May hat die EU um einen Aufschub des Brexits gebeten. Das berichtet die Nachrichtenagentur Afp. Neuer Stichtag für den EU-Austritt von Großbritannien soll demnach der 30. Juni werden.

Diese Woche wird es aller Voraussicht nach keine Entscheidung über eine Verschiebung des Brexit-Termins geben. Das sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker heute morgen.

Nach dem Willen des britischen Parlaments soll der Brexit verschoben werden - nur, auf wann? Die Frage ist brisant, denn ein langer Aufschub könnte die EU in Schwierigkeiten bringen. Eine Übersicht über die Optionen und ihre Folgen. 

Eigentlich wollte Großbritannien schon in weniger als zwei Wochen aus der Europäischen Union austreten. Doch es gibt immer neue Hürden.

Es gibt immer wieder neue Hürden beim Brexit. Der Austritt in knapp zwei Wochen ist nicht zu schaffen. Die Angst im britischen Parlament vor einem Rückschlag beim geplanten EU-Austritt wächst.

Es ist die nächste Schlappe für Theresa May: Eigentlich wollte die britische Premierministerin ihren Brexit-Deal mit der EU im dritten Anlauf durchs Parlament bringen. Doch daraus wird es vorerst nichts.

Viel versprach die Leave-Kampagne bei einem Brexit. Bislang gibt es aber nur Verlierer.

Eine Verschiebung des Brexit müsste der Europäische Rat einstimmig beschließen. Doch es gibt Hinweise, dass sich Italien querstellen könnte. Premierministerin Theresa May erhöht derweil den Druck auf die Abgeordneten im House of Commons. 

Eine der turbulentesten Wochen im Ringen um den Brexit geht zu Ende. Wer darüber den Überblick verloren haben sollte, für den haben wir die zentralen Punkte übersichtlich zusammengefasst. Eine Bilanz in fünf Lehren.

Der EU-Austritt soll verschoben werden. Wie lange, hängt davon ab, ob Premierministerin Theresa May in der kommenden Woche im britischen Parlament doch noch Erfolg mit ihrem Brexit-Deal hat.

Der Brexit soll nach dem Willen des britischen Parlaments verschoben werden. Wie lange und wozu eigentlich, das ist noch nicht ganz klar. Premierministerin May will schon nächste Woche wieder über ihren Deal abstimmen lassen - inzwischen das dritte Mal.

Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel hat harte Bedingungen für eine Verschiebung des für Ende März geplanten Brexits gestellt. Die EU brauche gute Gründe, zum Beispiel Neuwahlen oder ein zweites Referendum,

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: In dieser Woche lehnte das Unterhaus in London erst den Brexit-Deal und dann einen EU-Austritt ohne Abkommen ab. Jetzt liegt es an den Abgeordneten, über eine Verschiebung des Brexit-Termins zu entscheiden.

Das britische Parlament hat sich gegen einen ungeregelten Ausstieg aus der Europäischen Union entschieden. Damit wird am Donnerstag darüber abgestimmt, ob London eine Verschiebung des Brexit bei der EU beantragen soll.